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Kaffee-Gräfin nach HeidiFest-Sturz: Jetzt droht die zweite OP

09.10.2026, 11:16 Uhr

Erst im Dirndl beim „HeidiFest“, dann in großer Abendrobe in die Oper – und auf der Treppe passiert es: Stephanie Gräfin von Pfuel (65) hat sich bei einem Sturz in München das Becken gebrochen. Platten und Schrauben sollten den Knochen stabilisieren. Doch drei Wochen später kommt die nächste schlechte Nachricht – und am Montag fällt eine wichtige Entscheidung.

Vom HeidiFest ins Nationaltheater

Der Abend des 17. September 2026 begann als echtes Wiesn-Vorspiel: Stephanie von Pfuel war zu Gast beim „HeidiFest by Heidi Klum“, der RTL-Schlagerparty im Münchner Hofbräuhaus. Die Gräfin erschien im rosa-weißen Dirndl, wie unter anderem „Heute“ berichtet. Für viele Fans war das HeidiFest ohnehin ein Abend mit Gesprächsstoff – etwa weil Bill Kaulitz fehlte.

Doch für die 65-Jährige war die Nacht damit nicht vorbei. Laut „Abendzeitung“ tauschte sie in der Tiefgarage das Dirndl gegen ein Abendkleid und ging weiter zu einem Bühnendinner der Bayerischen Staatsoper im Nationaltheater.

Stephanie von Pfuel im Dirndl bei der Ankunft zum HeidiFest im Münchner Hofbräuhaus
Stephanie von Pfuel bei der Ankunft zur RTL-Show „HeidiFest by Heidi Klum“ im Hofbräuhaus, München, 17.09.2026. Foto: IMAGO / Future Image (K. Krieger)

Der Saum des Abendkleids wurde zur Falle

Auf der Treppe im Nationaltheater kam es zum Unfall. Gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ schilderte die Gräfin:

„Ich bin auf der Treppe im Nationaltheater irgendwie auf den Saum meines Abendkleides getreten.“

Stephanie von Pfuel gegenüber der „Passauer Neuen Presse“

Sie stürzte auf den Treppenabsatz. Wie schlimm es wirklich war, ahnte sie zunächst nicht. Laut „Promiflash“ und „Heute“ übernachtete sie bei einer Freundin und fuhr am nächsten Tag selbst rund 90 Kilometer nach Hause nach Tüßling in Oberbayern. Erst als die Schmerzen immer stärker wurden, ging sie ins Krankenhaus. Der „Bunten“ sagte sie: „Ich bin später dann doch ins Krankenhaus – und dort haben sie mich gleich dabehalten.“

Diagnose: Bruch der Beckenschaufel

Im Krankenhaus stand fest: Die Beckenschaufel ist gebrochen – laut „Abendzeitung“ ein eher seltener Bruch. „Das war mir erst gar nicht bewusst“, zitiert die „Bunte“ die Gräfin. Wenige Tage später wurde sie in Altötting operiert. Seitdem halten zwei Metallplatten und zehn Schrauben den Knochen zusammen.

Gegenüber der „Abendzeitung“ ordnete sie den Sturz so ein: „Es hätte auch mein Hirn oder meine Zähne treffen können.“

Der Ablauf im Überblick

Wann Was
17.09.2026 HeidiFest im Hofbräuhaus, danach Bühnendinner im Nationaltheater – Sturz auf der Treppe
Folgetag Fahrt nach Tüßling, später Krankenhaus
Wenige Tage später Operation in Altötting: zwei Platten, zehn Schrauben
Rund 1,5 Wochen nach der OP Rückkehr zu den Amtsgeschäften, zunächst aus dem Homeoffice
09.10.2026 „Abendzeitung“ berichtet: Vier der zehn Schrauben haben sich gelöst
Montag, 12.10.2026 Termin in der Unfallklinik Murnau – Entscheidung über zweite OP

Bürgermeisterin im Homeoffice – mit Treppenlift ins Rathaus

Stephanie von Pfuel ist parteilose Bürgermeisterin von Tüßling. Etwa anderthalb Wochen nach der Operation kümmerte sie sich wieder um die Amtsgeschäfte – vorerst überwiegend aus dem Homeoffice. „Das ist natürlich sehr praktisch“, sagte sie der „Abendzeitung“. Ihr Schloss liegt laut „Heute“ direkt neben dem Rathaus.

Muss sie doch ins Rathaus, nutzt sie laut „Heute“ und „Promiflash“ einen Treppenlift – der eigentlich eingebaut wurde, damit Bürgerinnen und Bürger barrierefrei ins Gebäude kommen.

Die nächste Hiobsbotschaft: Schrauben haben sich gelöst

Jetzt der Rückschlag: Wie die „Abendzeitung“ am 9. Oktober exklusiv berichtete, haben sich vier der zehn Schrauben gelöst. Die Gräfin selbst sagte dazu:

„Beim ersten Eingriff ist offenbar etwas schief gegangen.“

Stephanie von Pfuel gegenüber der „Abendzeitung“

Was das für sie konkret bedeutet:

  • Die Physiotherapie muss sie vorerst aussetzen.
  • Sie hat weiterhin Schmerzen, ist auf Krücken angewiesen und kann das Bein kaum anheben.
  • Am Montag stellt sie sich in der Unfallklinik Murnau vor, inklusive Computertomografie.

„Am Montag entscheidet es sich, ob ich noch einmal operiert werden muss“, sagte sie der „Abendzeitung“.

Das Abendkleid hat ausgedient

Und das Kleid, das ihr zum Verhängnis wurde? „Es hängt als absolutes Warn-Kleid im Schrank“, verriet sie der „Abendzeitung“. Und sie bleibt zuversichtlich: „Es wird alles wieder. Da bin ich mir sicher.“

Stephanie von Pfuel und Edmond Fokker van Crayestein beim Audi Generation Award in München
Stephanie von Pfuel und Edmond Fokker van Crayestein beim Audi Generation Award, München, 04.12.2019. Foto: IMAGO / Sven Simon

Bekannt wurde Stephanie von Pfuel Anfang der 2000er-Jahre als „Kaffee-Gräfin“ aus einem Eduscho-Werbespot. Privat hatte sie zuletzt mit einer anderen Nachricht für Schlagzeilen gesorgt: Im Sommer machte sie die endgültige Trennung von Edmond Fokker van Crayestein öffentlich. Ob nach dem Sturz eine zweite Operation nötig ist, entscheidet sich nun am Montag in Murnau.

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