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Verona Pooth: Diese Worte über den Tod berühren viele

12.08.2026, 09:02 Uhr

Verona Pooth ist für viele die schlagfertige, laute Entertainerin aus dem Fernsehen. Doch im Bild-Podcast „My Way“ zeigt sie eine nachdenkliche, sehr persönliche Seite – und spricht über ein Thema, das die meisten Menschen lieber meiden: den Tod.

Verona Pooth spricht offen über den Tod

Im Podcast „My Way“ der Bild-Zeitung (veröffentlicht am 11. August 2026) macht Verona Pooth keinen Bogen um das Sterben – im Gegenteil. Für sie gehört der Tod so selbstverständlich zum Leben dazu, dass sie ihn weder verdrängen noch tabuisieren möchte.

„Warum soll man denn nicht über den Tod reden? Der ist ja nun mal 100 Prozent Fakt.“

Verona Pooth im Bild-Podcast „My Way“

Angst empfindet sie dabei nicht. „Ich habe keine Angst vor dem Tod“, stellt Pooth klar. Und sie fügt einen Gedanken an, der ihre gelassene Haltung erklärt: „Das ist der Deal mit dem Leben: Du kannst nur leben, wenn du auch stirbst.“ Kurz zusammengefasst prägt vor allem dreierlei ihren Blick auf das Thema:

  • Sie hat nach eigenen Worten keine Angst vor dem Tod.
  • Über das Sterben zu sprechen, sei für sie selbstverständlich – schließlich sei es „100 Prozent Fakt“.
  • Mit ihren Kindern redet sie schon früh und offen darüber.

So spricht Verona Pooth mit ihren Söhnen über das Sterben

Verona Pooth ist zweifache Mutter: Sohn Diego ist inzwischen 22 Jahre alt und aus dem Format „Born Famous“ bekannt, der jüngere Rocco ist 15. Gerade mit Rocco kann sie nach eigener Aussage besonders gut über schwere Themen reden.

Schon als der Jüngste neun Jahre alt war, bereitete sie ihn behutsam darauf vor, dass auch seine Mutter irgendwann gehen muss. Seitdem haben Mutter und Sohn eine tröstliche Verabredung: Sie seien „auf Wolke 7 verabredet“. Den Gedanken an eine lange Trennung nimmt sie ihrem Sohn mit einem Bild: „Es gibt im Himmel keine Uhr, das ist ein Wimpernschlag.“ Über Rocco sagt sie liebevoll: „Mit Rocco kann man toll über den Tod sprechen.“

Zwei Abschiede, die Verona Pooth bis heute prägen

Dass Verona Pooth so offen mit dem Sterben umgeht, hat mit ihrer eigenen Lebensgeschichte zu tun. Beide Elternteile hat sie bereits verloren – und beide Abschiede fielen ihr schwer.

Elternteil Jahr Details
Vater Ernst Feldbusch 2003 gestorben mit 75 Jahren an Herzversagen, rund ein halbes Jahr nach seiner Erkrankung
Mutter 2015 gestorben mit 80 Jahren nach einer Demenz-Erkrankung

Warum Verona Pooths Vater seinen Enkel nie kennenlernte

Besonders der Tod ihres Vaters Ernst Feldbusch fiel in eine Zeit, die eigentlich von Vorfreude geprägt war: Verona Pooth war damals mit ihrem ersten Sohn Diego schwanger. Ihr Vater starb 2003 – noch bevor sein Enkel zur Welt kam. Laut Bild hat er von Diego nur noch das Ultraschallbild gesehen. Kennengelernt hat Ernst Feldbusch seinen Enkel nie.

Verona Pooth mit Sohn Diego Pooth und Ehemann Franjo Pooth bei einer Filmpremiere in Düsseldorf
Verona Pooth mit Ehemann Franjo Pooth und Sohn San Diego Pooth (r.) bei einer Filmpremiere in Düsseldorf, 06.11.2025. Foto: IMAGO / BREUEL-BILD (ABBfoto)

Was zunächst wie ein doppelt schwerer Verlust wirkt, sieht Verona Pooth heute mit Abstand versöhnlicher. Über die Tatsache, dass ihr Vater seinen Enkel nie in den Armen halten konnte, sagt sie:

„Ich war erst sehr, sehr traurig und später habe ich gedacht, es ist aber besser, weil er hätte ihn so lieb gehabt.“

Verona Pooth über den frühen Tod ihres Vaters

Gerade weil ihr Vater seinen Enkel abgöttisch geliebt hätte, wäre ein Abschied nach nur wenigen gemeinsamen Jahren womöglich noch schmerzhafter gewesen. Es ist dieser Gedanke, der aus einem traurigen Kapitel etwas Tröstliches macht – und der erklärt, warum Verona Pooth dem Tod heute so offen und ohne Angst begegnet.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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