Ein Jahr lang kein Foto, kein Post, kein Kommentar – und dann steht Sabia Boulahrouz plötzlich wieder vor den Kameras. Wer geglaubt hatte, die Hamburgerin habe einfach die Lust an der Öffentlichkeit verloren, erfährt jetzt: Hinter der Funkstille steckt etwas ganz anderes.
Ein Jahr ohne Lebenszeichen
Sabia Boulahrouz war über Jahre eine feste Größe im deutschen Boulevard – erst als Spielerfrau, später als Model und TV-Gesicht. In den letzten zwölf Monaten aber war von der 48-Jährigen nichts zu sehen. Ihr Instagram-Account, sonst ihr direkter Kanal zu den Fans, lag brach: Die letzten Fotos stammen von vor genau einem Jahr.
Umso überraschter reagierten Beobachter, als Boulahrouz nun bei einem Event der „Bild“-Zeitung auftauchte – ihr erstes öffentliches Lebenszeichen seit einem Jahr. Dort sprach sie auch darüber, warum es so lange still um sie geblieben war. t-online berichtete über ihre Aussagen, die ursprünglich der „Bild“-Zeitung vorlagen.

Der Grund für die Funkstille
Was Boulahrouz erzählte, hat mit Medienmüdigkeit nichts zu tun. In ihrer Familie ging es in den vergangenen Monaten um Gesundheit – und zwar um die eines ihrer Kinder.
„Es war ein turbulentes Jahr bis jetzt. Eines meiner Kinder hatte eine schwere Operation.“
Sabia Boulahrouz über ihr vergangenes Jahr
Welches ihrer Kinder betroffen war, verriet sie nicht – und das ist eine bewusste Entscheidung. Nach dem Eingriff folgte eine Phase, die die Familie über Monate beschäftigte:
„Anschließend haben wir uns natürlich um die Reha gekümmert, was wahnsinnig intensiv und zeitaufwendig ist. Wir sind auf dem besten Weg und schauen alle positiv in die Zukunft.“
Sabia Boulahrouz
Erst Mutter, dann Öffentlichkeit
Dass Boulahrouz ihre Familie über alles stellt, ist keine neue Haltung. Ihren Rückzug aus dem Rampenlicht, der bereits in der Corona-Zeit begann, erklärte sie mit einem einzigen Satz: „Ich hatte mich entschieden, einfach nur Mutter zu sein.“ Aus ihrer Ehe mit dem früheren HSV-Profi Khalid Boulahrouz hat sie eine 16-jährige Tochter und einen 15-jährigen Sohn.
Die Schlagzeilen, die sie hinter sich gelassen hat
Ihre Bekanntheit verdankt Boulahrouz nicht nur ihren TV-Auftritten, sondern auch einem Beziehungsdreieck, das 2013 die Republik beschäftigte. Damals wurde ihre Beziehung zum niederländischen Fußballer Rafael van der Vaart öffentlich – dem Ex-Mann von Sylvie Meis, mit der Boulahrouz bis dahin eng befreundet war. Die Beziehung zu van der Vaart hielt rund zwei Jahre; die Schlagzeilen hielten deutlich länger.

Sabia Boulahrouz: Steckbrief
| Angabe | Detail |
|---|---|
| Name | Sabia Boulahrouz, geborene Engizek |
| Geboren | 31. März 1978 in Hamburg |
| Alter | 48 Jahre |
| Beruf | Model, Moderatorin, TV-Persönlichkeit |
| Ehe | Khalid Boulahrouz (Ex-HSV-Profi), 2006 bis 2013 |
| Kinder | Drei, darunter eine 16-jährige Tochter und ein 15-jähriger Sohn |
| TV-Auftritte | u. a. „Dance, Dance, Dance“ (2016), „Global Gladiators“ (2018) |
Ihre Rückzüge im Überblick
- Ab 2020: Boulahrouz verschwindet nach und nach von roten Teppichen und aus den sozialen Medien.
- Sommer 2025: Nach jahrelanger Pause meldet sie sich auf Instagram zurück.
- Ab Sommer 2025: Erneut Funkstille – ihre letzten Fotos stammen von vor rund einem Jahr.
- August 2026: Auftritt bei einem „Bild“-Event und erste Erklärung zum stillen Jahr.
Wie es weitergeht
Ein großes Medien-Comeback klingt bei Boulahrouz allerdings nicht an. Im Gegenteil: Sie hat sichtbar Gefallen daran gefunden, dass der Boulevard sie in Ruhe lässt.
„Ich war lange genug umfangreich, inklusive meines privaten Lebens, in der Öffentlichkeit, und schätze die letzten Jahre, in denen es etwas ruhiger um meine Privatsphäre geworden ist, sehr.“
Sabia Boulahrouz
Bleibt also die Frage, wie viel man künftig von ihr sehen wird. Ein Satz aus ihrem Statement lässt sich jedenfalls in beide Richtungen lesen: „Wir sind auf dem besten Weg und schauen alle positiv in die Zukunft.“ Für ihre Fans ist das nach einem Jahr Stille vor allem eine gute Nachricht – auch wenn der Preis dafür ein sehr privates Jahr war, über das Boulahrouz bewusst nur einen kleinen Teil erzählt.
Quelle: t-online (mit Verweis auf „Bild“)
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI