Annemarie Eilfeld spricht offen über ihren Kinderwunsch und schwere Rückschläge
Seit der Geburt ihres Sohnes Elian ist Annemarie Eilfeld überglücklich als Mama. Doch die Familienplanung der Sängerin ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Gemeinsam mit ihrem Partner Tim Sandt träumt die 36-Jährige weiterhin von einem zweiten Kind.
Allerdings verlief der Weg dorthin bislang alles andere als einfach. Aufgrund des sogenannten PCO-Syndroms ist es für Eilfeld deutlich schwieriger, schwanger zu werden. Zusätzlich musste das Paar bereits einen schweren Verlust verkraften.
Trotzdem wollen beide die Hoffnung nicht aufgeben.
Im Gespräch mit „RTL“ sprach Annemarie Eilfeld jetzt offen über ihren Wunsch nach weiterem Familienzuwachs.
„Ich wünsche mir auf jeden Fall vielleicht auch noch ein zweites Kind.“
Besonders ihr Sohn Elian habe ihr gezeigt, wie erfüllend das Familienleben für sie ist.
„Ich bin so happy mit dem Ersten, dass ich mir gut vorstellen kann, noch ein Zweites zu haben.“
Elian wurde im August 2022 geboren und ist seitdem der Mittelpunkt ihres Lebens.
Sohn Elian bleibt für Annemarie Eilfeld ein „Wunder“
Bereits Ende 2024 hatte die Sängerin in einem Interview mit der „Bild“ offen über ihre gesundheitlichen Herausforderungen gesprochen.
Das sogenannte PCO-Syndrom beeinflusst den Hormonhaushalt und kann den Kinderwunsch erschweren. Umso besonderer empfindet Eilfeld die Geburt ihres Sohnes.

„Mit meinem PCO-Syndrom ist mein Sohn Elian immer noch ein Wunder für mich.“
Gleichzeitig betonte sie damals, dass sie und ihr Partner den Wunsch nach einem weiteren Kind weiterhin verfolgen – allerdings ohne sich unter Druck zu setzen.
„Wir wollen uns keinen Druck machen, aber kämpfen um unser zweites Glück.“
Eine künstliche Befruchtung komme für das Paar derzeit jedoch nicht infrage.
Später machte Annemarie Eilfeld öffentlich, dass sie trotz ihrer Erkrankung erneut schwanger geworden war. Die Schwangerschaft endete jedoch tragisch mit einer Fehlgeburt.
Mit sehr emotionalen Worten erinnerte die Sängerin im Oktober 2025 auf Instagram an ihr ungeborenes Kind.
„Manchmal tragen wir unsere Trauer unsichtbar, weil wir glauben, sie allein ertragen zu müssen.“
Und weiter schrieb sie:
„Heute möchte ich dich sichtbar machen – wenn auch nur in Worten. Du wirst für immer ein Teil von mir und uns sein.“
Die bewegenden Zeilen berührten damals zahlreiche Fans.
Besonders schmerzhaft sei für Annemarie Eilfeld die Vorstellung gewesen, wie ihr Kind heute vielleicht wäre.
„Oft frage ich mich, wer du geworden wärst. Wie deine Stimme heute geklungen hätte. Wie dein Blick die Welt gesehen hätte.“
Mit ihrer Offenheit sprach die Sängerin vielen betroffenen Frauen aus der Seele und erhielt dafür viel Zuspruch.
Annemarie Eilfeld musste lernen, ihrem Körper wieder zu vertrauen
Im November 2025 sprach die Musikerin erneut über die schwere Zeit nach der Fehlgeburt. Gegenüber der Nachrichtenagentur spot on news erklärte sie:
„Nach meiner Fehlgeburt vor zwei Jahren musste ich lernen, wieder Vertrauen in mich und meinen Körper zu finden.“
Trotz aller Herausforderungen versuche sie heute, liebevoller mit sich selbst umzugehen.
„PCOS ist nicht immer leicht, aber ich gehe heute liebevoller mit mir um.“
Den Wunsch nach einem zweiten Kind habe sie weiterhin nicht aufgegeben.

„Der Wunsch nach einem zweiten Kind ist noch da – doch ohne Druck. Ich glaube fest daran, dass alles zu seiner Zeit passiert.“