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Frédéric von Anhalt tobt nach Wiesn-Abend: „Schweinepriester!“

05.10.2026, 09:48 Uhr

Ein Abend mit Bekannten aus Kalifornien, Champagner in Magnum-Flaschen – und am Ende eine Rechnung, die selbst einen Mann mit schwarzer Kreditkarte schlucken lässt: Frédéric Prinz von Anhalt (83) hat auf dem Oktoberfest einen Abend erlebt, über den er jetzt offen spricht. Seine Begleiter waren plötzlich verschwunden, als die Rechnung kam.

Champagner statt Bier: So begann der Wiesn-Abend

Wie der Witwer von Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor der Abendzeitung München erzählte, war er in Käfers Wiesn-Schänke mit einer „Hollywood-Clique“ verabredet – Bekannten aus Hollywood und Beverly Hills. Bier trinkt der 83-Jährige nach eigenen Angaben nicht, also ließ er sich zu einem Glas Champagner überreden. Dabei blieb es nicht.

„Aus einem Glas wurden dann aber immer mehr. Die hatten ja mehrere weiße Magnum-Flaschen bestellt.“

Frédéric Prinz von Anhalt gegenüber der Abendzeitung

Sein Fazit fällt ehrlich aus: „Ich war total besoffen.“

Frédéric Prinz von Anhalt bei den Reality Awards 2026 in Bonn
Frédéric Prinz von Anhalt bei den Reality Awards 2026 im Maritim Hotel Bonn, 16.04.2026. Foto: IMAGO / Gartner

Rechnung über 38.000 Euro – und der Tisch war leer

Als schließlich die Rechnung gebracht wurde, sollen seine Begleiter nicht mehr am Tisch gesessen haben. Der Betrag: 38.000 Euro. Von Anhalt hat eine Vermutung, warum sich die Runde so schnell aufgelöst hat: Seine Bekannten hätten seine American Express Centurion Card gesehen – die sogenannte „schwarze Karte“.

Für seine Begleiter findet er deutliche Worte: „Diese Schweinepriester!“ Gezahlt hat er trotzdem.

„Ich musste dann als 83-Jähriger die komplette Rechnung zahlen. Ich bin Amerikaner, natürlich habe ich dann halt bezahlt.“

Frédéric Prinz von Anhalt gegenüber der Abendzeitung

Den Betrag kommentiert er so: „So nehme ich das wahr. Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38.000 Euro.“

Anruf von American Express

Ein Nachspiel hatte der Abend auch bei seiner Kreditkartenfirma:

  • American Express meldete sich bei ihm und fragte nach, ob alles in Ordnung sei oder ob seine Karte gestohlen wurde.
  • Einen Beleg hat er nicht mehr: „Entweder habe ich ihn verloren oder am Tisch liegen lassen.“
  • Namen der Bekannten werden in den Berichten nicht genannt.

Frédéric Prinz von Anhalt im Überblick

Steckbrief
Geburtsname Hans Robert Lichtenberg
Geboren 18. Juni 1943 in Wallhausen (Rheinland-Pfalz)
Alter 83 Jahre
Adelstitel durch Adoption 1980 (Marie-Auguste Prinzessin von Anhalt)
Ehe mit Zsa Zsa Gabor von 1986 bis zu ihrem Tod im Dezember 2016
Wohnort USA (Kalifornien), US-Staatsbürger

Schlagzeilen sind für den Wahl-Kalifornier nichts Neues: 2025 sorgte er etwa mit seinem Zoff mit Heino um einen Alkohol-Hit für Aufsehen. Auch sein Adoptivsohn Prinz Marcus von Anhalt ist regelmäßig Thema. Ein trauriges Kapitel war 2023 der Tod seines Adoptivsohns Alexander.

Fazit: Ein Wiesn-Abend für 38.000 Euro

Unterm Strich bleibt für Frédéric Prinz von Anhalt ein Wiesn-Besuch, der ihn 38.000 Euro gekostet hat – bezahlt aus eigener Tasche, nachdem seine Hollywood-Bekannten laut seiner Schilderung rechtzeitig vor der Rechnung verschwunden waren.

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