Rund vier Wochen nach dem Tod von Dolly Parton bringt ein neuer Bericht Details ans Licht, die bislang nicht bekannt waren: Die Countrylegende soll rund ein Jahr vor ihrem Tod heimlich mit dem Privatjet nach Frankfurt geflogen sein – für eine experimentelle Krebsbehandlung. Das berichtet das US-Portal TMZ unter Berufung auf Personen aus Partons engstem Umfeld.
Dolly Parton war am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville gestorben, umgeben von ihren Liebsten. Ihr Team bestätigte am Folgetag, dass sie „einen kurzen Kampf gegen den Krebs tapfer ausgefochten“ hatte, bevor sie starb. Wie lange die Sängerin tatsächlich erkrankt war, blieb bislang offen – ein neuer TMZ-Bericht zeichnet nun erstmals ein genaueres Bild.
Der Bericht: Mit dem Privatjet nach Frankfurt
TMZ zufolge reiste Parton bereits im Sommer 2025 – rund ein Jahr vor ihrem Tod – heimlich nach Deutschland. Mit einem Privatjet soll sie nach Frankfurt geflogen sein und dort etwa eine Woche verbracht haben. Grund war laut dem Bericht eine experimentelle Krebsbehandlung, die in dieser Form offenbar nicht in den USA verfügbar war. Um welche Art von Krebs oder welche konkrete Behandlungsmethode es sich handelte, ist laut TMZ nicht bekannt.
Die Quellen, auf die sich TMZ beruft, bleiben anonym. Es sollen Personen aus Partons engstem Umfeld sein, die von der Reise wussten. Laut dem Bericht war die Sängerin selbst überzeugt, dass ihr die Behandlung geholfen habe:
„Dolly glaubte, dass die Behandlung ihr geholfen habe, wieder zu Kräften zu kommen, und war überzeugt, dass sie angeschlagen hatte.“
Person aus Dolly Partons Umfeld, zitiert nach TMZ
Weder Partons Familie noch ihr Management haben sich bislang öffentlich zu den Frankfurt-Details des TMZ-Berichts geäußert. Die Angaben zu Reise, Klinik und Behandlung stammen ausschließlich aus anonymen Quellen und sind damit nicht unabhängig bestätigt.

„Dolly konnte nichts Negatives ertragen“ – Schwester spricht über die Geheimhaltung
Dass Parton ihre Erkrankung so lange für sich behielt, passt zu Aussagen ihrer Schwester Stella Parton. In einem Interview mit Gayle King bei „CBS Mornings“, das Anfang September 2026 veröffentlicht wurde, erklärte sie, warum selbst weite Teile der Familie nichts von der Diagnose wussten.
„Dolly konnte nichts Negatives ertragen. Und sie hätte nicht gewollt, dass sich ihre Fans deswegen Sorgen machen.“
Stella Parton bei „CBS Mornings“, September 2026
Nur wenige Menschen aus ihrem engsten Kreis seien eingeweiht gewesen, so Stella Parton weiter. Diese Aussage deckt sich mit dem TMZ-Bericht, wonach auch die Frankfurt-Reise streng vertraulich gehalten wurde.
Chronologie: Die letzten Monate von Dolly Parton
Die bislang bekannten Eckdaten im Überblick:
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| März 2025 | Tod ihres Ehemanns Carl Dean |
| Sommer 2025 (TMZ-Bericht) | Heimliche Reise mit dem Privatjet nach Frankfurt zur experimentellen Krebsbehandlung, rund eine Woche Aufenthalt |
| 20. August 2026 (ca.) | Krankenhauseinlieferung, laut Berichten plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands |
| 25. August 2026 | Tod im Vanderbilt-Ingram Cancer Center, Nashville, im Alter von 80 Jahren |
| 26. August 2026 | Offizielles Statement des Teams: Tod nach „kurzem Kampf gegen den Krebs“ |
| 9./10. September 2026 | Stella Parton spricht bei „CBS Mornings“ erstmals ausführlich über die Geheimhaltung |
| 22. September 2026 | TMZ veröffentlicht Bericht über die Frankfurt-Reise |
Was weiterhin offen bleibt
Bei aller Aufmerksamkeit, die der neue Bericht auslöst, bleiben zentrale Fragen unbeantwortet:
- Um welche Krebsart es sich bei Dolly Parton handelte, wurde von der Familie nie offiziell mitgeteilt.
- Welche konkrete Klinik oder Behandlungsmethode in Frankfurt zum Einsatz kam, nennt der TMZ-Bericht nicht.
- Eine offizielle Bestätigung der Frankfurt-Reise durch Partons Familie oder ihr Management liegt bislang nicht vor.
Parton wurde nach ihrem Tod auf dem Woodlawn Memorial Park in Nashville beigesetzt, in einer kleinen, privaten Zeremonie im engsten Familienkreis. Die Anteilnahme rund um ihren Tod war weltweit groß – Fans, Weggefährten und Kolleginnen aus der Musikbranche würdigten sie als eine der prägendsten Stimmen der amerikanischen Musikgeschichte.