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Achim Petry: Nicht der Tod – davor hat er wirklich Angst

06.10.2026, 08:41 Uhr

Achim Petry (52) hat im Podcast „Drews Cordalis Petry – Kids-Club“ über ein Thema gesprochen, das die meisten lieber meiden: das Sterben. Der Sohn von Schlager-Legende Wolfgang Petry stellt dabei klar, dass ihn der Tod selbst kaltlässt. Wovor er sich wirklich fürchtet, hat mit einem früheren Job zu tun, den viele Fans gar nicht kennen.

Seit Ende Mai 2026 plaudern Joelina Drews (31), Lucas Cordalis (59) und Achim Petry jede Woche darüber, wie es ist, als Kind eines Schlagerstars aufzuwachsen. Dabei geht es längst nicht nur um Anekdoten von früher. In einer aktuellen Folge, über die zuerst Promiflash berichtete, wurde es ungewohnt ernst.

Achim Petry: Vor dem Tod selbst hat er keine Angst

Auf die Frage, ob er Angst vor dem Sterben habe, antwortete der Sänger ohne Umschweife. Er sei entspannt, sagte Petry, und begründete das mit seiner Familie:

„Nee, null, weil ich entspannt bin, ich habe meinen Kindern alles mitgegeben, was ich denen mitgeben muss. Ich glaube, dass ich meiner Frau auch so weit alles mitgegeben habe, dass sie alleine klarkäme.“

Achim Petry im Podcast „Drews Cordalis Petry – Kids-Club“

Petry ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Das Gefühl, seine Familie gut auf das Leben vorbereitet zu haben, nimmt ihm offenbar einen großen Teil der Furcht. Ganz angstfrei ist er trotzdem nicht.

Joelina Drews, Lucas Cordalis und Achim Petry beim Silvester-Schlagerboom in München
Joelina Drews, Lucas Cordalis und Achim Petry beim Silvester-Schlagerboom 2026, München, 31.12.2025. Foto: IMAGO / Future Image (Agentur Wehnert / M. Gränzdörfer)

Diese Vorstellung macht ihm wirklich Sorgen

Was den Musiker umtreibt, ist nicht das Ende, sondern der Weg dorthin. Die Vorstellung, nach einem Unfall oder durch eine schwere Krankheit über lange Zeit ans Bett gefesselt zu sein und Schmerzen zu haben, beschäftigt ihn deutlich mehr:

„Ich glaube, das Einzige, wovor ich Angst habe, ist, wie ich sterben würde. Weil das ist tatsächlich so ne Sache, wo ich mir denke, qualvoll oder auch durch Unfall…“

Achim Petry im Podcast „Drews Cordalis Petry – Kids-Club“

Ein schnelles Ende könnte er dagegen leichter annehmen. „Wenn ich jetzt abends oder nachts einschlafen würde und nicht mehr aufwache, wäre das für mich, glaube ich, ein guter Tod oder auch plötzlich“, sagte Petry. Und weiter: „Ich glaube, das interessiert mich viel mehr und davor habe ich viel mehr Schiss.“

Tod vs. Sterben: So unterscheidet Achim Petry

Thema Achim Petrys Haltung
Der Tod an sich Keine Angst – „Nee, null“
Langes Leiden nach Unfall oder Krankheit Seine größte Sorge
Plötzlicher Tod, etwa im Schlaf Für ihn „ein guter Tod“
Familie Fühlt sich gut vorbereitet – Frau und Kinder kämen „alleine klar“
Achim Petry singt im ZDF-Fernsehgarten in Mainz
Achim Petry im ZDF-Fernsehgarten, Mainz, 21.06.2026. Foto: IMAGO / BOBO

Der Grund liegt in seinem früheren Beruf

Bevor Achim Petry auf der Bühne stand, arbeitete er als Rettungssanitäter. In diesem Job erlebte er regelmäßig Notfälle und schwere Schicksale aus nächster Nähe. Genau diese Erfahrungen prägen seine Haltung bis heute. „Ich habe da so viele Schicksale gesehen. Die waren nicht schön“, erzählte er im Podcast. Seine Konsequenz daraus:

  • Er versucht nach eigener Aussage, sein Leben „so gefahrlos wie möglich“ zu gestalten.
  • Die Angst gilt nicht dem Ende, sondern einem langen, qualvollen Weg dorthin.
  • Gelassenheit zieht er aus dem Wissen, seine Familie gut vorbereitet zu haben.

Damit ist Petry nicht der einzige im Podcast-Trio, der offen über Ängste spricht. Joelina Drews hatte zuvor bereits verraten, was die größte Angst von Papa Jürgen Drews ist. Und auch über sein Verhältnis zu seinem berühmten Vater hat Achim Petry schon erstaunlich ehrlich gesprochen: Er wollte nie wie Wolfgang Petry werden. Wer mehr über die Frau an seiner Seite wissen möchte, findet hier alle Infos: Wer ist Achim Petrys Ehefrau Giovanna Cali?

Fazit: Nicht der Tod, sondern das Leiden davor

Achim Petrys größte Angst ist also nicht der Tod selbst, sondern ein langes, schmerzhaftes Sterben nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit. Als ehemaliger Rettungssanitäter hat er solche Situationen zu oft gesehen, um sie auszublenden. Dem Ende selbst sieht er dagegen gelassen entgegen, weil er seine Frau und seine Söhne gut aufgestellt weiß.

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