Christina Hänni bricht ihr Schweigen: Das Aus bei „Let’s Dance“ sorgt für Aufruhr – doch ihre ehrlichsten Worte lassen Fans bis zuletzt rätseln.
Ein vertrautes Gesicht fehlt plötzlich

Seit Jahren gehört Christina Hänni fest zum Bild der RTL-Tanzshow Let’s Dance. Ihr Debüt feierte sie 2017 – damals noch unter dem Namen Christina Luft. Sieben Mal stand sie seitdem als Profitänzerin auf dem Parkett und prägte die Show mit Eleganz, Disziplin und Emotionen.
Umso größer ist die Überraschung vieler Fans: Wenn am 27. Februar die 19. Staffel startet, wird Christina nicht dabei sein. Ein Einschnitt, der Fragen aufwirft – und die Tänzerin selbst keineswegs kaltlässt.
Große Momente – beruflich und privat

Christina Hänni tanzte im Laufe der Jahre mit prominenten Partnern wie Giovanni Zarrella, Oliver Pocher oder Jan Hofer.
Doch die prägendste Begegnung hatte sie 2020: In der Show verliebte sie sich in Luca Hänni. Die beiden heirateten später und wurden Eltern einer Tochter. „Let’s Dance“ war für Christina damit nicht nur ein Job, sondern ein Ort lebensverändernder Momente.
Enttäuschung – und ehrliche Worte

Dass sie in diesem Jahr nicht Teil der Show ist, traf Christina dennoch hart. In einem Facebook-Video sprach sie offen darüber, dass sie „wirklich traurig“ sei. Direkt nach der Bekanntgabe des Profitänzer-Casts erklärte sie, sie habe „noch keinen Plan“, wie es nun weitergehe.
Erstmals ausführlich äußerte sie sich später im gemeinsamen Podcast mit ihrem Mann, Don’t worry, be Hänni. Dort verriet sie, dass sie bereits seit Mitte Dezember wusste, dass sie dieses Jahr nicht dabei sein würde – und dennoch erleichtert war, als es Ende Januar offiziell wurde.
Keine Erklärung – und kein Drama

Viele Fans suchten nach Gründen. Christina schildert, dass gemutmaßt werde, „da muss irgendein Drama dahinter sein“ oder sie habe etwas falsch gemacht. Sie werde sogar direkt gefragt: „Christina, du musst doch irgendwas wissen.“
Doch ihre Antwort ist klar: „Es ist einfach so, dass ich dieses Mal nicht dabei bin – ohne Grund, ohne irgendwas Bestimmtes.“
Auch auf die Frage, ob sie den Grund wissen wolle, reagiert sie gelassen: „Das würde mir nichts nützen. Es würde die Sache nicht besser machen, wenn ich wüsste, warum.“ Für sie sei das „nicht wichtig, um einen gesunden Umgang damit zu finden“.
Dankbarkeit statt Bitterkeit

Christina betont, dass sie sich bewusst auf das konzentrieren will, was sie hat – nicht auf das, was fehlt. „Ich habe wahnsinnig viel Glück im Leben“, sagt sie. Dieses sei „voller Liebe“.
Besonders emotional richtet sie sich an ihren Mann: „Ich habe dich. Ich habe meine kleine Tochter, ich bin gesund, ich habe trotzdem einen Job, und ich habe tolle Perspektiven.“
Gleichzeitig stellt sie unmissverständlich klar, dass es keinerlei Streit mit der Produktion gebe: „Kein böses Blut \[…\] Kein Streit, kein Drama, keine bösen Worte.“
„Let’s Dance“ sei ein Teil ihres Lebens – und werde es bleiben.
Eine Pause als Chance

Ihre Pause sieht Christina heute sogar als Möglichkeit. Sie habe erstmals seit ihrem 18. Lebensjahr echte Zeit, über sich nachzudenken: „Wer bin ich, was mache ich, wenn ich nicht in diesem positiven Hamsterrad bin?“
Sie glaubt, dass ihre Abwesenheit auch „eine große, große Chance“ sei, damit Menschen andere Seiten von ihr kennenlernen. Und mit Blick auf die Zukunft betont sie schmunzelnd: „Betonung auf dieses Jahr.“
Auch RTL erklärte gegenüber der Schweizer Zeitung Blick, dass die Nicht-Teilnahme „natürlich nicht das endgültige Aus“ bedeute. Die „Let’s Dance“-Familie sei groß, die Auswahl von vielen Faktoren abhängig.
Für Christina Hänni heißt das: kein Abschied – sondern eine bewusste Pause. Und vielleicht ein neuer Anfang.

