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Village People: Mitglied der legendären Band ist verstorben

01.07.2026, 11:19 Uhr

Die Village People müssen um ihren Frontmann trauern: Leadsänger Victor Willis ist gestorben – nur einen Tag vor seinem 75. Geburtstag. Die Band und seine Familie meldeten sich mit bewegenden Worten zu Wort.

Victor Willis, die markante Stimme hinter Welthits wie „Y.M.C.A.“, „Macho Man“ und „In the Navy“, ist im Alter von 74 Jahren verstorben. Das gab die Band am Mittwoch über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle bekannt. Willis starb bereits am 30. Juni 2026 nach kurzer, aber schwerer Krankheit – nur einen Tag vor seinem 75. Geburtstag.

Village People bestätigen den Tod ihres Leadsängers

In einem gemeinsamen Statement schrieb die Band, die seit den späten 1970er-Jahren zu den erfolgreichsten Disco-Acts der Welt zählt:

„Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Victor Willis, dem Leadsänger der Village People, bekannt.“

Village People, offizielles Statement

Die Band bat in ihrer Mitteilung ausdrücklich um Respekt für die Privatsphäre der Familie in dieser schweren Zeit.

Wer war Victor Willis?

Victor Edward Willis gehörte gemeinsam mit Felipe Rose, Alexander Briley, David „Scar“ Hodo, Glenn M. Hughes und Randy Jones zu den Gründungsmitgliedern der Village People. In der Gruppe schlüpfte er in die Rolle des Polizisten beziehungsweise Seemanns – zwei der Kostüm-Charaktere, für die die Band bis heute bekannt ist. Bevor er mit den Village People durchstartete, stand Willis bereits auf zahlreichen Theater- und Musicalbühnen.

Kategorie Angabe
Bürgerlicher Name Victor Edward Willis
Rolle bei Village People Leadsänger, „Cop“/Seemann
Bandmitglied seit 1977 (Gründungsmitglied)
Bekannteste Hits „Y.M.C.A.“, „Macho Man“, „In the Navy“, „Go West“
Bandpause 1979 Ausstieg, 2017 Rückkehr
Ehefrau Karen Huff-Willis (verheiratet seit 2007)
Todestag 30. Juni 2026
Alter 74 Jahre

Als Co-Songwriter zeichnete Willis zudem für die Texte vieler großer Hits der Band mitverantwortlich. Zu seinen bekanntesten Songs zählen:

  • „Y.M.C.A.“
  • „Macho Man“
  • „In the Navy“
  • „Go West“
Victor Willis von Village People bei einem Auftritt in Köln
Victor Willis von Village People beim Rainbow Festival in Köln, 28.06.2025. Foto: IMAGO / Panama Pictures (Christoph Hardt)

Rückkehr zur Band nach jahrelanger Pause

1979 verließ Willis die Village People zunächst, ehe er 2017 zurückkehrte und die Fans seither wieder bei Festivals und Pride-Events rund um den Globus begeisterte. Die Band ist bis heute eng mit der LGBTQ+-Kultur verbunden – Songs wie „Y.M.C.A.“ gelten als Hymnen der Szene.

Ehefrau Karen Huff-Willis meldet sich zu Wort

Auch Willis‘ Ehefrau, die Anwältin Karen Huff-Willis, mit der er seit 2007 verheiratet war, bestätigte den Tod ihres Mannes mit einem eigenen Statement auf seiner offiziellen Facebook-Seite:

„Mit tiefer Trauer muss ich den Tod meines Mannes, Victor Willis, bekannt geben. Victor verstarb am 30. Juni 2026 infolge einer kurzen, aber aggressiven Krankheit. Die Familie bittet in dieser Zeit des großen Verlusts um Privatsphäre.“

Karen Huff-Willis, laut t-online

Kontroverse um Auftritte bei Donald Trump

Für Gesprächsstoff sorgte in den vergangenen Jahren auch die Tatsache, dass Donald Trump bei seinen Wahlkampf- und Amtsveranstaltungen wiederholt „Y.M.C.A.“ spielen ließ. Willis äußerte sich dazu 2020 öffentlich kritisch und sprach sich gegen die Verwendung der Songs bei Trump-Kundgebungen aus. Nachdem der Song durch die regelmäßige Nutzung einen deutlichen Popularitätsschub erlebt und der Band zusätzliche Einnahmen eingebracht hatte, änderte sich die Haltung der Gruppe – sie trat später sogar bei einem offiziellen Anlass des Präsidenten auf. Innerhalb der LGBTQ+-Community stieß dieser Schritt auf Kritik.

Fans nehmen Abschied

Seit Bekanntwerden der Nachricht häufen sich in den sozialen Netzwerken Beileidsbekundungen von Fans weltweit. Viele erinnern an die mitreißenden Auftritte der Band und daran, wie sehr „Y.M.C.A.“ und „Go West“ Generationen von Tanzflächen geprägt haben. Mit Victor Willis verliert die Musikwelt eine der prägendsten Stimmen der Disco-Ära.

Von: Anna-Lena Kramer bearbeitet mit KI

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