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Schlagerstar Heino appelliert an Fans: „Bitte nicht antworten“

08.05.2026, 10:06 Uhr

Heino warnt Fans vor Betrugsmasche im Netz: „Alle anderen Profile sind Fake!“

Schlagerlegende Heino wendet sich mit einer eindringlichen Botschaft an seine Fans. Der Sänger warnt aktuell vor zahlreichen Fake-Profilen in sozialen Netzwerken, die seinen Namen missbrauchen und gezielt Kontakt zu Fans aufnehmen.

Besonders brisant: Die Betrüger geben sich nicht nur als Heino selbst aus, sondern teilweise sogar als sein angeblich privates Konto oder als sein Manager Helmut Werner.

Jetzt möchte der Kult-Star verhindern, dass weitere Fans auf die Masche hereinfallen.

„Alle anderen Profile sind Fake!“

Auf Instagram machte Heino die Warnung öffentlich und stellte klar, welches Profil tatsächlich offiziell ist.

„Wichtige Info an alle meine Fans: In letzter Zeit tauchen vermehrt Fake-Profile auf, die sich als HEINO, mein angeblich privates Profil oder als mein Manager Helmut Werner ausgeben.“

IMAGO / APress

Anschließend betonte der Sänger eindeutig:

„Mein einziges offizielles Profil ist @heino.offiziell – immer nur mit dem blauen Abzeichen. Alle anderen Profile sind Fake!“

Sein Appell an die Community fällt deutlich aus:

„Bitte nicht antworten, keine Daten weitergeben und meldet diese Accounts direkt.“

Immer mehr Promis betroffen

Mit diesem Problem steht Heino längst nicht allein da. In den vergangenen Monaten häufen sich Fälle, in denen Kriminelle die Identität bekannter Persönlichkeiten missbrauchen, um Fans hereinzulegen.

Erst kürzlich warnte auch Schlagerstar Semino Rossi öffentlich vor gefälschten Profilen und dubiosen Nachrichten im Netz.

Die Täter suchen dabei häufig gezielt den persönlichen Kontakt – vor allem über Plattformen wie Instagram, Facebook oder Telegram. Dort geben sie sich als Künstler, Familienangehörige oder Manager aus, um Vertrauen aufzubauen.

Besonders perfide: Die Fake-Accounts versprechen angeblich exklusive Vorteile. Dazu zählen private Chats, besondere Fanclub-Angebote, persönliche Nachrichten oder seltene Konzerttickets.

Am Ende verfolgen die Täter jedoch meist nur ein Ziel: Geld oder sensible persönliche Daten.

Vor allem ältere Fans geraten dabei immer wieder ins Visier solcher Betrugsmaschen.

IMAGO / BREUEL-BILD

Schockierende Fälle zeigen das Ausmaß

Wie ernst die Situation inzwischen ist, zeigen mehrere konkrete Fälle aus der Schlagerwelt.

So überwies eine 76-jährige Frau einem angeblichen Gottfried Würcher rund 14.000 Euro und tauchte später sogar persönlich vor seiner Haustür auf.

Auch im Umfeld von Beatrice Egli kam es zu Vorfällen: Dort gab sich ein Fake-Profil als ihre Mutter aus und verlangte teilweise bis zu 1.500 Dollar von Fans.

Nik P. berichtete zudem von Anhängern, die wegen angeblicher Notfälle sogar die Polizei alarmierten.

Eine weitere Betroffene verlor rund 2.900 Euro an ein gefälschtes Profil von „Der Graf“ von Unheilig.

Und auch Fans von Andreas Gabalier wurden bereits Opfer der Masche: Eine Frau zahlte 100 Euro für ein Konzert-Zusatzticket, das nie existierte. Kurz darauf verlangten die Täter weitere Gebühren, bevor der Account plötzlich verschwand.

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