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Uwe Herrmann: Diese Wende sorgt für großes Aufatmen

16.07.2026, 10:26 Uhr

Vor zwei Monaten regelte Uwe Herrmann noch seinen Nachlass, jetzt hat sich die Lage für den 63-Jährigen spürbar verändert. Der aus der TV-Doku-Soap „Zwischen Tüll und Tränen“ bekannte Modemacher hat sich mit einem offenen Gesundheits-Update zurückgemeldet – und macht damit vielen Fans Mut.

„Mir geht es gesundheitlich blendend“

Im Gespräch mit RTL sprach Herrmann über seinen aktuellen Zustand, nachdem er im Mai 2026 seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht hatte. Damals hatte die Diagnose Merkel-Zellkarzinom – eine besonders aggressive Form von Hautkrebs – bei ihm und seinen Fans für große Sorge gesorgt. Inzwischen blickt der Dresdner deutlich optimistischer auf seine Situation.

„Mir geht es gesundheitlich blendend. Also richtig gut.“

Uwe Herrmann im Gespräch mit RTL

Ganz überstanden ist die belastende Zeit für den TV-Star trotzdem nicht: Seine Behandlung läuft weiter, die Erkrankung bleibt Teil seines Lebens. Aktuell setzt Herrmann auf eine Immuntherapie und möchte sich zusätzlich bestrahlen lassen.

„Sah aus wie ein Mückenstich“

Begonnen hatte alles harmlos: Eine auffällige Stelle am Ellenbogen wirkte zunächst wie ein Insektenstich. „Das hat mich gekrabbelt, mich gejuckt und sah ganz normal aus wie ein Mückenstich“, erinnerte sich Herrmann im Interview. Innerhalb weniger Stunden wuchs die Stelle jedoch deutlich an – zu dieser Zeit war sein Immunsystem durch eine schwere Erkältung und beruflichen Stress geschwächt. Sein Hautarzt vermutete zunächst eine Talgdrüse, ehe die tatsächliche Diagnose feststand: ein Merkel-Zellkarzinom.

Uwe Herrmann mit Debütantinnenkleidern beim Rückblick auf den Semperopernball in Dresden
Uwe Herrmann mit Debütantinnenkleidern zum Semperopernball-Rückblick, Dresden (Archivbild, 24.01.2017). Foto: IMAGO / Sven Ellger

Nach der operativen Entfernung des Karzinoms am Ellenbogen folgten weitere Eingriffe: Ärzte entfernten zwölf Lymphknoten, in denen sich Metastasen gebildet hatten. Herrmann und sein Sohn stellten sich zwischenzeitlich auf das Schlimmste ein – „Da hatte ich eine Lebenserwartung von drei bis sieben Jahren“, so Herrmann. Dann kam die Entlastung: Der Verdacht, der Krebs habe bereits auf die Leber gestreut, bestätigte sich nicht. Bei der vermeintlichen Metastase handelte es sich um einen Blutschwamm mit einer Zyste.

Steckbrief: Uwe Herrmann

Info Angabe
Name Uwe Herrmann
Alter 63 Jahre (Stand: Juli 2026)
Beruf Modemacher / Brautausstatter
Bekannt aus „Zwischen Tüll und Tränen“
Wohnort Dresden
Diagnose Merkel-Zellkarzinom (öffentlich gemacht im Mai 2026)
Aktuelle Behandlung Immuntherapie, geplante Bestrahlung

Der Weg von der Diagnose bis heute

  • Mai 2026: Herrmann macht seine Krebsdiagnose öffentlich und regelt vorsorglich gemeinsam mit seinem Sohn den Nachlass.
  • Nach der Diagnose: Operative Entfernung des Karzinoms am Ellenbogen, zwölf Lymphknoten mit Metastasen werden entfernt.
  • Zwischenzeitlich: Verdacht auf Lebermetastasen – später Entwarnung, es handelt sich um einen Blutschwamm mit Zyste.
  • Juli 2026: Herrmann gibt im RTL-Interview ein positives Gesundheits-Update, Immuntherapie und Bestrahlung laufen weiter.

„Ich fühle mich gesund. Aber der Krebs wird bleiben“

Trotz der guten Nachrichten bleibt Herrmann realistisch, was seine Situation betrifft. Gegenüber RTL fasste er seinen aktuellen Zustand so zusammen:

„Ich fühle mich gesund. Aber der Krebs wird bleiben.“

Uwe Herrmann

Die Erkrankung hat seinen Umgang mit der Zeit spürbar verändert. Wer wisse, dass ihm nur ein begrenztes Zeitfenster bleibe, gehe mit seinem Alltag anders um, so Herrmann. Den Menschen in seinem Umfeld möchte er seither häufiger zeigen, wie wichtig sie ihm sind – ein Bild, das er selbst so beschreibt:

„Du kannst eine Frau zweimal in den Arm nehmen, statt nur einmal. Damit man Vorsprung hat.“

Uwe Herrmann

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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