Ein unheiliger Betrug erschüttert die Fan-Szene: Unbekannte täuschen arglose Menschen im Netz und machen sich einen berühmten Namen zunutze – eine Geschichte, die bis kurz vor Weihnachten andauert und erst dann ihr schockierendes Ende findet.
Ein falsches Profil weckt falsche Hoffnungen

Im Internet lauern täglich neue Gefahren, besonders auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, wo sich Betrüger als Prominente ausgeben. Eine Frau aus Dresden geriet in diese Falle und glaubte, Kontakt zu einer echten Berühmtheit zu haben. Die Unbekannten hatten ein Profil angelegt, das täuschend echt wirkte und Vertrauen schuf.
Über Wochen hinweg bauten die Täter eine Beziehung auf, forderten aber immer wieder kleine Gefallen. Die Polizei Dresden bestätigt: Die Frau dachte, sie stünde in direktem Austausch mit dem Star. Doch was als Traum begann, mündete in einem Albtraum. Lass uns fortfahren und sehen, wie der Betrug ablief.
Der Lockruf des Stars im Chat

Die Kommunikation zog sich über einen längeren Zeitraum, in dem die Betrüger geschickt vorgaben, privat in Not zu sein. Sie schrieben der Frau mehrmals Nachrichten und bauten so ein Gefühl von Nähe auf. Laut Polizeiangaben fühlte sie sich besonders geschmeichelt von der Aufmerksamkeit.
Die Täter nutzten psychologische Tricks, um Misstrauen zu vermeiden, und hielten die Anfragen zunächst harmlos. Kleinere Summen sollten den Einstieg erleichtern. Als Nächstes enthüllen wir die genaue Masche der Abzocke.
Die teuflische Methode der Erpressung

„Die Unbekannten hatten dort ein falsches Profil angelegt. Die Frau glaubte, sie stünde mit dem echten ‚Graf‘ von Unheilig in Kontakt. Die Täter forderten in den vergangenen Wochen mehrmals Geld von ihr.“, so ein Sprecher der Polizei Dresden zu BILD. Konkret forderten sie die Frau auf, Guthabenkarten zu kaufen und die Codes am Telefon durchzugeben.
Es waren meist kleinere Summen. Mal waren es 50 Euro, dann wieder 10 Euro. Die Methode ist klassisch bei Internetbetrügern: Unauffällig und wiederholt, um das Opfer nicht zu verschrecken. Aber wie hoch belief sich der Schaden wirklich? Die Antwort kommt gleich.
Der summierende Schrecken der Summen

Die Dresdnerin schickte auf diese Weise insgesamt 2900 Euro an den vermeintlichen Sänger. Die Beträge addierten sich unbemerkt, da sie in kleinen Portionen kamen und über Guthabenkarten abliefen. Die Polizei betont, dass dies eine gängige Taktik ist, um die Opfer länger bei der Stange zu halten.
Insgesamt schickte sie auf diese Weise 2.900 Euro an den vermeintlichen Sänger. Die Frau aus Dresden, 56 Jahre alt, wurde so über Monate ausgenommen. Der Höhepunkt naht – was brach den Bann? Lies weiter für den Wendepunkt.
Misstrauen vor Weihnachten

Kurz vor Weihnachten verlangten die Betrüger erneut Geld. Diesmal, um eine vermeintliche Operation zu bezahlen. Da wurde die Frau misstrauisch. Sie brach den Kontakt ab und zeigte den Betrug am Sonntagnachmittag an.
„Erst als die Betrüger kurz vor Weihnachten wieder Geld verlangten, um eine vermeintliche Operation zu bezahlen, wurde die Frau laut Polizei misstrauisch und brach den Kontakt ab.“ Die Polizei Dresden nahm die Anzeige auf und ermittelt nun. Wer steckt wirklich dahinter? Der finale Twist folgt.
Der **Graf von Unheilig** und offene Fragen

Die Betrüger gaben sich als Bernd Heinrich Graf (55), den Sänger der Band Unheilig („Geboren um zu leben“), aus. Der echte Künstler hat mit der Sache nichts zu tun – es handelt sich um eine perfide Masche, die Fans ausnutzt. Derzeit ist unklar, ob die Dresdnerin das einzige Opfer ist.
Der Polizeisprecher: „Bislang hat sich bei uns nur die 56-jährige Frau gemeldet.“ Die Ermittlungen laufen, und es könnte weitere Betroffene geben. Dresden – Diese Tat war wahrlich unheilig, ein fieser Betrug an einem gutgläubigen Fan! Bleib wachsam im Netz.