Margot Hellwig trauert um Hund Gustl: „Ich bin sehr traurig“
Volksmusik-Star Margot Hellwig muss einen emotionalen Verlust verkraften. Ihr geliebter Chihuahua Gustl ist nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Im Gespräch mit der „AZ“ schildert die Sängerin nun die letzten Tage mit ihrem treuen Begleiter – und spricht offen über ihre Trauer.
Der Abschied kam für die 84-Jährige offenbar völlig unerwartet.
„Ich bin sehr traurig und hätte niemals damit gerechnet, dass er mich schon so schnell verlässt“, erklärt Hellwig im Interview.
Der kleine Rüde lebte seit rund zwei Jahren bei der Sängerin im Südosten Münchens. Gustl stammte aus dem Münchner Tierschutz und soll etwa 15 Jahre alt geworden sein.
Zuletzt verschlechterte sich sein Gesundheitszustand jedoch zunehmend. Laut Margot Hellwig litt der Chihuahua unter starken Atemproblemen und heftigem Hecheln. Auch sein Herz sei geschwächt gewesen.
Nach einer Ultraschalluntersuchung beim Tierarzt bekam Gustl zwar Herzmedikamente – doch die Behandlung brachte offenbar keine Besserung.

„Ich habe alles gemacht“
Die Sängerin wich ihrem Hund in den letzten Tagen kaum noch von der Seite. Sie wollte alles tun, um ihm zu helfen.
„Ich habe alles gemacht, damit er am Leben bleibt. Aber er ist dann einfach friedlich eingeschlafen“, erzählt Margot Hellwig der „AZ“.
Besonders bewegend: Nach Gustls Tod kümmerte sich die Musikerin persönlich um die Tiertrauerhilfe. Der Chihuahua soll eingeäschert werden und später im Rosenbeet seine letzte Ruhe finden.
Gustl gab ihr Halt im Alltag
Für Margot Hellwig war Gustl deutlich mehr als nur ein Haustier. Der kleine Hund habe ihr Struktur und Halt im Alltag gegeben, berichtet sie.
Trotz ihrer großen Trauer betont die Sängerin jedoch, dass sie sich nicht allein fühle. Familie und enge Freunde würden ihr in dieser schweren Zeit zur Seite stehen.
Erst vor Kurzem hatte die Volksmusik-Legende noch über ihre enge Verbindung zu Florian Silbereisen gesprochen.
