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Ikkimel: Dieser ZDF-Auftritt sorgt für Kopfschütteln

06.07.2026, 15:06 Uhr

Kurz vor neun Uhr morgens performte Rapperin Ikkimel im „ZDF-Morgenmagazin“ ihren Song „Fußballmänner“ – und schickte damit einen Blick in die Kamera, den das Studiopublikum so schnell nicht vergessen dürfte. Zwischen Fußball-Klischees, offener Sexualität und einem Moderatoren-Duo, das selbst kurz die Fassung zu verlieren schien, wurde der Liveact am Montagmorgen, den 6. Juli 2026, zu einem der meistdiskutierten TV-Momente des Jahres.

Ein Auftritt kurz vor neun Uhr morgens

Gegen 8.55 Uhr kündigte ZDF-Moderator Andreas Wunn die 29-Jährige mit den Worten an: „Sie ist der Superstar ihrer Generation, sie führt die Charts an und sie polarisiert wie kaum eine Zweite.“ Wunn selbst wirkte nach einem kurzen Einspieler über seinen Gast sichtlich peinlich berührt. Co-Moderator Philip Wortmann ergänzte einleitend: „Eine Künstlerin, zu der alle eine Meinung zu haben scheinen.“

Fußballklischees, Sex und eine Trillerpfeife

Passend zur laufenden Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko performte die Berlinerin ihren aktuellen Song „Fußballmänner“, in dem sie Fußballklischees, Sex und klassische Rollenbilder miteinander vermengt. Für ihren Auftritt trug Ikkimel einen kurzen Jeansrock, ein bauchfreies gelbes Top und weiße Stilettos mit kniehohen Strümpfen – um den Hals baumelte eine Trillerpfeife.

„Fußballmänner, alles Penner, Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker, Lattenkracher, Mertesacker, Tiki-Taka in ’nem Tanga.“

Aus Ikkimels Song „Fußballmänner“ (2026)

So reagierte das Publikum

Ein Kameraschwenk auf die Zuschauerränge zeigte ein Publikum, das fast in Schockstarre verfiel: aufgerissene Augen, Stirnrunzeln, verhaltenes Lächeln. Während jüngere Zuschauer sich verlegen wegdrehten oder den Kopf in die Hände legten, wirkten ältere Gäste, als wüssten sie nicht, wie ihnen geschieht. Als Ikkimel bei der Zeile „Bitch, warum nicht Kreisliga, die gehen eh viel härter“ nah an einen Zuschauer herantrat, reagierte dieser sichtlich überfordert, lief rot an und zeigte auf sie – ein Moment, der selbst die Rapperin kurz zum Lachen brachte. Ein Interview, wie es sonst nach Liveacts im „Morgenmagazin“ üblich ist, folgte im Anschluss ungewöhnlicherweise nicht.

Rapperin Ikkimel auf dem Roten Teppich der Polyton-Preisverleihung
Ikkimel bei der Preisverleihung des Polyton 2026 in den Berliner Atelier Gardens, 25.03.2026. Foto: IMAGO / PIC ONE (Ben Kriemann)

Ikkimels eigener Kommentar

Wie die Rapperin ihren Auftritt selbst einschätzte, zeigte ein Blick auf ihre Instagram-Story. Kurz vorher schrieb sie: „Guten Morgen moma, heute spiele ich vor einer Schulklasse und Ü50 – hell yeah.“ Nach der Sendung folgte ein trockener Kommentar zum Mitschnitt: „Schnitt aus der Hölle.“ Auch im Netz kursierte der Auftritt schnell weiter – unter anderem über ein Reel des Instagram-Accounts „dirkidrehtdurchi“.

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Reaktionen im Netz

Die Kommentare unter dem Reel fallen gespalten aus:

  • „Das Beste, was ich je gesehen hab“
  • „Top 10 Iconic Momente 2026“
  • „Unpassend aber zu geil“
  • „Frag‘ mich, ob die Person noch ihren Job hat, die das organisiert hat“

Während ein Teil der Fans den Auftritt feiert, empfinden andere Nutzer die Performance im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als fehl am Platz.

Wer ist Ikkimel?

Ikkimel, bürgerlich Melina Strauß, zählt zu den polarisierendsten Rapperinnen Deutschlands. Bekannt wurde die Berlinerin 2024 mit ihrem viralen Hit „Keta und Krawall“. Seither sorgt sie mit expliziten Texten, in denen sie klassische Geschlechterrollen aufbricht, regelmäßig für Diskussionen – und findet damit nicht nur bei Fans, sondern auch unter prominenten Kollegen Zuspruch.

Steckbrief Angaben
Bürgerlicher Name Melina Strauß
Alter 29 Jahre
Herkunft Berlin
Beruf Rapperin
Durchbruch „Keta und Krawall“ (2024)
Aktuell diskutierter Song „Fußballmänner“

Ob ikonischer TV-Moment oder Fehlgriff im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – einig sind sich Fans und Kritiker nur in einem: Diesen Auftritt wird das „Morgenmagazin“-Publikum so schnell nicht vergessen. Ikkimel selbst verabschiedete sich am Ende jedenfalls schon mit Blick auf das nächste Großereignis: „Danke Moma, wir freuen uns auf die Frauen-WM nächstes Jahr.“

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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