Im „Promi Big Brother“-Haus hat Francesca Morgese (28) über Geld gesprochen – und über die Zeit, in der sie keines hatte. Die Siegerin des Schweizer „Bachelor“ von 2020 erzählte ihren Mitbewohnern, wie sie als junge Frau auf einem riesigen Schuldenberg saß, warum sie sich für OnlyFans entschied und welche Summen sie dort verdient haben will. Am Ende stellte sie klar, was ihr wirklich wichtig ist.
Gespräch im Garten: „Bist du Multimillionärin?“
Die neue Staffel von „Promi Big Brother“ läuft seit Montag, 5. Oktober 2026, in Sat.1 und auf Joyn. In der Folge vom 7. Oktober saß Francesca Morgese laut Promiflash im Garten unter anderem mit Kim Virginia, Maurice Dziwak und Georgina Stumpf zusammen. Kim Virginia wollte wissen, ob die Schweizerin inzwischen Multimillionärin sei. Morgese antwortete nach Angaben von Promiflash und „20 Minuten“ schlicht mit „Ja“.
Was folgte, war ein ungewöhnlich offener Rückblick auf ihre Jugend.
Mit sieben verlor sie ihre Mutter, mit 18 kamen die Schulden
Morgese war sieben Jahre alt, als ihre Mutter an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Sie blieb mit ihrer jüngeren Schwester zurück. Mit 18 Jahren dann der nächste Schlag: Laut t-online übertrug ihr Vater Schulden auf sie, die sich auf 340.000 Euro summiert hatten. Im Container sagte sie dazu laut Promiflash: „Ich hatte Schulden geerbt von meinem Papa.“
Groll hegt sie heute nicht mehr. Laut t-online sagte sie:
„Ich nehme ihm das auch gar nicht mehr übel, aber damals war das natürlich super schwierig.“
Francesca Morgese bei „Promi Big Brother“, zitiert nach t-online
Ihre Hoffnung setzte sie zunächst auf das Fernsehen. „Ich bin mit Schulden zum Bachelor und dachte: ‚Vielleicht kommt da das große Geld‘“, erzählte sie (zitiert nach Promiflash). Den Sieg in der Schweizer Kuppelshow holte sie 2020 – das erhoffte Einkommen brachte er laut t-online aber nicht.
Der Weg zu OnlyFans: „Ich hatte keine andere Wahl“
Morgese beschrieb diese Zeit als absoluten Tiefpunkt. „Ich war so verzweifelt“, sagte sie laut t-online. Sie habe sich damals depressiv gefühlt und mit ihrer jüngeren Schwester gelebt, „wir hatten nichts“. Ihr einziger Gedanke sei gewesen: „Wie kann ich sehr schnell reich werden?“
Die Antwort fand sie auf der Erotik-Plattform OnlyFans. Die Anmeldung kostete sie Überwindung: „Ich hatte voll Angst. Dann bist du halt abgestempelt“, erklärte sie (t-online). Gegenüber ihren Mitbewohnern sagte sie zudem: „Ich hatte keine andere Wahl.“

Von 11.000 auf 480.000 Euro im Monat
Nach eigenen Angaben zeigte sich Morgese anfangs nur im Bikini – laut t-online rund drei Monate lang. Später wurden ihre Inhalte freizügiger. Treffen mit Abonnenten habe es nie gegeben, betonte sie. Die Summen, die sie im Container nannte, sind nicht unabhängig überprüfbar, sondern ihre eigene Darstellung:
| Zeitpunkt | Verdienst laut Francesca Morgese |
|---|---|
| Schulden mit 18 Jahren | rund 340.000 Euro |
| 1. Monat auf OnlyFans | rund 11.000 Euro |
| 2. Monat auf OnlyFans | rund 33.000 Euro |
| Bester Monat bisher | 480.000 Euro |
Über den ersten Monat sagte sie laut t-online: „Ich dachte, ich spinne.“ Und weiter: „Das war für mich so viel Geld. Aber ich war immer noch nicht im Plus.“ Den Rekordwert von 480.000 Euro nannte sie erst auf Nachfrage ihrer Mitbewohner. Maurice Dziwak und Georgina Stumpf standen dem Thema laut Promiflash kritisch gegenüber.
Warum sie heute warnt
Schönreden will Morgese ihre OnlyFans-Zeit nicht. Vor zwei Jahren hat sie nach eigenen Angaben aufgehört. Laut t-online hat sie den Großteil ihres Geldes seitdem in Immobilien zur Vermietung investiert. Rückblickend zieht sie eine gemischte Bilanz:
- Das Positive: „Ich hatte Glück. Es hat mein Leben verändert“, sagte sie laut t-online.
- Das Negative: „Du wirst sexualisiert und du bist nur noch ein Objekt“ – so begründete sie ihren Ausstieg (t-online).
- Die Warnung: Gerade junge Frauen sollten wissen, wie schnell diese Art von Einkommen verleiten kann.
- Die Botschaft an ihr jüngeres Ich: „Das ist nicht das Ende und es wird alles wieder gut“ (zitiert nach Joyn).
Laut Promiflash würde sie sich heute nicht noch einmal für diesen Weg entscheiden.
Wer mehr über die Schweizerin erfahren möchte: Im Steckbrief zu Francesca Morgese stehen alle Stationen ihrer TV-Karriere. Auch ihre Mitbewohnerin Kim Virginia sorgt in dieser Staffel für Gesprächsstoff – ebenso wie Christian Lell, der bei PBB unter Tränen über seine Verluste sprach.
Was für Francesca Morgese wirklich zählt
So beeindruckend die Zahlen klingen – im Container machte die 28-Jährige deutlich, dass Geld für sie nicht an erster Stelle steht. Der Gedanke an ihre früh verstorbene Mutter wiegt schwerer als jeder Kontostand:
„Ich würde mein ganzes Geld geben, um meine Mutter noch einmal zu umarmen.“
Francesca Morgese bei „Promi Big Brother“, zitiert nach t-online
Und sie fügte hinzu: „Familie, Liebe, Freunde, das ist viel wichtiger als Geld.“