Stefan Mross spricht erstmals über das Aus von „Immer wieder sonntags“ – so emotional reagiert der Moderator
Das überraschende Aus der beliebten ARD-Unterhaltungssendung „Immer wieder sonntags“ sorgt weiterhin für große Diskussionen. Jetzt hat sich Moderator Stefan Mross erstmals selbst zu der Entscheidung geäußert – und dabei sehr persönliche Einblicke gegeben.
Im Gespräch mit der „Freizeit Revue“ macht der Entertainer deutlich, wie unerwartet ihn die Nachricht getroffen hat. „Ich war schockiert. Damit hatten meine Freundin Eva und ich nicht gerechnet“, erklärt der 50-Jährige offen.
Besonders schwer fällt es ihm offenbar, die Entscheidung des Senders nach mehr als zwei Jahrzehnten zu akzeptieren. „Das hätte man auch anders lösen können. Dass man sich nach 22 Jahren so trennt, ist nicht fair. Diese Entscheidung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, zumal wir tolle Quoten hatten – über 1,27 Millionen Zuschauer und 17 Prozent Marktanteil.“
Wie emotional die Situation für Stefan Mross gewesen sein muss, schildert die „Freizeit Revue“ ebenfalls. Demnach habe ihn die Nachricht völlig aus der Bahn geworfen. Gemeinsam mit seiner Partnerin Eva sei er zunächst ins Auto gegangen, um den ersten Schock zu verarbeiten.
„Ich bin mit Eva erst mal runter ins Auto, um Luft zu holen. Natürlich sind da auch Tränen geflossen.“
Die Reaktion erinnert viele an das frühere Ende des „Musikantenstadl“, als auch Andy Borg nach dem Show-Aus emotional reagierte. Für Stefan Mross scheint „Immer wieder sonntags“ weit mehr als nur ein TV-Job gewesen zu sein.

„Immer wieder sonntags“ war für Mross mehr als nur eine Fernsehsendung
22 Jahre lang prägte Stefan Mross die Sonntagsshow im Ersten und wurde für viele Zuschauer zum festen Bestandteil des Sommerprogramms. Umso härter trifft ihn nun das Ende der Kultsendung.
„Die Show war meine große Liebe, mein Lebenselixier. Ich habe das 22 Jahre lang gemacht, dafür gebrannt und mein Herzblut dafür gegeben. Ich war sozusagen mit IWS verheiratet.“
Mit diesen Worten macht der Musiker deutlich, wie eng sein Leben mit dem Format verbunden war. Für viele Fans dürfte seine emotionale Reaktion deshalb mehr als nachvollziehbar sein.
Auch wenn das Ende von „Immer wieder sonntags“ für Stefan Mross ein schwerer Einschnitt ist, denkt der Moderator offenbar bereits an neue Projekte. Aufgeben komme für ihn nicht infrage.
„Wir stehen derzeit in Gesprächen mit Privatsendern. ich bin zuversichtlich, dass da was klappt.“
Welche Sender konkret Interesse zeigen oder welche neuen Formate geplant sind, verrät der Entertainer bislang allerdings noch nicht.
Fest steht jedoch: 2027 möchte Stefan Mross mit seiner großen „Immer wieder Stefan“-Tour durchstarten. Rund 40 Termine sind aktuell geplant. Für seine Fans dürfte das zumindest ein kleiner Lichtblick nach dem überraschenden TV-Aus sein.