Kurze Röcke, bauchfreie Tops, viel Haut: Vanessa Mai (34) setzt auf der Bühne auf knappe Outfits – und muss sich dafür immer wieder Kritik anhören. Jetzt hat die Sängerin in ihrem Podcast erklärt, warum sie trotzdem nichts daran ändern will.
Seit April 2026 spricht Vanessa Mai gemeinsam mit Moderatorin Lola Weippert jeden Dienstag im Podcast „Schön laut“ über Privates und Berufliches. In der Folge „Zündstoff aus dem Zetteltopf“, die am 27. Oktober 2026 erschienen ist, ging es unter anderem um die Frage, wie sehr das Aussehen den beruflichen Erfolg beeinflusst – das sogenannte „Pretty Privilege“. Dabei kam die Schlagersängerin auch auf ein Thema zu sprechen, das sie seit Jahren begleitet: ihre Bühnenlooks.
Vanessa Mai: Negative Kommentare nach der Tour
Wie t-online und Schlager.de übereinstimmend berichten, musste Vanessa Mai zuletzt einiges an Kritik einstecken. Besonders rund um ihre Tour habe sie entsprechende Kommentare gelesen, laut Schlager.de unter anderem auf Facebook. Im Podcast erinnert sie sich:
„Gerade im Tourzeitraum, ich hatte ja meine Outfits, die waren wie sie waren.“
Vanessa Mai im Podcast „Schön laut“ (zitiert nach Schlager.de)
Frauen, die auf der Bühne viel Haut zeigen, werde schnell unterstellt, sie hätten das nötig, weil ihre Karriere nicht mehr laufe oder weil sie nicht singen könnten – so fassen beide Medien die Debatte zusammen. Eine Sichtweise, mit der die Sängerin aus Backnang offenbar wenig anfangen kann.
„Ich liebe es, mit nicht vielen Klamotten auf der Bühne zu stehen“
Für Vanessa Mai haben ihre Looks vor allem praktische Gründe. Kleidung, die sie beim Singen und Tanzen stört oder unnötig zum Schwitzen bringt, kommt für sie nicht infrage. „Ich liebe es, mit nicht vielen Klamotten auf der Bühne zu stehen“, sagte sie laut t-online.

Und welcher Look ist ihr liebster? Auch darauf hat die 34-Jährige eine klare Antwort:
„Bikini-Oberteile und Jeans, so eine richtige Baggy-Jeans.“
Vanessa Mai im Podcast „Schön laut“ (zitiert nach t-online)
Was Vanessa Mai über ihre Bühnenoutfits verrät, im Überblick:
- Lieblingslook: Bikini-Oberteil kombiniert mit Baggy-Jeans
- Ebenfalls im Repertoire: kurze Röcke
- Das geht gar nicht: Kleidung, die beim Singen und Tanzen stört
- Praktischer Vorteil: Mit weniger Stoff schwitzt sie nach eigener Aussage weniger
- Vorbilder: Christina Aguilera und Britney Spears
Britney Spears und Christina Aguilera als Vorbilder
Geprägt wurde ihr Stil offenbar schon früh. Als Vorbilder nennt Vanessa Mai die Popstars Christina Aguilera und Britney Spears, die selbst für freizügige Bühnenoutfits bekannt sind. Die beiden hätten ihr gezeigt, wie selbstverständlich solche Looks zu einer Show gehören können, heißt es in den Berichten.
Sexuell will die Sängerin ihren Stil dabei nicht verstanden wissen. Laut t-online sieht sie ihre Kleidung nicht als sexuell an: Wenn sie etwa einen Glitzer-String so trage, dass er seitlich hervorschaut, gehe es ihr nicht darum, sexy zu wirken – für sie sei das schlicht ein modischer Look.
Fan bot 1.000 Euro für getragene Unterwäsche
Dass ihre Auftritte auch merkwürdige Reaktionen auslösen, hatte Vanessa Mai erst vor wenigen Wochen im Podcast erzählt: Ein Mann habe ihr 1.000 Euro für einen getragenen String geboten – sie lehnte ab. Schlagerplanet berichtete über das kuriose Angebot. Ebenfalls Thema in „Schön laut“: der Diebstahl während ihrer Tour, bei dem unter anderem Schmuck und wichtige Dokumente aus ihrem Auto verschwanden.
| Der Podcast „Schön laut“ im Überblick | |
|---|---|
| Hosts | Vanessa Mai und Lola Weippert |
| Start | April 2026 |
| Neue Folgen | dienstags |
| Aktuelle Folge | „Zündstoff aus dem Zetteltopf“ (27.10.2026) |
| Themen der Folge | „Pretty Privilege“, Kritik an Bühnenoutfits |
Fazit: Vanessa Mai entscheidet selbst
Die Botschaft der Sängerin ist eindeutig: Sie trägt auf der Bühne, worin sie sich wohlfühlt und frei bewegen kann – und lässt sich ihren Stil von Kritikern nicht vorschreiben. Oder, wie Vanessa Mai es selbst auf den Punkt bringt:
„Ich find’s mega, so wenig anzuhaben auf der Bühne.“
Vanessa Mai im Podcast „Schön laut“