Heino hat sich von einer körperlichen Einschränkung nicht die Bühne nehmen lassen – trat bei seinem jüngsten Open-Air-Auftritt aber mit einem auffälligen Spezialschuh an. Für die ungewöhnliche Optik hatte der Schlagerstar eine Erklärung parat, die es in sich hat.
Auftritt mit Spezialschuh in Großheubach
Am Donnerstagabend, 9. Juli 2026, stand Heino beim Open-Air-Festival im unterfränkischen Großheubach auf der Bühne – gemeinsam mit Acts wie Rednex, ABBAcz und Suzi Quatro. Statt in gewohnter Form zeigte sich der 87-Jährige jedoch körperlich angeschlagen: Er trug einen Orthesenstiefel und ließ sein Publikum in einem auf Instagram veröffentlichten Video an seiner ganz eigenen Version der Geschichte teilhaben, wie zuerst t-online berichtete.
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„Ich bin ramponiert“ – Heinos kuriose Erklärung
Mit einem Augenzwinkern erzählte der Sänger von der Bühne aus, wie es zu der Blessur gekommen sei:
„Ich bin ramponiert und warum bin ich ramponiert? Richtig, weil ich nämlich elf Meter geschossen habe.“
Heino in einem Instagram-Video von seinem Auftritt in Großheubach
Laut seiner Erzählung sei er kurzerhand als Elfmeterschütze eingesprungen, weil dem Team ein Schütze gefehlt habe. Neun von zehn Bällen habe er verwandelt – „und der zehnte hat mich dann verletzt“, scherzte er weiter. Ob sich die Fußball-Anekdote tatsächlich so zugetragen hat, ließ Heino offen; seinem Auftritt tat die Geschichte jedenfalls keinen Abbruch.
Auftritte gehen trotz Spezialschuh weiter
In der Bildunterschrift zu seinem Video erklärte Heino, dass er sich das Konzert in Großheubach trotz der Blessur nicht habe nehmen lassen. Seinen „dicken Spezialschuh“ werde er auch bei den kommenden Terminen noch tragen müssen. Mit Humor nahm er es dennoch: „Einen kleinen Schönheitsmakel kann man mit 87 Jahren kurzfristig schon mal haben!“
- Ort: Open-Air-Festival Großheubach, Unterfranken
- Datum: Donnerstag, 9. Juli 2026
- Mitwirkende: Heino, Rednex, ABBAcz, Suzi Quatro
- Auffälligkeit: Auftritt mit Orthesenstiefel
Nicht das einzige Thema: Heinos Streit mit der AfD
Abseits der Bühne beschäftigt Heino aktuell ein anderer Konflikt: der Rechtsstreit mit der AfD Uckermark. Der Sänger fordert mindestens 30.000 Euro Schadenersatz, weil die Partei ihn ohne seine Zustimmung für eine Wahlwerbung genutzt haben soll. Sein Manager Helmut Werner stellte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur klar, dass sich Heino gegen jede politische Vereinnahmung seiner Person wehre. Bei der vergangenen Bundestagswahl hatte sich der Sänger als CDU-Wähler und Unterstützer von Friedrich Merz positioniert.
Auf der Bühne in Großheubach spielte diese Auseinandersetzung keine Rolle – dort stand für Heino trotz Spezialschuh der Auftritt im Vordergrund, den er mit gewohntem Humor meisterte.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI