Stars

Kerstin Ott mit klarer Ansage nach CSD-Anschlag in Berlin

27.07.2026, 07:58 Uhr

Nach dem tödlichen Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin hat sich Schlagersängerin Kerstin Ott mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet.

Am Samstagabend war ein 21 Jahre alter Tatverdächtiger mit einem Kastenwagen am Rande des Berliner CSD in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau starb, 16 weitere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter, der der islamistischen Szene zugerechnet wird, wurde am Abend darauf bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau erschossen, nachdem er Beamte mit einem Messer angegriffen hatte.

Was bisher bekannt ist
Datum Samstag, 25.07.2026
Ort Rand des Berliner CSD, Tiergarten
Opfer 1 Todesopfer, 16 Verletzte
Tatverdächtiger 21-Jähriger, islamistisch motiviert, bei Polizeieinsatz erschossen

Kerstin Ott, die offen lesbisch lebt und seit Jahren als Stimme der queeren Community gilt, äußerte sich am Tag nach dem Anschlag gleich in zwei Instagram-Beiträgen. In ihrem ersten Post zeigte sich die 44-Jährige zutiefst betroffen.

„Ich bin so traurig und wütend. Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die von dieser schlimmen Tat betroffen sind.“

Kerstin Ott auf Instagram

Deutliche Worte zu Islamismus

Im zweiten Beitrag ging Ott grundsätzlicher vor. Sie fragte, wann und wo Islamismus jemals etwas Positives bewirkt habe, und beschrieb die Ideologie aus ihrer Sicht als frauenfeindlich und menschenverachtend.

Kerstin Ott bei einem Konzertauftritt am Kalkberg
Kerstin Ott bei der Schlagernacht am Kalkberg, Bad Segeberg, 02.05.2026. Foto: IMAGO / Future Image (gbrci)

Warnung an rechte Parteien

Doch dabei blieb es nicht: Am Ende ihres Beitrags wandte sich Ott direkt an rechte Parteien in Deutschland und warnte davor, die Tragödie politisch auszunutzen.

„An alle rechten Parteien hier in Deutschland: ihr seid genauso menschenverachtend. Genauso unmenschlich. Ihr braucht hier gar nicht wieder mit den Ängsten der Menschen spielen.“

Kerstin Ott auf Instagram

Ott verwies zudem auf einen Beitrag der früheren Grünen-Vorsitzenden Ricarda Lang, die für sie „die richtigen Worte“ gefunden habe. Lang hatte in ihrem eigenen Post sowohl Islamismus als auch Rechtsextremismus als Feinde der Menschenwürde bezeichnet und beide Ideologien klar zurückgewiesen.

Auch andere Promis reagierten auf den Anschlag. Sängerin Sarah Connor, die am Abend noch auf der CSD-Bühne gestanden hatte, meldete sich in der Nacht mit einem Video auf Instagram und sprach den Opfern ihr Beileid aus. Auch weitere Stars wie Ruth Moschner und Jochen Schropp äußerten sich betroffen.

  • Kommentarfunktion unter beiden Posts deaktiviert
  • Ott zieht mit Ehefrau Karolina zwei Kinder groß
  • Thema Vielfalt bereits in Hits wie „Regenbogenfarben“ verarbeitet

Kerstin Ott hat das Thema sexuelle Vielfalt mit Hits wie „Regenbogenfarben“ seit Jahren auch in die Schlagerwelt getragen. Diskussionen wollte sie zu dem sensiblen Thema offenbar vermeiden — die Kommentarfunktion unter beiden Beiträgen ist deaktiviert.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Neueste Meldungen