Elena Carrière sprach erstmals über die Erkrankung ihres berühmten Vaters Mathieu Carrière und löste damit große Besorgnis bei dessen Fangemeinschaft aus.
Ein Profil, das plötzlich alles verändert
Elena Carrière ist wieder verliebt – und die Geschichte dahinter klingt fast wie aus einer romantischen Serie. Denn der Startschuss für ihr neues Glück fiel nicht durch Freunde, nicht durch einen Zufall im Café, sondern durch einen sehr entschlossenen Familien-Move: Ihre Mutter legte für sie ein Dating-Profil an. Und genau dieses Profil führte sie zu Nick Mulder.
Im Interview erzählt die 29-jährige Influencerin nun, wie es zu der Begegnung kam, warum sie anfangs gar nicht überzeugt war – und wieso es heute trotzdem so wirkt, als hätte sie „den Richtigen“ gefunden. Besonders brisant wird es, als es plötzlich auch um ihren Vater Mathieu Carrière geht.
Denn dabei fällt ein Satz, der zeigt: In dieser Familie hat sich mehr verändert als nur Elenas Beziehungsstatus.
Mama machte den ersten Schritt – Elena zögerte zunächst
Elena Carrière gibt offen zu: Online-Dating war eigentlich nie ihr Ding. Umso überraschender ist, wie entschieden ihre Mutter gehandelt hat. Sie setzte sich hin, erstellte ein Profil – und nahm Elena damit eine Hürde ab, die diese selbst offenbar nie genommen hätte.
Elena sagt über den Moment ganz klar: „Bei der Online-Dating-Plattform Hinge hat sie für mich ein Profil kreiert, obwohl ich zuvor noch niemals online gedatet habe“. Erst nach einigem Drängen ließ sie sich darauf ein. Und dann kam das erste Treffen – nicht geschniegelt in einer Bar, sondern entspannt und fast beiläufig.
So beschreibt sie das Date: „auf einen sonnigen November-Spaziergang mit Hund“. Klingt harmlos – aber genau dort begann etwas, das heute viel größer ist als nur ein netter Spaziergang.
„Nicht der erste Blick“ – aber dann kam der Moment
Wer eine Love-Story erwartet, bei der es sofort funkt, bekommt bei Elena Carrière eine ehrlichere Version. Denn sie sagt selbst: Es war nicht diese klassische Szene, in der man sich ansieht und alles ist plötzlich klar. Im Gegenteil – das Besondere passierte erst später.
Elena erzählt: Liebe auf den ersten Blick sei es nicht gewesen. Nick sehe das sowieso anders – und hat dafür eine Formulierung, die hängen bleibt: „Nick sagt immer auf den zweiten Blick, weil es beim zweiten Date dann richtig gefunkt hat“. Genau da änderte sich offenbar die Stimmung. Plötzlich wurde aus einem Treffen ein echtes Kennenlernen.
Was beide von Beginn an besonders gemacht habe: keine Taktik, kein Hinhalten, kein Theater. Elena betont, dass sie beide „keine Spielchen“ gespielt hätten. Und seitdem wirken die zwei wie ein Team, das sich schnell gefunden hat.
Kinder? Ja, aber später – zuerst kam ein anderes gemeinsames Projekt
Bei vielen Paaren ist das Thema Zukunft irgendwann ein heikler Punkt. Bei Elena und Nick scheint es eher pragmatisch und gleichzeitig ziemlich eng verbunden zu sein. Sie haben bereits über Kinder gesprochen – aber aktuell ist das für Elena noch kein Schritt, den sie gehen möchte.
Das sagt Nick sehr deutlich: „Elena ist aktuell noch dagegen, Mutter zu werden. Also haben wir uns erst mal für ein anderes gemeinsames Baby entschieden – und ein Unternehmen gegründet, das uns beiden gehört und welches wir beide wollen und lieben“. Ein Satz, der zeigt: Sie planen – aber in ihrem Tempo.
Statt Familienzuwachs haben sie sich also für eine gemeinsame Aufgabe entschieden: ein Business, das beiden gehört. Konkret geht es um ein Olivenöl-Produkt, das als Nahrungsergänzungsmittel konzipiert ist. Nicht nur Liebe, sondern auch Alltag, Verantwortung und gemeinsame Ziele – das wirkt bei ihnen eng verknüpft.
„Ich wusste absolut nicht, wer Elena ist“ – und dann traf er Mathieu Carrière

Dass Elena in der Öffentlichkeit steht, hätte für manche potenzielle Partner ein Thema sein können. Bei Nick offenbar nicht – weil er es zunächst schlicht nicht wusste. Genau das klingt für Elena wie ein echter Pluspunkt: keine Vorurteile, keine Erwartungen, kein „Star“-Bonus.
Nick sagt dazu: „Ich wusste ja wirklich absolut nicht, wer Elena ist oder dass ihr Vater ein berühmter Schauspieler ist“. Erst später wurde ihm klar, welche Bekanntheit da im Hintergrund mitschwingt. Umso spannender wurde natürlich das Kennenlernen mit Mathieu Carrière.
Doch Nick beschreibt es überraschend entspannt: „Es war leichter, als ich es mir ausgemalt hatte“. Und damit steuert die Geschichte auf einen Punkt zu, der viel tiefer geht als Dating und erste Treffen. Denn Elena erklärt, warum ihr Vater heute anders wirkt als früher – und erwähnt dabei seine Erkrankung.
„Er ist richtig altersmilde“ – Elena spricht über ihren Vater und einen Einschnitt

Auf die Frage, wie das erste Treffen zwischen Nick und Mathieu Carrière war, wird Elena sehr persönlich. Sie beschreibt ihren Vater als warmherzig – und sagt, dass sich sein Wesen in den letzten Jahren spürbar verändert habe. Der Auslöser sei eine schwere Diagnose.
Elena sagt: „Mein Papa hat ein ganz wunderbares Herz und ist sehr viel ruhiger und zugewandter geworden, seit er an Prostatakrebs erkrankt war. Er ist richtig altersmilde.“ Und sie ergänzt: „Nick und er verstehen sich wirklich total gut. Sie lieben es, zusammen Schach zu spielen.“ Mehr Details zur Diagnose nennt sie nicht – und auch Mathieu Carrière selbst hat sich dazu bislang nicht öffentlich geäußert.
Aus einem älteren Interview ist aber bekannt, wie er grundsätzlich auf sein Leben blickt. Er sagte der „Bild“-Zeitung: „Ich bin immer noch unternehmungslustig und fühle mich wohl als bunter Hund mit verschiedenen Doppelleben und Masken. Es geht mir meinem Alter entsprechend gut.“ Außerdem sagte er: „Ich finde es ein Riesen-Glück, noch da zu sein. Jeder Tag, an dem ich aufwache, ist ein Geschenk.“
Am Ende bleibt eine Geschichte, die gleichzeitig leicht beginnt und ernst endet: neue Liebe, neue Nähe – und ein Familienmoment, der zeigt, was im Hintergrund wirklich zählt.