Es ist ein Satz, der hängen bleibt: Im SWR-Talk „Nachtcafé“ hat Heino (87) erneut über das zerrüttete Verhältnis zu seinem Sohn Uwe gesprochen – und dabei klargemacht, dass er keinen Schritt mehr auf ihn zugehen will. Seit dem Tod seiner Frau Hannelore herrscht zwischen Vater und Sohn völlige Funkstille. Seine eigentliche Familie sieht der Sänger heute ganz woanders.
Heino im „Nachtcafé“: Ein Abend über „Wahnsinn, Familie!“
Die Sendung lief am Freitag, 2. Oktober 2026, ab 22 Uhr im SWR Fernsehen. Moderator Michael Steinbrecher hatte das Thema „Wahnsinn, Familie!“ gewählt – also genau die Frage, wie viel Schein und wie viel Sein hinter dem Ideal der Familie steckt. Heino kam nicht allein: An seiner Seite saß sein Manager Helmut Werner (42). Die beiden verstehen sich laut Sendungsankündigung als Familie.
Weitere Gäste der Runde waren unter anderem Hedwig Konz und Ursula Wilbois, das älteste von drei Zwillingsgeschwister-Paaren, sowie Jasmin Böhm, die als Alleinerziehende mit ihrem Sohn um die Welt geradelt ist.
Über seinen Manager: „Ein Sohn für mich“
Wie herzlich das Verhältnis zu Helmut Werner ist, machte Heino in der Sendung deutlich. Laut übereinstimmenden Berichten von Promiflash und der Ippen-Mediengruppe (u. a. echo24) sagte er:
„Helmut ist ein Sohn für mich geworden. Er liest mir alle Wünsche von den Augen oder vom Mund ab.“
Heino im SWR-„Nachtcafé“, 2. Oktober 2026
Heino lebt inzwischen gemeinsam mit Werner, dessen Partnerin Nicole und deren Sohn Lenny in den Alpen. Schon früher war bekannt geworden, dass der Sänger sein Vermögen seinem Manager vermachen will – sein Manager bekommt das Erbe, nicht sein Sohn.

Seit Hannelores Tod: kein Anruf, kein Besuch
Ganz anders klingt Heino, wenn es um seinen leiblichen Sohn Uwe geht, der aus seiner ersten Ehe mit Henriette Heppner stammt. Seine Frau Hannelore war im November 2023 im Alter von 81 Jahren gestorben. Seitdem, so Heino, habe es keinerlei Kontakt mehr gegeben:
„Hannelore ist jetzt drei Jahre tot. Und seitdem habe ich meinen Sohn nicht mehr gesehen, nicht mehr gehört.“
Heino im SWR-„Nachtcafé“
Weder zu Weihnachten noch zum Geburtstag oder an Silvester habe sich Uwe gemeldet, schilderte der Sänger. Und er fügte hinzu: „Warum soll ich mich um ihn kümmern? Er hat sich nie um mich bemüht.“
Der Familienstreit im Überblick
Ganz neu ist der Konflikt nicht. Bereits im März 2026 hatte Heino gegenüber der „Bild“ deutliche Worte gefunden – damals nannte er seinen Sohn die „größte Enttäuschung“ seines Lebens. Die wichtigsten Stationen:
| Zeitpunkt | Was passiert ist |
|---|---|
| November 2023 | Hannelore Kramm stirbt mit 81 Jahren – laut Heino der Beginn der Funkstille. |
| Februar 2025 | Medienberichte: Heino will sein Erbe Manager Helmut Werner vermachen. |
| März 2026 | Bild-Interview: „Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens.“ |
| März 2026 | Uwes Ehefrau Vera Kramm widerspricht öffentlich. |
| 2. Oktober 2026 | Im SWR-„Nachtcafé“ bekräftigt Heino: kein Kontakt seit Hannelores Tod. |
Was Heino im März sagte
Im Gespräch mit der „Bild“ hatte der Sänger seinem Sohn mehrere Vorwürfe gemacht. Laut web.de (23.03.2026) sagte er unter anderem:
- „Er hat es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe.“
- „Es kamen keine Anrufe von ihm, weder zu Weihnachten noch an Silvester und an keinem meiner Geburtstage.“
- „Helmut sehe ich heute als meinen Sohn an, weil er rund um die Uhr für mich da ist.“
- Erben solle Uwe „gar nichts“ – „er hat das nicht verdient und könnte auch gar nicht damit umgehen.“

Die andere Seite: Vera Kramm widerspricht
Unwidersprochen blieb das damals nicht. Uwes Ehefrau Vera Kramm meldete sich ebenfalls in der „Bild“ zu Wort und stellte die Sache anders dar:
„Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen.“
Vera Kramm gegenüber der „Bild“, März 2026
Sie könne nicht nachvollziehen, „wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann“, sagte sie damals. Helmut Werner wiederum erklärte gegenüber der Zeitung, das Verhältnis der beiden sei „vorher schon kaputt“ gewesen. Eine Reaktion von Uwe auf die neuen Aussagen seines Vaters ist bislang nicht bekannt.
Fazit: Heino hat mit dem Thema abgeschlossen
Während Heino Hannelore weiterhin eng verbunden bleibt – erst vor wenigen Monaten besuchte er ihr Grab –, scheint die Tür zu seinem Sohn geschlossen. Im „Nachtcafé“ wurde deutlich: Heino wartet nicht mehr auf ein Zeichen von Uwe. Seine Familie, das sind für ihn heute Helmut Werner, Nicole und Lenny. Für den Sänger steht fest, wer sich in den vergangenen Jahren nicht gemeldet hat – und für ihn ist damit alles gesagt: „Er hat sich nie um mich bemüht.“