Traurige Nachricht für Rammstein-Frontmann Till Lindemann (63): Seine Mutter Brigitte Hildegard Lindemann, die alle nur Gitta nannten, ist tot. Die Journalistin und Schriftstellerin starb am Samstag, 24. Oktober 2026, im Alter von 87 Jahren in Nordwestmecklenburg. In ihren letzten Wochen wich ihr berühmter Sohn nicht von ihrer Seite.
Bestätigt wurde der Tod vom NDR, für den Gitta Lindemann viele Jahre gearbeitet hatte. Laut „Bild“ bestätigte die Familie die Nachricht gegenüber dem Sender, zuerst hatte demnach die „Ostsee-Zeitung“ berichtet. Die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Till Lindemann selbst hat sich bisher nicht öffentlich geäußert.
Till Lindemann sagte ab, um bei seiner Mutter zu bleiben
Wie schlecht es um Gitta Lindemann stand, zeigte sich bereits Anfang Oktober. Zum 100. Geburtstag von Tills Vater, dem DDR-Schriftsteller Werner Lindemann (†1993), war eine Gedenkveranstaltung geplant. Laut „Bild“ wollten Mutter und Sohn gemeinsam in die Rostocker Kunsthalle kommen. Doch Gitta war bereits zu krank, um teilzunehmen.
Till sagte daraufhin ebenfalls ab und blieb lieber bei seiner Mutter. Nur wenige Wochen später musste er für immer Abschied von ihr nehmen.
Ihre „Liebeserklärung an meinen Sohn“
Wie stolz Gitta Lindemann auf ihren Sohn war, daraus machte sie nie ein Geheimnis. In ihren 2023 im Okapi Verlag erschienenen Erinnerungen „Meine Fensterplätze“ widmete sie Till ein eigenes Kapitel mit dem Titel „Liebeserklärung an meinen Sohn“. Darin heißt es:
„Wenn ich nicht zufällig seine Mutter wäre, mit diesem Mann wäre ich gerne befreundet.“
Gitta Lindemann in ihrem Buch „Meine Fensterplätze“ (2023)
Besonders schätzte sie seine fürsorgliche Seite. Im Buch erzählt sie, wie Till seine Großmutter im Rollstuhl zum Weihnachtsessen abholte und ihr beim Essen half.

Sie liebte die Rammstein-Konzerte
Auch mit der Musik ihres Sohnes konnte die Literaturliebhaberin viel anfangen. Sie besuchte die Rammstein-Konzerte gern. Der „Ostsee-Zeitung“ sagte sie 2019, wie „Bild“ zitiert: „Ich find’ die Konzerte geil. Diese ganze Atmosphäre. Das hat doch was von Operninszenierungen.“
Ein Leben für Radio und Literatur
Gitta Lindemann studierte Journalismus in Leipzig und arbeitete ab 1968 beim DDR-Rundfunk in Neubrandenburg. Nach der Wende leitete sie die Kulturredaktion des NDR in Schwerin, bis sie 2002 in den Ruhestand ging. Der Literatur blieb sie bis ins hohe Alter treu:
- 2023: Erinnerungen „Meine Fensterplätze“ (Okapi Verlag)
- Frühjahr 2026: Vorstellung ihres Gedichtbands „Lautlos“ auf der Leipziger Buchmesse
| Steckbrief: Gitta Lindemann | |
|---|---|
| Geburtsname | Brigitte Hildegard Lindemann |
| Geboren | 11. April 1939 in Dresden |
| Gestorben | 24. Oktober 2026 in Nordwestmecklenburg (87 Jahre) |
| Beruf | Journalistin, Schriftstellerin |
| Ehemann | Werner Lindemann, DDR-Schriftsteller (†1993) |
| Kinder | Till Lindemann und seine jüngere Schwester Saskia |
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Gitta Lindemann in einem kleinen Dorf in Nordwestmecklenburg. Mehr über den Rammstein-Sänger: Rammstein live in Zürich: Ein Blick in den Kopf von Till Lindemann und „Es wird blutig!“ Till Lindemann meldet sich bei seinen Fans zurück.