Zum Abschluss ihrer Jubiläumswoche hat sich „Gefragt – Gejagt“ eine XXL-Ausgabe mit 16 prominenten Gästen gegönnt. Drei Stunden lang wurde in der Primetime um Geld für den guten Zweck gezockt – doch nicht alle Zuschauer waren am Ende begeistert von dem, was sie zu sehen bekamen.
Neue Regeln für die Jubiläums-Ausgabe
Nachdem die ARD in der vergangenen Woche bereits die 1.000. Folge von „Gefragt – Gejagt“ gefeiert hatte, verließ das Quizformat am Samstag, den 25. Juli, für den „Quiz-Marathon“ erneut den Vorabend: Von 20:15 bis 23:30 Uhr traten im Ersten 16 Prominente in vier Teams gegen die sechs Jägerinnen und Jäger an. Für die XXL-Ausgabe wurden die Regeln angepasst: Jedes Team durfte selbst entscheiden, welche zwei Kandidatinnen und Kandidaten aus der Quiz-Elite zuerst antreten und wer von beiden am Ende das Finale bestreitet.
Diese Stars traten an
Aufgeteilt in vier Teams kämpften unter anderem Schauspielerinnen und Schauspieler, Musiker und TV-Persönlichkeiten um die Spendensumme:
- Johannes B. Kerner, Mariella Ahrens, Uwe Ochsenknecht, Michael Kessler
- Heiner Lauterbach, Armin Rohde, Valerie Niehaus, Rebecca Immanuel
- Smudo, Julian Sengelmann, Thomas Hermanns, Ruth Moschner
- Alec Völkel, Evelyn Burdecki, Sascha Vollmer, Gayle Tufts
Auf der Gegenseite warteten die bekannten Jägerinnen und Jäger Sebastian Klussmann, Annegret Schenkel, Manuel Hobiger, Adriane Rickel, Thomas Kinne und Sebastian Jacoby.
„1.000 Folgen ‚Gefragt – Gejagt‘ stehen für eine Kontinuität im Fernsehen, die ihresgleichen sucht. Diese Zahl steht vor allem für unsere beeindruckenden Jägerinnen und Jäger, die Wissen vermitteln und sich täglich aufs Neue auf die Herausforderungen in den Duellen freuen.“
Moderator Alexander Bommes gegenüber dem NDR

Kritik in den sozialen Netzwerken
Nicht alle Zuschauer waren nach der XXL-Ausgabe zufrieden. Auf Instagram und Facebook häuften sich kritische Kommentare, die dem Promi-Aufgebot vorwarfen, das Format nicht ernst genug genommen zu haben. Eine Zuschauerin schrieb:
„Es ist zwar für eine gute Sache, aber dafür nehmen es die meisten Promis leider nicht ernst. Hampeln rum, reden irgendeinen Quatsch, der gar nichts mit der Sendung zu tun hat, vergessen zu drücken etc.“
Zuschauerin auf Instagram
Auch die vergleichsweise geringe Ausbeute für den guten Zweck sorgte für Diskussionen. Ein Nutzer rechnete auf Facebook vor, dass bei über drei Stunden Sendezeit nach seiner Einschätzung nur eine überschaubare vierstellige Spendensumme zusammengekommen sei – eine offizielle Bestätigung dieser Zahl durch den Sender liegt bislang nicht vor.
Evelyn Burdecki sorgt für Diskussionen
Besonders im Fokus der Kritik stand Evelyn Burdecki. Die Reality-Darstellerin patzte bereits in der Schnellraterunde mehrfach und verlor anschließend ihr Duell. Pikant: Wie t-online berichtet, gewährte ihr Jäger Sebastian Klussmann bei einer Bonusfrage sogar eine zweite Chance – die Burdecki jedoch nicht nutzen konnte, weil sie zu spät auf den Buzzer drückte.

Johannes B. Kerner rettet sein Team im Solo-Finale
Für einen der positiven Höhepunkte des Abends sorgte dagegen Johannes B. Kerner: Der TV-Moderator überzeugte durchgehend und bestritt das Finale seines Teams am Ende ganz allein – mit Erfolg. Kerner gewann das Duell gegen die Quiz-Elite und sicherte seinem Team damit den Sieg.
Einschaltquoten: Knapp am Sieg vorbei
Auch bei den Einschaltquoten hinterließ die Jubiläums-Ausgabe einen guten, aber keinen Spitzenwert. Wie Quotenmeter.de berichtet, verpasste „Gefragt – Gejagt“ im Gesamtpublikum knapp die Primetime-Führung, konnte sich beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren jedoch an die Spitze setzen.
| Zielgruppe | Zuschauer | Marktanteil |
|---|---|---|
| Gesamtpublikum | 3,17 Millionen | 21,3 % |
| 14- bis 49-Jährige | 0,35 Millionen | 17,1 % (Primetime-Führung) |
Für Fans des Formats gibt es derweil schon eine gute Nachricht: Eine zweite XXL-Ausgabe mit prominenten Gästen ist laut NDR-Ankündigung noch für diesen Sommer geplant. Wer den „Quiz-Marathon“ verpasst hat, kann die Sendung noch bis zum 23. Oktober 2026 in der ARD Mediathek nachholen.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI