Die BILD-Zeitung titelte kürzlich: „Yvonne Woelke verliert Job wegen Peter Klein“ – eine Schlagzeile, die in der Schlager- und Reality-TV-Welt für Aufsehen sorgte. Doch was ist an den Vorwürfen wirklich dran? Die Fakten zeichnen ein deutlich nüchterneres Bild.
Was die BILD berichtet hat
Laut BILD-Zeitung wurden Yvonne Woelke und ihr Ex-Partner Peter Klein von Veranstalter Andreas Ellermann – bekannt als Ex-Freund von Patricia Blanco – gemeinsam für eine Spendengala seiner Stiftung gegen Altersarmut gebucht. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden noch ein Paar. Nach der Trennung hätte Yvonne eine gemeinsame Tischsituation mit Peter abgelehnt. Ellermann soll laut BILD erklärt haben:
„Getrennt und doch Seite an Seite kam für Yvonne nicht infrage.“
Andreas Ellermann, Veranstalter der Spendengala
Und weiter zitierte die BILD den Veranstalter mit folgender Erklärung für die Absage:
„Unsere Gäste verbringen die gesamte Aufzeichnung gemeinsam im Saal und sind während der Sendung immer wieder im Bild. Unter diesen Voraussetzungen war eine Teilnahme beider Seiten leider nicht möglich. Deshalb musste ich eine Entscheidung treffen.“
Andreas Ellermann, Veranstalter der Spendengala
Yvonne Woelke stellt die Dinge richtig
Yvonne Woelke selbst reagierte auf die Berichterstattung via Instagram und zeichnete ein völlig anderes Bild der Ereignisse:
„Ich habe Herrn Ellermann lediglich gefragt, ob ich meinen Auftritt vorziehen kann. Da ich anschließend noch einen weiteren beruflichen Termin in Wien hatte.“
Yvonne Woelke auf Instagram
Aus logistischen Gründen sei eine Änderung des Ablaufs nicht möglich gewesen. Peter Klein als Grund für die Absage? Fehlanzeige, so Woelke. Sie betonte zudem, WhatsApp-Nachrichten zu besitzen, die ihre Version der Ereignisse eindeutig belegen könnten.
Veranstalter Ellermann korrigiert sich selbst
Besonders bemerkenswert: Auch Andreas Ellermann selbst rückte die ursprüngliche Darstellung der BILD gerade. Die Absage habe demnach nichts damit zu tun gehabt, dass Yvonne und Peter an einem Tisch hätten sitzen müssen. Der eigentliche Grund war ein ganz anderer:
„Sorry Yvonne, aber zum Finale mit Scheckübergabe müssen alle bleiben!“
Andreas Ellermann gegenüber Yvonne Woelke
Ellermann räumt selbst ein, dass die Veranstaltung bis tief in die Nacht gedauert habe – ein Umstand, der eine Kollision mit Yvonnes Wiener Engagements schlicht unvermeidlich machte.
Yvonnes Wochenende: Charity statt Rosenkrieg
Während die Gerüchtemühlen über ein Zerwürfnis mit Peter Klein ratterten, war Yvonne Woelke am selben Wochenende für einen guten Zweck in Wien im Einsatz. Beim „Art of Cart“-Rennen in der österreichischen Hauptstadt kamen beeindruckende 75.000 Euro für gemeinnützige Zwecke zusammen.
| Event | Ort | Anlass | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Spendengala (Stiftung gegen Altersarmut) | Deutschland | Charity-Aufzeichnung mit Peter Klein | Yvonne sagte ab |
| Art of Cart-Rennen | Wien | Charity-Rennen | 75.000 € gesammelt |
Der zeitliche Konflikt zwischen beiden Veranstaltungen erklärt die Absage also vollständig – ohne dass Peter Klein auch nur im Entferntesten eine Rolle gespielt hätte.
Das Fazit: Kein Rosenkrieg in Sicht
Die Berichterstattung der BILD-Zeitung hat sich als unvollständig erwiesen. Weder Yvonne Woelke selbst noch der Veranstalter bestätigen im Nachhinein, dass Peter Klein der Grund für die Absage war. Die Wahrheit ist deutlich weniger spektakulär:
- Yvonne bat lediglich um eine Vorverlagerung ihres Auftritts wegen eines Folgetermins in Wien.
- Der Veranstalter lehnte dies aus organisatorischen Gründen ab – alle Gäste mussten bis zum Finale bleiben.
- Peter Klein spielte bei der Absage keine Rolle – das bestätigen beide Seiten.
- Yvonne sammelte am selben Wochenende in Wien 75.000 Euro für den guten Zweck.
Ein Rosenkrieg zwischen Yvonne Woelke und Peter Klein? Nicht in Sicht. Und das scheint, trotz allem Trennungsschmerz, auch der Art beider zu entsprechen.