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Elke Sommer (†85): Sie starb drei Monate nach ihrem Mann

29.10.2026, 13:44 Uhr

Sie war einer der ganz wenigen deutschen Stars, die es bis nach Hollywood geschafft haben: Elke Sommer. Nun ist die Schauspielerin im Alter von 85 Jahren gestorben – nur wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag und gut drei Monate nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns Wolf Walther.

Elke Sommer starb in ihrem Haus in Bel Air

Wie die „Bild“ unter Berufung auf den engsten Freundeskreis der Schauspielerin berichtet, starb Elke Sommer am Abend des 28. Oktober 2026 in ihrem Haus in Bel Air, einem Stadtteil von Los Angeles. Als Todesursache nennt das Blatt Herzinsuffizienz nach langer Bettlägerigkeit. Eine offizielle Bestätigung, etwa durch ein Management, lag zunächst nicht vor; zahlreiche Medien wie t-online, Blick und die Berliner Zeitung griffen die Meldung auf.

Der Fotograf Erwin Schneider, der Elke Sommer seit Jahrzehnten kannte, sagte der „Bild“:

„Elke ist friedlich gegen 22 Uhr eingeschlafen.“

Erwin Schneider, langjähriger Freund und Fotograf, gegenüber der „Bild“

Und weiter, wie der Schweizer „Blick“ unter Berufung auf die „Bild“ zitiert: „Jetzt konnte Elke ihm endlich folgen.“

Drei Monate nach dem Tod von Wolf Walther

Gemeint ist ihr Ehemann Wolf Walther. Er war am 22. Juli 2026 im Alter von 77 Jahren in Los Angeles gestorben – an den Folgen einer langen Krebserkrankung. Elke Sommer hatte ihn bis zuletzt gepflegt. Nach seinem Tod sagte sie der „Bild“ den Satz, der vielen Fans in Erinnerung geblieben ist: „Mein Herz ist gebrochen.“

Die beiden waren seit 1989 ein Paar und gaben sich im August 1993 das Jawort – für beide war es die zweite Ehe. Viele Jahre lebten sie abwechselnd in Kalifornien und im fränkischen Marloffstein. Zuletzt zogen sie ganz in die USA, damit Wolf Walther dort in der Nähe seiner Ärzte behandelt werden konnte.

Elke Sommer und Ehemann Wolf Walther bei der Goldenen Sonne 2021 in Kalkar
Elke Sommer und Ehemann Wolf Walther bei der Verleihung der Goldenen Sonne, Kalkar, 28.08.2021. Foto: IMAGO / BREUEL-BILD (OH)

Laut „Bild“ kümmerte sich nach Walthers Tod dessen Sohn Sebastian um Elke Sommer. Er soll seinem sterbenden Vater versprochen haben, für sie da zu sein. Eigene Kinder hatte die Schauspielerin nicht.

„Ich sehne den Tod herbei“: Ihr bewegendes Interview

Wie schwer die vergangenen Monate für das Paar waren, hatte Elke Sommer bereits im November 2025 in einem Interview mit der „Bunte“ offen geschildert. Ihr Mann kämpfte damals gegen den Krebs, sie selbst lag wegen einer Infektion im Krankenhaus. Ihre Worte, die damals viele erschütterten, zitiert t-online so:

„Genug ist genug – ich sehne den Tod herbei.“

Elke Sommer im Interview mit der „Bunte“ (November 2025)

Ihr letzter Wunsch: das Familiengrab in Marloffstein

Elke Sommer wollte laut den Berichten im Familiengrab im fränkischen Marloffstein beigesetzt werden – dem Ort, in dem sie und Wolf Walther über viele Jahre zu Hause waren. Die Überführung der Urnen aus den USA könne allerdings Monate dauern, heißt es.

Von Berlin nach Hollywood: Eine Weltkarriere

Geboren wurde Elke Sommer am 5. November 1940 in Berlin als Elke Schletz, als einziges Kind eines Pfarrers und seiner Frau. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Familie nach Franken evakuiert, aufgewachsen ist sie in Erlangen. Mit 14 Jahren verlor sie ihren Vater.

Der Weg ins Rampenlicht begann in Italien: 1958 gewann sie den Titel „Miss Viareggio“, Regisseur Vittorio De Sica wurde auf sie aufmerksam. 1959 nahm sie der Berliner Produzent Artur Brauner unter Vertrag. Anfang der 1960er-Jahre folgte der Sprung nach Hollywood – und dort ein Erfolg, von dem viele deutsche Schauspielerinnen nur träumen konnten.

Die wichtigsten Stationen ihrer Karriere:

  • „Das Totenschiff“ (1959): ihr erster großer deutscher Film, an der Seite von Horst Buchholz
  • „Der Preis“ (1963): mit Paul Newman und Edward G. Robinson – dafür gab es 1964 den Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin
  • „Ein Schuss im Dunkeln“ (1964): der „Pink Panther“-Klassiker mit Peter Sellers
  • „Das Leben ist zu lang“ (2010): ihr letzter Kinofilm, unter der Regie von Dani Levy

Insgesamt stand Elke Sommer in rund 100 Kino- und TV-Produktionen vor der Kamera. Daneben machte sie sich als Sängerin, Theaterschauspielerin und vor allem als Malerin einen Namen. Privat war sie in erster Ehe ab 1964 mit dem US-Journalisten und Autor Joe Hyams verheiratet.

Elke Sommer im Steckbrief

Elke Sommer
Geburtsname Elke Schletz
Geboren 5. November 1940 in Berlin
Gestorben 28. Oktober 2026 in Bel Air, Los Angeles (laut „Bild“)
Alter 85 Jahre
Beruf Schauspielerin, Sängerin, Malerin
Größte Auszeichnung Golden Globe 1964 (beste Nachwuchsdarstellerin, „Der Preis“)
Bekannteste Filme „Der Preis“, „Ein Schuss im Dunkeln“
Ehemänner Joe Hyams (ab 1964), Wolf Walther (1993 bis zu seinem Tod 2026)

Abschied von einer Ikone

Mit Elke Sommer verliert Deutschland einen seiner größten internationalen Filmstars. Bis zuletzt stand sie an der Seite ihres Mannes – und folgte ihm nur gut drei Monate später.

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Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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