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„Du Opfer“: Edin Hasanovic schießt heftig gegen „Tatort“-Kollegen

10.03.2026, 13:28 Uhr

Edin Hasanović hat im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger eine verbale Bombe platzen lassen.

Edin Hasanović spricht über gefährliche Drehs

Image: IMAGO / Berlinfoto
Image: IMAGO / Berlinfoto

Kampfsport hat Edin Hasanović schon seit seiner Kindheit fasziniert. Der Schauspieler erzählt heute offen, dass er früher davon träumte, einmal so zu kämpfen wie seine großen Filmidole. Namen wie Bruce Lee oder Jackie Chan hätten ihn schon als Junge begeistert.

Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger verriet der 33-Jährige nun, dass ihn diese Leidenschaft bis heute begleitet.

Seinen Beruf nutzt er deshalb gern, um zumindest ein Stück davon auszuleben. Wenn möglich, übernimmt Hasanović bei Film- und Serienproduktionen einige Stunts selbst. Doch genau dabei hat er offenbar auch Erfahrungen gemacht, die nicht immer ungefährlich waren.

Auch im „Tatort“ spielt Action eine Rolle

Das Erste
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Seit 2025 steht Edin Hasanović regelmäßig für den Tatort vor der Kamera. Dort verkörpert er den Frankfurter Hauptkommissar Hamza Kulina.

Die Rolle bringt naturgemäß auch körperliche Szenen mit sich: Verfolgungsjagden, Rangeleien oder Schlägereien gehören zum klassischen Repertoire einer Krimiserie.

Gerade in solchen Momenten ist Präzision entscheidend. Denn obwohl alles nur gespielt ist, können kleine Fehler schnell zu echten Verletzungen führen. Und genau das scheint laut Hasanović nicht immer problemlos zu funktionieren.

Ein Kollege wollte ihm keine Ohrfeige geben

Image: IMAGO / sepp spiegl
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Im Podcast schilderte Hasanović eine Situation, die ihn bis heute irritiert. Bei Dreharbeiten sollte ihm ein älterer Schauspielkollege eine Ohrfeige verpassen – eine typische Filmszene.

Doch der Kollege weigerte sich offenbar, die Szene zu spielen. Stattdessen soll er gesagt haben: „Junge, wenn ich dir eine gebe, dann liegst du hier auf dem Boden.“

Für Hasanović war diese Aussage schwer nachvollziehbar. Schließlich gehört es für Schauspieler dazu, solche Bewegungen kontrolliert darzustellen.

Seine spontane Reaktion erinnerte er später so: „Und ich denke so: Du Opfer! Kannst du das nicht steuern?“

Wenn Filmstunts plötzlich real werden

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Dass solche Szenen tatsächlich gefährlich werden können, weiß Hasanović aus eigener Erfahrung. Einmal habe er sich bei Dreharbeiten sogar eine Gehirnerschütterung zugezogen.

Der Grund: Manche Kollegen würden Bewegungen nicht ausreichend kontrollieren.

Er beschreibt es so: „Weil Leute dann einfach unfähig sind, das Ohr treffen, richtig ausholen und so.“

Für ihn zeigt das, wie wichtig Technik und Kontrolle bei Stunts sind – selbst bei scheinbar einfachen Aktionen wie einer Ohrfeige.

Unsicherheit bei manchen Schauspielern

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Hasanović glaubt, dass hinter solchen Situationen oft Unsicherheit steckt. Nicht jeder Schauspieler sei daran gewöhnt, körperliche Szenen zu spielen.

Gerade bei Stunts merkt er manchmal, dass Kollegen Probleme haben, Bewegungen rechtzeitig zu stoppen.

Darüber sagte er im Podcast: „Es gibt Kollegen, wenn du mit denen Stunts machst, da denkst du so: Oh, oh!“

Dann müsse er teilweise selbst besonders aufmerksam sein.

Namen nennt er bewusst nicht

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Trotz seiner deutlichen Worte verzichtete Edin Hasanović darauf, konkrete Namen zu nennen. Auch bei welchen Dreharbeiten die beschriebenen Situationen passiert sind, ließ er offen.

Statt einzelne Kollegen bloßzustellen, wollte er offenbar eher über ein generelles Problem sprechen: fehlende Kontrolle bei Actionszenen.

Sein Fazit fällt dabei klar aus: „Ich muss für den aufpassen, weil der nicht stoppen kann. Weil der doof ist.“

Damit macht Hasanović deutlich, dass Schauspiel für ihn mehr ist als nur Text und Emotion – manchmal gehört auch körperliche Präzision dazu.

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