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Bewegende Worte von Jorge González gehen Fans unter die Haut

07.05.2026, 11:11 Uhr

Jorge González spricht über traurigen Moment nach „Let’s Dance“

Großer Glamour, bewegende Geschichten und persönliche Geständnisse: Auf dem OMR-Festival in Hamburg sprach „Let’s Dance“-Juror Jorge González offen wie selten über sein Privatleben, seine verstorbenen Eltern und die besondere Verbindung zu seinen Kollegen der RTL-Erfolgsshow.

Auf der BILD-Bühne gewährte der Publikumsliebling dabei tiefe Einblicke in sein Seelenleben – und verriet ein Ritual, das ihn bis heute emotional trifft.

Besonders nach den Live-Sendungen von „Let’s Dance“ erlebt Jorge González immer wieder einen bewegenden Moment. Denn noch heute verspürt er oft den Impuls, direkt zum Telefon zu greifen.

„Meine Eltern, die beide verstorben sind, fehlen mir sehr. Ich denke immer an sie. Immer nach der Show will ich nach wie vor zum Telefon greifen und sie anrufen.“

Vor allem sein Vater fehlt ihm bis heute sehr. Der Reflex, nach der Sendung dessen Nummer wählen zu wollen, sei weiterhin tief in ihm verankert.

„Das wird immer in meinem Kopf bleiben.“

Jorges Vater starb 2021, seine Mutter bereits 2008 an Krebs.

IMAGO / Chris Emil Janßen

Jorge González pflegte seine Mutter bis zu ihrem Tod

Als sich der Gesundheitszustand seiner Mutter verschlechterte, kehrte Jorge González damals in seine Heimat Kuba zurück. Dort begleitete er sie in ihren letzten Lebensjahren und kümmerte sich intensiv um sie.

„Ich habe sie drei Jahre bis zu ihrem Tod auf Kuba gepflegt. Es war eine intensive Zeit, die traurig war. Aber auch Luxus, da ich so lange an ihrer Seite sein konnte.“

Die gemeinsame Zeit habe ihn nachhaltig geprägt und seinen Blick auf das Leben verändert.

„Eine Zeit, in der ich viel nachgedacht und gelernt habe. Dass nichts, was wir haben, selbstverständlich ist.“

„Das Leben ist schön“: Jorge spricht über seine Lebenseinstellung

Trotz der schweren Verluste hat sich Jorge González eine positive Sicht auf das Leben bewahrt. Auf der Bühne erklärte er, dass ihn gerade diese Erfahrungen gelehrt hätten, bewusster zu leben.

„Wir machen uns so viele Gedanken, die überflüssig sind. Ich habe immer versucht, mit ihr zu lachen, und mir gesagt, dass ich das Leben lieben und leben werde.“

Und weiter:

„Ich habe keine Zeit für Traurigkeit und Jammern. Das Leben ist schön.“

Mit diesen ehrlichen Worten berührte der „Let’s Dance“-Star viele Fans.

Jorge González verrät: Er ist vergeben

Neben den emotionalen Erinnerungen sprach Jorge González auch über sein aktuelles Liebesleben – allerdings nur vorsichtig. Zwar bestätigte der TV-Star, dass er glücklich vergeben ist, seinen Partner möchte er jedoch bewusst aus der Öffentlichkeit heraushalten.

„Mein Herz ist an einen tollen Menschen vergeben. Ich bin sehr glücklich, wir sind gesund und alles ist gut.“

Mehr Details wollte Jorge dazu nicht preisgeben.

So eng ist die „Let’s Dance“-Familie wirklich

Seit Jahren sitzt Jorge González gemeinsam mit Joachim Llambi und Motsi Mabuse in der Jury von „Let’s Dance“. Hinter den Kulissen sei aus den Kollegen längst eine echte Familie geworden.

„‚Let’s Dance‘ ist wirklich eine große Familie. Wir sind Kollegen-Freunde.“

Auch privat verbringe das Trio viel Zeit miteinander.

IMAGO / Panama Pictures

„Wir machen sogar Urlaub zusammen, genießen gemeinsame Zeit mit unseren Familien, gehen zusammen essen.“

Natürlich gebe es hin und wieder Meinungsverschiedenheiten – doch der gegenseitige Respekt stehe immer im Mittelpunkt.

„Wir streiten auch mal abseits der Kameras, aber immer mit Respekt. Und tauschen uns auch über sehr private Themen aus, da wir sehr eng zusammengewachsen sind.“

Während Joachim Llambi für seine strengen Urteile bekannt ist, tut sich Jorge González mit niedrigen Punktzahlen häufig schwer. Der Grund: Für ihn steckt hinter jeder Performance auch eine emotionale Geschichte.

„Es ist eine Show voller Emotionen. Sie bewegt die Menschen, weil sie echt ist – wir haben kein Script.“

Besonders das Leid und die harte Arbeit der Kandidaten gingen ihm oft nahe.

„Ich sehe Kandidaten, die leiden, die Leistung bringen, die das Tanzen lernen. Und natürlich tut es mir dann weh, wenn ich nur zwei oder drei Punkte geben kann. Aber ich muss auch fair bleiben.“

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