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Andreas Gabalier: Dafür ist er seiner Mutter heute dankbar

29.09.2026, 11:05 Uhr

Heute füllt er Stadien, doch als Kind hatte Andreas Gabalier (41) ganz andere Pläne: Fußball, Eishockey, Toben mit den Geschwistern. Im ServusTV-Podcast „Die Gruaberin“ von Kabarettistin Monika Gruber hat der Volks-Rock’n’Roller jetzt erzählt, welche Regel seiner Mutter Huberta ihn geprägt hat und warum er ihr heute dafür dankt.

Lausbuben mit Pflichtprogramm

Andreas Gabalier wuchs in Graz mit drei Geschwistern auf. Die Kinder verbrachten ihre Zeit am liebsten draußen. Die Mutter aber hatte eine klare Vorstellung davon, was außerdem dazugehört. Gabalier erinnert sich im Gespräch mit Monika Gruber, wie t-online zitiert:

„Ich denke oft an meine Kindheit, weil es unserer Mutti ein großes Anliegen war, dass von uns Lausbuben, die sich lieber auf dem Fußballplatz und am Eishockeyplatz geprügelt haben, jeder von uns ein Instrument lernt.“

Andreas Gabalier im Podcast „Die Gruaberin“ (zitiert nach t-online)

Für ihn selbst begann der Klavierunterricht mit sechs Jahren. Dazu kamen regelmäßige Besuche im Opernhaus, im Schauspielhaus und im Grazer Kinder- und Jugendtheater „Next Liberty“. Laut Heute.at sprach Gabalier im Podcast von „so fünf bis sieben Mal im Jahr“, die die Familie dort unterwegs gewesen sei.

Monika Gruber bei der Pressekonferenz zu Andreas Gabalier & Friends in Kitzbühel
Monika Gruber bei der Pressekonferenz zu „Andreas Gabalier & Friends“ an der Kitzbüheler Alm, Kitzbühel, 18.08.2023. Foto: IMAGO / Future Image (S. Nömer)

Was die Mutter ihren Kindern mitgab

Aus den Schilderungen im Podcast ergibt sich ein Bild davon, wie das kulturelle Programm der Familie Gabalier aussah:

Bereich Was Gabalier erzählt
Musik Jedes der Kinder sollte ein Instrument lernen, er selbst bekam ab sechs Jahren Klavierunterricht
Kultur Regelmäßige Besuche in Opernhaus, Schauspielhaus und im Grazer Jugendtheater „Next Liberty“
Tanz Mit vier und fünf Jahren Ballettunterricht inklusive Auftritten (laut Heute.at)
Sport Ab sechs Jahren Eishockey, dazu viel Fußball

„Eine sehr, sehr lustige Zeit“ im Ballett

Besonders überraschend für viele Fans: Bevor er zum Eishockey wechselte, stand der kleine Andreas im Ballettsaal. Wie Heute.at aus dem Podcast zitiert, verbrachte er diese Zeit gemeinsam mit seinem damals besten Freund aus dem Kindergarten. Den Ballettunterricht sieht er bis heute als gute Schule:

„Ballett ist eine Kunst, aber es ist auch eine der härtesten Sportarten überhaupt. Wenn du ein Ballett-Training überlebst, überlebst du das Training in jeder anderen Sportart.“

Andreas Gabalier im Podcast „Die Gruaberin“ (zitiert nach Heute.at)

Ein Nebeneffekt hält bis heute an. „Der Grund, warum ich mir nie meine Bandeln gerissen hab – weil ich heute noch einen Spagat kann“, sagte er laut Heute.at.

Andreas Gabalier bei der Aufzeichnung der Giovanni Zarrella Show in Offenburg
Andreas Gabalier bei der Aufzeichnung der Giovanni Zarrella Show in der Baden Arena, Offenburg, 26.11.2025. Foto: IMAGO / SchwabenPress (Guenter Hofer)

Party im schalldichten Bunker

Ganz so brav, wie das Kulturprogramm klingt, ging es bei den Gabaliers aber nicht immer zu. Schon 2019 hatte der Sänger der „Augsburger Allgemeinen“ auf die Frage nach seiner Jugend gestanden: „Wir haben uns ordentlich aufgeführt, ja!“ Gefeiert wurde demnach zu Hause, und zwar im Luftschutzbunker des 1988 fertiggestellten Elternhauses. Sein Kommentar dazu: „Absolut schalldicht!“

Wer mehr über die Freundschaft zwischen Gabalier und Monika Gruber erfahren möchte: Die Kabarettistin hat bereits im Sommer ein süßes Geheimnis über den Sänger verraten. Zuletzt sorgte Gabalier außerdem mit seiner deutlichen Aussage zum AfD-Erfolg für Gesprächsstoff.

Warum er seiner Mutter heute dankt

Begeistert war er vom Pflichtprogramm nicht immer. Laut Heute.at räumte Gabalier ein, dass es „auch Wochen und Monate gegeben“ habe, „wo man nicht die größte Freude gehabt hat“. Was er aus dieser Zeit mitgenommen hat, fasst er so zusammen:

  • Durchhalten: „Da bin ich schon dankbar, dass wir als Kinder vieles, was wir angefangen haben, auch durchziehen mussten“ (laut Heute.at)
  • Kultur: Die Besuche in Oper und Theater habe er „im Nachhinein eigentlich schon genossen“ (laut Heute.at)
  • Musik: Jedes Kind sollte ein Instrument lernen, bei ihm war es ab sechs Jahren das Klavier

Rückblickend fällt sein Fazit eindeutig aus. Die Hartnäckigkeit seiner Mutter Huberta hat sich aus seiner Sicht gelohnt:

„Ich bin heute sehr dankbar, dass wir auch diese kulturelle Seite von der Mama doch eingebläut bekommen haben.“

Andreas Gabalier im Podcast „Die Gruaberin“ (zitiert nach t-online)

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