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Uwe Herrmann: Diese Nachricht macht seinen Fans Hoffnung

02.07.2026, 14:05 Uhr

Uwe Herrmann kennt man als den Mann, der Bräuten in der VOX-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ den schönsten Tag ihres Lebens perfekt macht. Doch seit Februar kämpft der Dresdner Brautmoden-Unternehmer selbst gegen eine seltene und besonders aggressive Krebsart. Jetzt hat sich der 63-Jährige erneut mit einem Gesundheits-Update gemeldet.

Der Schock im Februar: Ein Zufallsfund verändert alles

Anfang Februar bemerkte Uwe Herrmann eine Veränderung an seinem Arm – eher zufällig, wie er selbst schildert. „Er hat sich auch sonst nicht bemerkbar gemacht. Es gab kein Brennen und kein anderes Warnsignal. Ich habe ihn eher zufällig bemerkt“, erklärte er gegenüber der „Bild“-Zeitung. Weil die Stelle in kurzer Zeit auffällig gewachsen war, ging der Modemacher zum Hautarzt, der sicherheitshalber eine Gewebeprobe entnahm.

Drei Tage später stand die Diagnose fest: Merkelzellkarzinom, ein sehr seltener und hochaggressiver Hauttumor, der als besonders schnell wachsend gilt und leicht Metastasen bildet. „Natürlich sind Tränen geflossen. Aber diese Diagnose lässt einem nicht viel Raum für Selbstmitleid. Man muss handeln“, so Herrmann.

Zwei Operationen unter Vollnarkose

Nur vier Tage nach der Diagnose wurde der TV-Star im Städtischen Klinikum Dresden-Neustadt operiert. „Drei Tage nach der Diagnose wurde ich im Krankenhaus vorstellig, vier Tage später lag ich zum ersten von zwei Malen unterm Messer, jeweils mit Vollnarkose“, schilderte er im Gespräch mit der „SuperIllu“. Bei dem ersten Eingriff wurde nicht nur der Tumor entfernt, sondern zur Kontrolle auch ein Lymphknoten entnommen – mit besorgniserregendem Ergebnis: Er war bereits von einer Mikrometastase betroffen.

In einer zweiten, stundenlangen Operation mit Hauttransplantation wurden daraufhin zwölf weitere Lymphknoten entfernt. Zeitweise habe sogar die Sorge im Raum gestanden, dass sein Arm amputiert werden müsse. Die gute Nachricht: In den weiteren Lymphknoten wurde nichts mehr gefunden.

„Der Chefarzt sagte mir, ‚Sie sind jetzt faktisch krebsfrei‘. Solche Fälle sieht er im Jahr vielleicht zwei, dreimal.“

Uwe Herrmann gegenüber „Bunte“

 

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Wie es für Uwe Herrmann jetzt weitergeht

Auch wenn die Nachricht Hoffnung macht, ist der Weg für Uwe Herrmann noch nicht zu Ende. Weil das Rückfallrisiko beim Merkelzellkarzinom als sehr hoch gilt, stehen weitere Behandlungsschritte an:

  • Eine Bestrahlung, um sicherzugehen, dass sich keine weitere Mikrometastase irgendwo festgesetzt hat
  • Möglicherweise eine zusätzliche Immuntherapie, für die zunächst eine zweite ärztliche Meinung eingeholt werden soll
  • Kontrolluntersuchungen alle drei Monate
  • Monatliche Kontrollen der Blutwerte

„Mit der Bestrahlung wollen die Ärzte sichergehen, dass sich keine Mikrometastase irgendwo festgesetzt hat. Die sagen, das Rezidiv, also die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs zurückkehrt, ist beim Merkelzellkarzinom sehr, sehr hoch. Darum die Bestrahlung“, erklärte Herrmann gegenüber „Bunte“.

„Angst ist das, was man überhaupt nicht braucht“

Trotz der ernsten Diagnose versucht Uwe Herrmann, die Angst vor einem Rückfall nicht an sich heranzulassen. „Angst ist das, was man überhaupt nicht braucht. Man muss damit rechnen, dass etwas passiert, aber man sollte sich damit nicht verrückt machen. Das ist ähnlich, wie wenn man auf der Autobahn fährt. Man sollte vorsichtig fahren, auch wenn die Fahrbahn frei ist. Aber wenn man sich verrückt macht, kann man gleich zuhause bleiben“, betonte er.

Auch mit Blick auf die schmerzhafte Zeit, die hinter ihm liegt, findet der Modemacher versöhnliche Worte: „Es tut ein bisschen weh. Aber Wehtun ist schöner als Sterben.“

Öffentlich gemacht hatte Herrmann seine Erkrankung im Mai

Erstmals an die Öffentlichkeit gegangen war Uwe Herrmann mit seiner Diagnose Mitte Mai, zunächst mit einem Foto aus dem Krankenhaus auf Instagram, kurz darauf mit einem ausführlichen Interview in der „SuperIllu“. Unter seinem Instagram-Beitrag schrieb er rückblickend: „Es waren wohl die schwersten Tage und Wochen meines Lebens. Aber zum Glück stehe ich jetzt wieder auf dem Damm.“

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Gemeinsam mit seinem Sohn Philipp hat Herrmann in den vergangenen Monaten auch seinen Nachlass geregelt. Wenn man eine solche Diagnose bekomme, „darf man sich nicht ans Feuer setzen und nur in Gedanken versinken. Man muss Entscheidungen treffen“, sagte er dazu.

Trotz Krebs-Diagnose: Herrmann macht weiter

Bemerkenswert: Trotz der Behandlung will der TV-Star weiterarbeiten. Er entwirft weiterhin Brautkleider und steht vor der Kamera – auch für eine besondere Sonderfolge von „Zwischen Tüll und Tränen“, in der VOX seinen Krankheitsweg begleitet. Nach eigenen Worten schaut Herrmann trotz allem nach vorn: „Ich bin nicht fertig mit dem Thema, aber ich schaue nach vorn. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Körperlich bin ich auf dem Weg zurück. Seelisch ist vieles wahrscheinlich noch gar nicht richtig angekommen.“

Steckbrief Angaben
Name Uwe Herrmann
Alter 63 Jahre
Beruf Brautmoden-Unternehmer, Modemacher
Bekannt aus VOX-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“
Wohnort / Wirkungsort Dresden
Diagnose Merkelzellkarzinom (Februar 2026)
Behandlung Zwei Operationen, Bestrahlung, ggf. Immuntherapie
Aktueller Stand Laut Ärzten „faktisch krebsfrei“

Für seine Fans bleibt die Hoffnung, dass Uwe Herrmann die überstandenen Wochen bald ganz hinter sich lassen kann – auch wenn ihm mit Bestrahlung und engmaschigen Kontrollen noch ein Stück des Weges bevorsteht.

Von: Anna-Lena Kramer bearbeitet mit KI

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