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Falco-Tochter Katharina Vitkovic: Warum sie bis heute überzeugt

08.07.2026, 08:55 Uhr

Fast 30 Jahre ist es her, dass ein Vaterschaftstest die Familiengeschichte von Falco erschütterte. Seine Tochter Katharina Vitkovic hat ihre eigene Antwort auf die Frage gefunden – und die hält bis heute.

Falco starb am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik. Zurück blieb nicht nur ein musikalisches Erbe, sondern auch eine bis heute ungeklärte Familienfrage: War Katharina Bianca Vitkovic wirklich seine leibliche Tochter? Ein Bluttest aus dem Jahr 1993 sagte Nein. Katharina selbst sagt bis heute etwas anderes.

Wer ist Katharina Bianca Vitkovic?

Katharina wurde im März 1986 geboren, mitten in Falcos internationaler Erfolgsphase mit „Rock Me Amadeus“. Ihre Mutter ist Isabella Vitkovic aus Graz, die den Musiker 1985 beim Opus-&-Friends-Konzert in Graz-Liebenau kennenlernte. Falco und Isabella heirateten, die Ehe verlief turbulent. Weil Isabella nicht nach Wien ziehen wollte, war lange Zeit ein Hotel in Loipersdorf der gemeinsame Wohnort der jungen Familie.

Steckbrief Angabe
Geburtsdatum März 1986
Mutter Isabella Vitkovic
Sozialer Vater Falco (bis zu dessen Tod 1998)
Vaterschaftstest 1993, Ergebnis: nicht Falcos leibliche Tochter
Bekannt durch Buch über ihre Kindheit mit Falco, seltene Interviews

Eine enge Bindung trotz aller Zweifel

Privat beschreibt Katharina Falco als liebevollen, aber unkonventionellen Vater. In einem Interview mit der „Steirerin“ erinnerte sie sich an gemeinsame Ausflüge und Telefonate, bei denen er ihr Halt gab, während sich ihr Umfeld nach dem Bekanntwerden des Testergebnisses veränderte:

„Die Kinder und Erwachsenen verhielten sich automatisch anders, sobald sie über die familiäre Verbindung zu Falco erfuhren. Kinder können so gemein sein, wie oft habe ich nach der Sache mit dem Vaterschaftstest Sätze gehört wie ‚der will dich gar nicht‘ oder ‚er ist nicht dein richtiger Vater‘.“

Katharina Vitkovic im Interview mit „Die Steirerin“

Falco selbst habe ihr dabei immer wieder Sicherheit gegeben, erzählt sie. Trotz des negativen Tests blieb er bis zu seinem Tod ihr Ansprechpartner – auch wenn Tourneen und Studioarbeit oft wenig Raum für einen geregelten Alltag ließen.

Der Vaterschaftstest von 1993

Der Bluttest, den Falco 1993 in Auftrag gab, kam zu dem Ergebnis, dass Katharina nicht sein leibliches Kind ist. Anders als es vielleicht zu erwarten gewesen wäre, beendete das Ergebnis die Beziehung zwischen den beiden nicht. Katharina berichtet, dass gerade diese Zeit für sie als Kind besonders schwer war, weil das Thema öffentlich verhandelt wurde und sie in der Schule damit konfrontiert war.

Nach eigener Aussage sagte Falco ihr damals, als sie sieben Jahre alt war, einen Satz, der bis heute nachwirkt:

„Ich bin zwar nicht dein richtiger Papa, werde es trotzdem immer bleiben.“

Falco zu Katharina Vitkovic, laut ihrer Erinnerung

Die Jahre nach Falcos Tod

Katharina war elf Jahre alt, als Falco am 6. Februar 1998 starb. Das letzte Mal gesehen hatte sie ihn im Mai des Vorjahres – ein für sie bis heute schwer aufzuarbeitender Umstand. Mit 21 Jahren schrieb sie ein Buch über ihre Geschichte, das sie selbst als eine Art Selbsttherapie beschreibt. Von ihrem Erbe erhielt sie nichts, da Falco sein Testament wiederholt änderte und die ungeklärte Vaterschaft rechtlich gegen sie sprach.

Wichtige Stationen ihrer Geschichte im Überblick:

  • 1985: Isabella Vitkovic lernt Falco beim Opus-&-Friends-Konzert in Graz kennen
  • 1986: Katharina Bianca wird geboren
  • 1993: Ein Vaterschaftstest bescheinigt, dass Falco nicht ihr leiblicher Vater ist
  • 1998: Falco stirbt bei einem Autounfall, Katharina ist elf Jahre alt
  • Mit 21: Katharina verarbeitet ihre Geschichte in einem Buch

Warum ihre Aussage bis heute überzeugt

Was Katharinas Geschichte von vielen anderen Vaterschaftsstreitigkeiten Prominenter unterscheidet, ist genau jener Satz, den Falco ihr als Kind mit auf den Weg gab. Für sie zählte nie das biologische Ergebnis, sondern die gelebte Beziehung – tägliche Telefonate, gemeinsame Zeit, das Gefühl, gesehen zu werden. Genau darin liegt der Grund, warum ihre bis heute wiederholte Haltung, Falco sei und bleibe ihr Papa, auch bei Fans und Beobachtern verfängt: Sie verlangt keine Anerkennung durch einen Gentest, sondern beruft sich auf das, was zwischen ihr und Falco tatsächlich stattgefunden hat. Ein Ergebnis auf dem Papier, so lässt sich ihre Haltung zusammenfassen, konnte diese Bindung nicht rückgängig machen.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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