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Ärger bei „Let’s Dance“: RTL stolpert erneut über denselben Fehler – Fans gehen auf die Barrikaden

13.03.2026, 07:16 Uhr

Wow, kaum ist die 19. Staffel von „Let’s Dance“ gestartet, da kocht auch schon die Empörung hoch – und das liegt nicht an zu geringen Jury-Punkten, sondern an einem altbekannten Patzer.

Vor Show 2 kocht die Stimmung plötzlich hoch

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius

„Let’s Dance“ läuft erst seit kurzer Zeit wieder, doch vor der zweiten regulären Show ist die Diskussion schon voll entbrannt. Nach dem Auftakt steht fest: Sonya Kraus und Valentin Lusin sind als erstes Paar raus, während die übrigen Kandidaten am Freitag, 13. März 2026, unter dem Motto „Teenage Dreams“ weitertanzen. RTL hat die Tänze für Show 2 inzwischen veröffentlicht – und genau diese Verteilung sorgt nun für Ärger in der Fangemeinde.

Denn viele Fans schauen längst nicht mehr nur darauf, wer was tanzt, sondern auch darauf, wann welcher Tanz kommt. Und da beginnt das Problem: Einige Paare bekommen früh als besonders schwer geltende Tänze, andere wirken im direkten Vergleich deutlich günstiger bedient. Gerade deshalb steht plötzlich wieder eine Frage im Raum, die jedes Jahr für Unruhe sorgt: Ist diese Einteilung wirklich fair?

Ausgerechnet Slowfox und Contemporary sorgen für den größten Wirbel

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Besonders viel Kritik gibt es an zwei Baustellen: dem Slowfox und dem Contemporary. Laut RTL tanzen Betty Taube und Alexandru Ionel einen Slowfox zu „Die schönste Zeit“, während Jan Kittmann und Kathrin Menzinger ebenfalls mit einem Slowfox antreten – zu „Smells Like Teen Spirit“. Gleichzeitig bekommt Willi Banner mit Patricija Ionel bereits in Show 2 den ersten Contemporary der Staffel, und zwar zu „U Got It Bad“.

Genau das stößt vielen Fans sauer auf. Der Slowfox gilt seit Jahren als einer der technisch anspruchsvollsten Tänze im Format, während der Contemporary oft über Ausdruck, Emotion und Hebefiguren punktet und deshalb regelmäßig als besonders „dankbar“ wahrgenommen wird. Diese Kombination bringt die Community sofort in Alarmstimmung: Warum müssen manche Paare schon so früh an Tänze ran, die als echte Hürden gelten, während andere scheinbar etwas sanfter durch Woche zwei kommen? Diese Kritik ist zwar eine Bewertung der Fans, aber sie knüpft direkt an die offiziell veröffentlichten Tanzzuteilungen an.

Der eigentliche Vorwurf: Nicht alle starten unter denselben Bedingungen

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius

Die Aufregung entsteht vor allem aus dem direkten Vergleich. Während Milano und Marta Arndt einen Wiener Walzer zu „Stuck With You“ tanzen und andere Paare mit Langsamem Walzer, Tango, Cha Cha Cha oder Quickstep antreten, stehen bei Betty und Jan mit dem Slowfox direkt deutlich heiklere Aufgaben an. Auch Vanessa Borck und Victoria Sauerwald bekommen mit dem Tango ein komplett anderes Profil als ein technisch gefürchteter Slowfox.

Genau hier liegt der Kern der Debatte: Natürlich hängt viel vom Talent der Promis ab. Aber wenn die Ausgangslage schon in Show 2 so unterschiedlich wirkt, kommt schnell das Gefühl auf, dass nicht jeder unter denselben Voraussetzungen startet. Das bedeutet nicht automatisch, dass RTL absichtlich steuert, wer weiterkommt. Belegen lässt sich so ein Vorwurf bislang nicht. Klar belegbar ist aber: Die Verteilung der Tänze ist unterschiedlich anspruchsvoll wahrgenommen – und das reicht, damit die Diskussion jedes Jahr neu aufflammt.

Beim Contemporary flammt eine alte „Let’s Dance“-Debatte wieder auf

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius

Noch emotionaler wird es beim Thema Contemporary. Dass Willi Banner und Patricija Ionel schon jetzt diesen Tanz bekommen, ist offiziell bestätigt. Genau das erinnert viele Fans an eine alte Streitfrage: Ist ein Contemporary so früh im Wettbewerb eher Vorteil oder Nachteil?

Der Vorteil liegt für viele Zuschauer auf der Hand: Contemporary-Nummern können mit Gefühl, Storytelling und starker Musik schnell Eindruck machen. Der Nachteil kommt oft erst später: Wer in Woche zwei noch nicht so viel Standard- oder Latein-Basis aufbauen musste, könnte in den kommenden Shows beim technischen Fundament zurückliegen. Beides ist letztlich eine Bewertung, keine feststehende Tatsache. Aber genau deshalb spaltet dieser Tanz das Publikum so zuverlässig – weil er einerseits als sichere Show-Chance gilt und andererseits als möglicher Bumerang für die Wochen danach.

Hat RTL wirklich dazugelernt? Viele Fans sagen klar: nein

IMAGO / Panama Pictures
IMAGO / Panama Pictures

Dass diese Diskussion schon wieder so früh aufkommt, ist kein Zufall. Die Community erinnert sich sehr genau daran, dass genau solche Ungleichgewichte in vergangenen Staffeln schon öfter kritisiert wurden. Wenn ein Paar früh einen emotional starken Contemporary bekommt und ein anderes gleichzeitig mit einem gefürchteten Slowfox kämpft, wirkt das auf viele eben nicht wie ein sauber gleiches Spielfeld. Die aktuelle Tanzliste für Show 2 liefert genau den Stoff, aus dem diese Kritik entsteht.

Ob hinter der Verteilung ein bewusstes Kalkül steckt, lässt sich nicht seriös behaupten. Dafür gibt es keinen belastbaren Nachweis. Was man aber sehr wohl sagen kann: RTL nimmt mit dieser Zuteilung in Kauf, dass erneut über Fairness diskutiert wird. Und genau das ist der Punkt, an dem viele Fans sagen: Der Sender hätte aus der Vergangenheit längst lernen können – etwa, indem besonders polarisierende Tänze wie der Contemporary später in der Staffel eingeführt werden. Diese Schlussfolgerung ist eine nachvollziehbare Kritik, aber eben keine bestätigte Senderstrategie.

Das Problem ist nicht neu – und genau deshalb reden jetzt alle darüber

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius

Unterm Strich steht vor Show 2 weniger die Frage im Raum, wer am Freitag gut tanzt, sondern ob die Bedingungen auf dem Papier schon ausgewogen genug sind. Offiziell fest steht: Sonya Kraus ist raus, die übrigen Paare tanzen am 13. März 2026 unterschiedliche Stile, darunter Slowfox für Betty Taube und Jan Kittmann sowie den ersten Contemporary der Staffel für Willi Banner. Genau diese Kombination treibt die Debatte gerade massiv an.

Die eigentliche Brisanz liegt deshalb nicht nur in der Show selbst, sondern im Eindruck davor: Wenn Zuschauer schon vor der Livesendung darüber sprechen, wer womöglich schwerere Karten hat als andere, ist der Wettbewerb emotional längst eröffnet. Und vielleicht ist genau das das größte „Let’s Dance“-Problem dieser Woche: Noch bevor die Musik überhaupt startet, fühlt sich die Tanzverteilung für viele schon jetzt nicht ganz gleich an.

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