Musikneuerscheinungen

Boy George kann ESC-Aus für San Marino nicht verhindern

13.05.2026, 09:42 Uhr

ESC-Schock für San Marino: Boy George scheitert überraschend im Halbfinale

Der Eurovision Song Contest ist offiziell gestartet – und schon das erste Halbfinale in Wien bot jede Menge Überraschungen, schrille Auftritte und emotionale Momente. Besonders ein Act sorgte im Vorfeld für große Aufmerksamkeit: Für San Marino stand tatsächlich Musiklegende Boy George auf der ESC-Bühne. Doch der prominente Gastauftritt konnte das Aus des Landes nicht verhindern.

Während sich einige Fans begeistert zeigten, hagelte es im Netz auch heftige Kritik.

Nur noch wenige Tage trennen Europa vom großen ESC-Finale am Samstag. Bevor die begehrten Plätze vergeben werden, müssen sich die Teilnehmerländer zunächst in den Halbfinals beweisen.

Deutschland, Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich sowie Gastgeberland Österreich sind bereits automatisch für das Finale qualifiziert. Alle übrigen Nationen kämpfen dagegen um den Einzug in die große Liveshow.

Beim ersten Halbfinale am Dienstagabend standen daher zahlreiche Künstler erstmals vor dem Millionenpublikum – darunter auch ein echter Superstar der Achtzigerjahre.

IMAGO / TT

Boy George überrascht mit Kurzauftritt für San Marino

Für San Marino trat Sängerin Senhit mit ihrem Song „Superstar” an. Unterstützt wurde sie dabei von niemand Geringerem als Boy George. Der Culture-Club-Frontmann wurde in den 1980er-Jahren mit Welthits wie „Do You Really Want To Hurt Me” und „Karma Chameleon” weltberühmt.

Doch viele Zuschauer mussten lange auf seinen Auftritt warten. Erst gegen Ende der Performance erschien der 64-Jährige auf einem auffälligen Kristallthron und sang lediglich wenige Zeilen gemeinsam mit Senhit. Insgesamt war Boy George weniger als eine Minute auf der Bühne zu sehen.

Gerade dieser kurze Einsatz sorgte anschließend im Netz für hitzige Diskussionen.

Auf der Plattform X gingen die Meinungen weit auseinander. Einige ESC-Fans feierten den extravaganten Auftritt regelrecht.

„Das ist so trashig, dass es weiterkommen muss”, schrieb ein Nutzer begeistert. Andere kommentierten: „Bunt, schrill – das ist ESC” oder „Ich liebe Boy George, gute Wahl San Marino”.

Doch nicht alle Zuschauer waren überzeugt. Vor allem der kurze Gastauftritt des Popstars sorgte für Kritik.

„Er hat einen Satz gesungen, was soll das?”, fragte ein User irritiert. Ein anderer urteilte deutlich: „Furchtbar, San Marino, da reißt auch Boy George nichts raus.” Besonders sarkastisch reagierte dieser Kommentar: „Oh, ein echter Weltstar … die fliegen raus.”

Am Ende sollte genau das eintreten.

IMAGO / SKATA

San Marino verpasst das ESC-Finale

Trotz prominenter Unterstützung schaffte es San Marino nicht unter die zehn Länder, die sich für das große Finale qualifizieren konnten. Auch Portugal, Georgien, Montenegro und Estland mussten den Wettbewerb verlassen.

Weitergekommen sind dagegen Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldau, Israel, Serbien, Kroatien, Litauen und Polen.

Auch Deutschland bekam im ersten Halbfinale bereits einen kurzen Vorgeschmack auf seinen ESC-Beitrag. Sängerin Sarah Engels präsentierte ihren Song „Fire” zwar schon auf der großen Bühne, trat jedoch außer Konkurrenz auf.

Da Deutschland zu den größten Geldgebern des Eurovision Song Contest zählt, ist der Finalplatz am Samstag bereits sicher.

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