Zwei Meistertitel mit dem FC Bayern, ein DFB-Pokal, ein Leben auf der Überholspur – und dann der tiefe Fall. In der zweiten Folge von „Promi Big Brother“ hat Ex-Fußballprofi Christian Lell (42) über die dunkelsten Jahre seines Lebens gesprochen. Im Gespräch mit Mitbewohnerin Tessa Bergmeier flossen dabei auch Tränen.
Christian Lell öffnet sich im „Promi Big Brother“-Haus
Erst seit dem 5. Oktober läuft die neue Staffel von „Promi Big Brother“ auf Sat.1, moderiert von Marlene Lufen und Jochen Schropp. Doch schon in Folge zwei wurde es im Haus sehr persönlich. Wie t-online berichtet, vertraute sich Christian Lell Ex-Model Tessa Bergmeier an und blickte auf seine Zeit als Profi zurück.
Die Jahre beim FC Bayern beschreibt der gebürtige Münchner dabei als unbeschwerte Phase:
„Es war eine schöne Zeit in meinen 20ern, muss ich sagen.“
Christian Lell bei „Promi Big Brother“ (Sat.1)

Der Tod seiner Schwester veränderte alles
Den Wendepunkt in seinem Leben markiert ein Schicksalsschlag: Lells jüngere Schwester Marie-Therese starb im April 2014 mit nur 27 Jahren an Mukoviszidose, einer bislang unheilbaren Stoffwechselerkrankung. Der Verlust fiel zeitlich mit dem Ende seiner Profikarriere zusammen.
„Der Tod meiner Schwester hat eine sehr große Rolle gespielt. Sie ist sehr früh gegangen.“
Christian Lell im Gespräch mit Tessa Bergmeier
Heute blickt er mit gemischten Gefühlen auf diese Zeit. Seine Schwester habe ihm, so Lell, letztlich auch etwas geschenkt:
„Es ist ein lachendes und ein weinendes Auge. Ein lachendes, weil sie mir auch die Erkenntnis gebracht hat, das Leben wieder zu genießen. Aber natürlich ein weinendes, weil du diesen Menschen nicht mehr anfassen kannst.“
Christian Lell bei „Promi Big Brother“
Schon 2008 hatte Lell die „Christian Lell Stiftung“ gegründet, die sich unter anderem für Mukoviszidose-Betroffene einsetzt.
Nach der Karriere: der Absturz
Nach dem Fußball baute sich Lell eine zweite Karriere als Unternehmer in der Immobilienbranche auf. Doch vor drei bis vier Jahren, so berichtet t-online, rutschte er in eine Depression. Im Haus fand er dafür deutliche Worte: „Ich bin völlig abgedriftet.“ Und weiter: „Da ist kein Gefühl da, keine Dankbarkeit.“
Christian Lell: Stationen seines Lebens
| Station | Details |
|---|---|
| Geboren | 29. August 1984 in München |
| Bundesliga-Debüt | 4. Oktober 2003 für den FC Bayern |
| Erfolge mit Bayern | zwei Meistertitel, DFB-Pokal |
| Weitere Vereine | 1. FC Köln, Hertha BSC, UD Levante |
| Stiftung | „Christian Lell Stiftung“, gegründet 2008 |
| Tod der Schwester | April 2014, Ende der Profikarriere |
| Nach dem Fußball | Unternehmer in der Immobilienbranche |
| TV aktuell | „Promi Big Brother“ 2026, Sat.1 |
Wer mehr über seinen Werdegang erfahren möchte: Im Porträt zu Christian Lell gibt es alle Hintergründe zum Ex-Bayern-Star.
Sein Fazit: „Alles verloren“ – und doch gewonnen
Was für Lell am Ende dieser Jahre steht, fasste er im Gespräch mit Tessa Bergmeier in einem einzigen Satz zusammen. Er klingt zunächst nach Kapitulation – und meint doch das Gegenteil:
„Ich habe alles verloren, aber eigentlich auch alles gewonnen, nämlich mich und mein Herz.“
Christian Lell bei „Promi Big Brother“
Ob die offenen Worte ihm im Haus Sympathiepunkte bringen, werden die nächsten Tage zeigen. Für Gesprächsstoff ist bei „Promi Big Brother“ jedenfalls gesorgt – auch Kim Virginia hadert bereits mit ihrem Aufenthalt.