Gaby Baginsky - die Antwort aus dem Bundeskanzleramt

Gaby Baginsky - die Antwort aus dem Bundeskanzleramt

Corona-Angst

Sängerin Gaby Baginsky schrieb einen bewegten Brief an die Kanzlerin Merkel gegen die Isolation von Alten in der Corona-Krise. Jetzt hat sie Antwort bekommen.

Gaby Baginsky Diskografie
Gaby Baginsky bekam jetzt einen Brief aus dem Büro der Bundeskanzlerin.

Sängerin Gaby Baginsky („Der Rum von Barbados“) hatte Ende April einen emotional erschütternden Brief an Bundeskanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn geschickt. Hintergrund: Die Isolation von alten Menschen in der Corona-Krise.

Die Schlagersängerin und ihre 92jährige Mutter mussten die Folgen der Corona-Pandemie persönlich erfahren, ohne sich jemals mit dem Virus infiziert zu haben.

Ihre Mutter wollte aus dem Fenster springen

Ich wollte es eigentlich nicht bekannt machen, aber meine Mutter wollte gestern in ihrem Pflegeheim aus dem Fenster springen um sich aus dieser monatelangen Isolation zu befreien und aus dem Leben scheiden“, schreibt Gaby Baginsky auf ihrer Facebookseite. Als sie sich intensiver mit dem Problem befasste, erkannte sie, dass „es für mich Zeit wird für diese Menschen zu kämpfen, denn es gibt hunderte von diesen Problemfällen.“

Leider keine persönliche Antwort

Nun bekam die Sängerin Antwort aus dem Kanzleramt. Leider nicht von der Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich. Sondern eher ein allgemein gehaltenes Antwortschreiben einer Mitarbeiterin aus dem Büro der Bundeskanzlerin. Immerhin steht im letzten Absatz:

Die Bundeskanzlerin bedauert, dass Ihre Mutter diese für alle Menschen schwere Zeit nicht gut verkraftet hat und sie ist froh zu lesen, dass ihre Mutter in guten Händen ist…

Die Mutter von Gaby Baginsky verstand die Isolation nicht mehr, war der Meinung, ihre Töchter wollten sie nicht mehr sehen.

Hier der Brief aus dem Kanzleramt

Starmaker
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