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Maxi Arland: Diese Erinnerung an früher lässt ihn nicht los

29.07.2026, 12:51 Uhr

Maxi Arland ist seit mehr als 30 Jahren eine feste Größe im deutschen Schlager. Im Gespräch mit dem Magazin „Freizeit Blitz“ blickt der 45-Jährige nun erstmals offen auf seine Anfänge zurück – und erinnert sich an eine Begegnung aus seiner Kindheit, die ihn bis heute nicht loslässt.

Vom Kinderstar zum Publikumsliebling

Schon als kleiner Junge stand Maxi Arland gemeinsam mit seinem Vater Henry und seinem Bruder Hansi auf der Bühne und wuchs praktisch im Rampenlicht der Volksmusikszene auf. Bereits mit zwölf Jahren gewann er Anfang der Neunzigerjahre gemeinsam mit Vater und Bruder als Instrumental-Trio die ZDF-„Volkstümliche Hitparade“. Doch der frühe Ruhm brachte nicht nur Fans mit sich, wie der Sänger jetzt berichtet.

Maxi Arland als Kind mit seinem Bruder Hansi und Vater Henry, 1995
Maxi Arland (links) mit Bruder Hansi und Vater Henry, 1995. Foto: IMAGO / APress

Ein auffällig aufmerksamer Fan

Wie Arland erzählt, gehörte in jenen Jahren ein katholischer Priester zu seinem Fanclub und war praktisch bei jedem Konzert dabei. Hinter der Bühne suchte der Mann immer wieder das Gespräch mit dem damals minderjährigen Sänger. Irgendwann wurde aus den Gesprächen ein ganz konkreter Vorschlag.

„Das war tatsächlich ein unmoralisches Angebot“

„Ich hatte mal einen katholischen Priester, der wollte unbedingt mein Firmpate werden. Wenn ich dein Firmpate werden darf, dann kriegst du 20.000 Mark und eine Wohnung in München von mir.“

Maxi Arland gegenüber „Freizeit Blitz“

Arland und seine Familie lehnten das Angebot sofort ab. „Da haben wir sofort gesagt, das geht gar nicht“, betont der Sänger rückblickend. „Das war tatsächlich ein unmoralisches Angebot.“

Arland warnt junge Künstler von heute

Der Schlagerstar ist überzeugt, mit dieser Erfahrung nicht allein gewesen zu sein, und richtet eine klare Warnung an die Branche:

  • Kinderstars stehen früh im Fokus von Erwachsenen, die diese Nähe ausnutzen wollen.
  • Familien und Management sollten Grenzen früh und konsequent ziehen.
  • Auch heutige Kinderstars seien vor solchen Annäherungen nicht gefeit, so Arland.

„So was gab es immer schon, und gibt es noch Kinderstars heute? Da kann ich nur sagen: Obacht!“, mahnt der 45-Jährige.

Steckbrief: Die wichtigsten Stationen von Maxi Arland

Jahr Station
Anfang der 1990er Sieg bei der ZDF-„Volkstümlichen Hitparade“ als Instrumental-Trio mit Vater und Bruder (mit 12 Jahren)
2002 Sieg im deutschen Vorentscheid zum Grand-Prix der Volksmusik mit „Ich hör Chopin“
2004–2011 Moderator der ARD-Show „Musikantendampfer“
Heute Etablierter Solokünstler und feste Größe der Schlagerszene

Die Zeit als Kinderstar hat Maxi Arland gut überstanden: Er zählt bis heute zu den etablierten Gesichtern der Branche – zuletzt sorgte er etwa mit Kritik an Florian Silbereisen für Schlagzeilen. Auch um seine Gesundheit hatten sich Fans zuletzt Sorgen gemacht.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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