Vanessa Mai hat das Musikvideo zu ihrer neuen Single „Ich Fall in Love“ gestoppt, bevor es überhaupt online gehen konnte. Im Podcast „Schön laut“ mit Lola Weippert erzählt die Sängerin, was am Drehtag alles schieflief – und warum ihre Entscheidung nichts mit ihrem eigenen Aussehen zu tun hatte.
Mit dem fertigen Clip ist Vanessa Mai inzwischen ausgesprochen zufrieden: Er sei „so toll geworden“, verrät sie im Podcast. Bis zu diesem Ergebnis war es allerdings ein ungewöhnlich langer Weg. Die ersten Aufnahmen entstanden nach ihren Angaben bereits „vor Wochen“ – doch als die Sängerin den ersten Schnitt zu sehen bekam, merkte sie schnell, dass die Bilder ihren Vorstellungen nicht entsprachen.
„Das kann so nicht raus“ – Vanessa Mai greift ein
Ihre Reaktion teilte Vanessa Mai direkt ihrem Ehemann Andreas mit. „Das kann so nicht raus“, sagte sie zu ihm, nachdem sie die erste Version gesehen hatte. Für die Musikerin war das eine völlig neue Situation: Dass sie einen bereits produzierten Clip in dieser Form nicht freigeben wollte, sei ihr „noch nie passiert“, betont sie gegenüber ihrer Podcast-Kollegin Lola Weippert.
„Es ist noch nie passiert, dass wir ein Musikvideo so nicht freigegeben haben und gesagt haben, dass wir noch mal was machen.“
Vanessa Mai im Podcast „Schön laut“

Ein Drehtag bei 35 Grad
Im Podcast schildert Vanessa Mai, dass die Bedingungen während der Produktion alles andere als optimal waren. Das Team drehte an diesem Tag nämlich nicht nur das Musikvideo zu „Ich Fall in Love“ – zusätzlich stand auch ein Shooting für eine Modekollektion auf dem Programm. Entsprechend lang und anstrengend entwickelte sich der Arbeitstag.
Neben dem vollen Terminplan machte vor allem das Wetter die Produktion zur Herausforderung. „Es hatte 35 Grad, es war super heiß“, erinnert sich die Sängerin. Bei diesen Temperaturen musste sie über viele Stunden vor der Kamera stehen. Der Dreh zog sich außerdem bis weit in den Abend hinein: Gegen 21.30 Uhr sei sie bereits „super, super müde“ gewesen. Und auch die äußeren Bedingungen liefen nicht wie erhofft – nach ihrer Schilderung wollte das Licht nicht richtig mitspielen. Gerade bei einem Musikvideo ist die Beleuchtung jedoch entscheidend für Atmosphäre und emotionale Wirkung.
| Der Drehtag zu „Ich Fall in Love“ | Was Vanessa Mai schildert |
|---|---|
| Zeitpunkt der ersten Aufnahmen | „vor Wochen“ |
| Zusätzliches Programm | Shooting für eine Modekollektion am selben Tag |
| Temperatur | „Es hatte 35 Grad, es war super heiß“ |
| Drehende | bis in den Abend, gegen 21.30 Uhr „super, super müde“ |
| Technisches Problem | Das Licht spielte nicht richtig mit |
| Konsequenz | Einzelne Szenen wurden komplett neu gedreht |
Nachdreh statt Notlösung
Eine Korrektur war für die Sängerin damit unumgänglich. Nach ihrer Entscheidung wurden die betreffenden Szenen tatsächlich noch einmal aufgenommen – zusätzlicher Aufwand für Vanessa Mai und das gesamte Produktionsteam. Erst durch diesen zweiten Dreh entstand die Version, die nun veröffentlicht wurde.
Das war der wahre Grund für den Stopp
Eine Vermutung weist Vanessa Mai in dem Gespräch ausdrücklich zurück: Ihr Entschluss hatte nichts damit zu tun, dass sie mit ihrem eigenen Aussehen in den ursprünglichen Aufnahmen unzufrieden gewesen wäre. Wie eine Person in einem Musikvideo aussehe, sei ohnehin „Geschmackssache“, so die Sängerin.
Das eigentliche Problem lag für sie an einer ganz anderen Stelle: Die erste Fassung habe aus ihrer Sicht nicht die Gefühle vermittelt, die transportiert werden sollten. Nicht das Bild von ihr selbst, sondern die Emotion des Videos war also der Auslöser für den Stopp – und damit genau das, was bei einem Liebeslied wie „Ich Fall in Love“ am schwersten wiegt.
- Was passiert ist: Vanessa Mai gab den ersten Schnitt des Musikvideos nicht frei.
- Warum: Der Clip transportierte aus ihrer Sicht nicht die gewünschten Gefühle.
- Was nicht der Grund war: ihr eigenes Aussehen – das sei „Geschmackssache“.
- Die Folge: Nachdreh einzelner Szenen, erst danach die Veröffentlichung.
Mit dem überarbeiteten Musikvideo ist Vanessa Mai nun sehr zufrieden. Der zusätzliche Aufwand scheint sich aus ihrer Sicht also gelohnt zu haben. Für die Sängerin, die zuletzt ihren SWR-Podcast aufgeben musste, ist „Schön laut“ mit Lola Weippert derzeit das Format, in dem sie solche Einblicke hinter die Kulissen gibt.
Quelle: schlager.de
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI