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GZSZ-Star Anne Menden: Erschütternde Lüge über ihr Baby

30.10.2026, 16:53 Uhr

Ein gefälschtes Foto, eine erfundene Geschichte – und Nächte ohne Schlaf: GZSZ-Darstellerin Anne Menden hat offen darüber gesprochen, was ihr kurz nach der Geburt ihres Sohnes im Internet widerfahren ist. Sie ist nicht die einzige aus dem Cast der RTL-Soap, die von solchen Erfahrungen berichtet.

Ein Doppelinterview über digitale Gewalt

Gemeinsam mit ihrer Serienkollegin Josefin Bressel sprach Anne Menden in einem Interview mit RTL über ein Thema, das viele Prominente betrifft: digitale Gewalt. Wie t-online am 29. Oktober berichtete, schilderten beide Schauspielerinnen, womit sie im Netz konfrontiert werden. Menden nannte unter anderem:

  • sexuelle Belästigung im Netz
  • Todesdrohungen
  • manipulierte Bilder
  • frei erfundene Geschichten

Auch Josefin Bressel kennt das: „Wir werden ziemlich häufig mit unterschiedlichen Formen digitaler Gewalt konfrontiert“, sagte sie. Besonders getroffen habe sie eine Falschmeldung, wonach sie nach langer Krankheit gestorben sei. Solche Inhalte ignoriere oder blockiere sie meist, manchmal reagiere sie auch direkt.

GZSZ-Schauspielerin Josefin Bressel beim RTL-Spendenmarathon in Hürth
GZSZ-Schauspielerin Josefin Bressel beim 30. RTL-Spendenmarathon in den EMG Studios, Hürth, 21.11.2025. Foto: IMAGO / Future Image (R. Stoffels)

Die Angst wurde sehr real

Wie ernst die Lage werden kann, machte Anne Menden an einem weiteren Erlebnis deutlich:

„Es gab kürzlich bei Gustav und mir einen Fall, wo wir tatsächlich auch zur Polizei gehen mussten.“

Anne Menden im RTL-Interview (via t-online)

Danach installierte das Paar Kameras und eine Alarmanlage, teilte die Live-Standorte miteinander und verließ das Haus nach ihren Angaben rund drei Wochen lang nur noch bei Tageslicht.

Die Lüge über ihr Baby

Die Auflösung, was Anne Menden besonders erschüttert hat: Kurz nach der Geburt ihres Sohnes wurde im Netz ein manipuliertes Foto verbreitet, das sie angeblich im Krankenhaus zeigte. Dazu die erfundene Behauptung, das Paar habe sein Kind verloren. „Dazu hieß es, wir hätten unser Kind verloren“, sagte Menden.

Die Falschmeldung erreichte auch Menschen aus ihrem Umfeld – sogar der Vater ihres Partners wurde bei der Arbeit darauf angesprochen. Menden erzählte, sie habe geweint und nächtelang nicht schlafen können. Die Geschichte war frei erfunden.

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