Ein Routine-Check, ein Schatten auf dem Röntgenbild – und plötzlich steht für Matthias Reim alles in Frage. Im „SWR4-Promitalk“ hat der 68-Jährige offen erzählt, wie er nach einem beunruhigenden Befund um seine Gesundheit bangte. Die Auflösung kam erst nach einer schlaflosen Nacht.
Routine-Check beim Arzt – dann der Befund
Matthias Reim lässt sich regelmäßig untersuchen: Nach eigenen Angaben geht er alle drei Monate zum Kardiologen. Gleichzeitig räumt der Sänger ein, dass er raucht und kaum auf seine Gesundheit achtet. Sich selbst bezeichnet er als Hypochonder – also als jemanden, der übermäßig Angst hat, schwer krank zu sein.
Genau diese Angst wurde bei einem der Termine plötzlich sehr real. Wie Reim im Gespräch mit SWR4-Moderator Jörg Assenheimer schilderte, ließ ein Arzt bei einer Routineuntersuchung seine Lunge durchleuchten – und entdeckte einen Schatten. Die Worte des Mediziners hat der Sänger noch genau im Ohr:
„Wir müssen ins CT, weil da irgendwas ist. Das kann jetzt gutartig sein, bösartig – da ist was.“
Matthias Reim gibt im „SWR4-Promitalk“ die Worte seines Arztes wieder
Sofort habe ihn die Angst gepackt, erzählte Reim. Sein einziger Gedanke: „Lieber Gott, bitte, bitte nicht!“
Die größte Sorge: Zeit mit der Familie
Besonders schlimm seien die Ungewissheit und die Angst gewesen, nicht mehr genügend Zeit für seine Familie zu haben. Vor allem an seine jüngste Tochter dachte der Sänger: Mit Christin Stark hat Reim die vierjährige Zoe. „Für sie bin ich das Allergrößte auf der Welt“, sagte er im Interview.

Die Frage nach der verbleibenden Zeit beschäftigt den Vater von sieben Kindern nicht erst seit dem Befund. Schon zuvor habe er sich gefragt: „Schaff ich es noch 20 Jahre? Oder bin ich dann schon weg?“ Über die Licht- und Schattenseiten seiner späten Vaterschaft hatte Reim erst vor wenigen Wochen gesprochen – auch darüber, ob ein achtes Kind für ihn denkbar wäre. Wie groß die Reim-Familie insgesamt ist, zeigt dieser Überblick.
Eine Nacht voller Gedanken
Bis zum CT-Termin blieb dem „Verdammt, ich lieb dich“-Interpreten nur das Warten. Die Nacht davor verbrachte er nach eigener Schilderung mit kreisenden Gedanken. „Wie das im Kopf rattert!“, beschrieb Reim diese Stunden.
So lief die Situation laut Reims Erzählung ab:
| Station | Was passierte |
|---|---|
| Routine-Check | Arzt lässt die Lunge durchleuchten |
| Befund | Ein Schatten auf dem Röntgenbild |
| Ansage des Arztes | CT nötig – gut- oder bösartig unklar |
| Die Nacht davor | Angst und kreisende Gedanken |
| CT-Ergebnis | Entwarnung |
Die Auflösung: ein Fehler auf dem Röntgenbild
Dann kam die erlösende Nachricht: Das CT gab Entwarnung. „Es war ein Fehler auf dem Röntgenbild, eine Spiegelung“, erklärte Reim erleichtert.
Und seine erste Reaktion auf die gute Nachricht? Die passt zu dem, was der Sänger zuvor selbst über seinen Lebensstil gesagt hatte:
- Er setzte sich ins Auto.
- Und zündete sich – nach eigenen Worten – erst mal eine Zigarette an.
„Dann bin ich erst mal ins Auto und habe mir eine Zigarette angezündet“, sagte Reim im SWR4-Promitalk. Ein ehrliches Geständnis eines Mannes, der sich selbst als Hypochonder beschreibt und trotzdem nicht vom Rauchen lässt. Musikalisch ist der 68-Jährige weiter aktiv: Im September erschien „Flashback“ – hier steht, wie das neue Werk entstand.