Während so mancher Schlagerstar erst im Ruhestand merkt, wie mager die eigene Rente ausfällt, macht sich Julian Sommer schon jetzt Gedanken um später. Der Ballermann-Sänger ist gerade einmal 28 Jahre alt – doch das Thema Altersvorsorge beschäftigt ihn längst. Im Gespräch mit „Schlager.de“ verrät er seine ganz persönliche Strategie.
Julian Sommer über Altersvorsorge: „Da gilt es vorzusorgen“
Auch wenn die eigene Rente noch Jahrzehnte entfernt liegt, macht sich Julian Sommer schon jetzt konkrete Gedanken: „Ich weiß auch, dass meine Rente – wenn ich mal ins Rentenalter komme – sehr gering ausfallen würde“, erzählt der Sänger, der kürzlich klare Worte zu Heino gefunden hat, im Interview.
Für den 28-Jährigen ist das jedoch kein Grund zur Sorge, sondern zum Handeln:
„Für einen Selbstständigen ist es einfach wichtig, dass man selber vorsorgt und nicht auf die Rente, die man von der Rentenkasse kriegen würde, angewiesen ist. Da gilt es natürlich vorzusorgen und sich seine Rente jetzt schon selber drum zu kümmern.“
Julian Sommer im Interview mit „Schlager.de“
Wie das konkret aussieht, verrät der Ballermann-Star ganz offen: „Ich zum Beispiel habe es so gemacht, dass ich eine GmbH habe, in der ich selber angestellt bin. Das heißt, ich zahle auch in die Rentenkasse ein und habe dann auch dementsprechend einen Anspruch später auf Rente.“ Ein Modell, das Selbstständigen zumindest die Grundlage für einen späteren Rentenanspruch sichert.

„Hoffe natürlich, dass ich da was rausbekomme“
Trotzdem bleibt Julian Sommer realistisch. Wie hoch seine Rente in 30 oder 35 Jahren tatsächlich ausfallen wird, könne heute niemand seriös vorhersagen. „Das steht ja noch ein bisschen in den Sternen“, so der Sänger. Sein Fazit:
„Wenn das Rentensystem dann so ist wie jetzt, dann habe ich auf jeden Fall meine ganzen 40, 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und hoffe dann, dass ich natürlich auch ein bisschen Rente da rausbekomme.“
Julian Sommer im Interview mit „Schlager.de“
Zusätzlich wolle er sich auch „links und rechts“ um eine eigene private Altersvorsorge kümmern.
Warum das Thema in der Schlagerbranche gerade so brisant ist
Ein Blick auf die Renten seiner Kollegen macht deutlich, warum Sommer das Thema so ernst nimmt. Die Vorsorge sorgt in der Schlagerbranche derzeit für bittere Schlagzeilen:
- G.G. Anderson verriet im Interview mit „Schlager.de“, dass er nur 43 Euro im Monat Rente bekommt.
- Jürgen Drews soll laut seiner Tochter Joelina im Podcast „Kids-Club“ nur 200 bis 300 Euro Rente erhalten.
- Gaby Baginsky bekommt nach eigenen Angaben rund 1.000 Euro Rente.
- Monika Gruber liegt mit ihrer Rente bei 578 Euro im Monat, wie sie in ihrem Podcast „Die letzten Monikaner“ verraten hat.
Während sich die Branche bei den Renten ihrer großen Namen also die Augen reibt, bereitet sich die junge Generation um Julian Sommer offenbar frühzeitig vor.
Steckbrief: Julian Sommer
| Kategorie | Angabe |
|---|---|
| Geboren | 29. Januar 1998 |
| Geburtsort | Hausten (Eifel) |
| Beruf | Partyschlager-Sänger |
| Bekannt für | „Dicht im Flieger“ (2022) |
| Aktuelles Projekt | Beerstreetboys (mit Ikke Hüftgold, Roxy & Honk!) |
Fazit
Ob GmbH-Anstellung oder private Vorsorge „links und rechts“ – Julian Sommer geht das Thema Rente auffallend früh und pragmatisch an. Angesichts der Mini-Renten vieler Schlagerkollegen könnte sich dieser Weitblick am Ende auszahlen.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI