Felicia Eriksson sorgt beim ESC für Aufmerksamkeit
Während viele ESC-Stars mit extravaganten Outfits oder spektakulären Bühnenshows auffallen, sorgt Felicia Eriksson mit einem ganz anderen Detail für Gesprächsstoff: Die schwedische Sängerin trägt bei öffentlichen Auftritten konsequent eine Maske.
Ob auf dem roten Teppich oder auf der Bühne die Musikerin erinnert damit fast an die Zeit der Corona-Pandemie. Doch hinter der auffälligen Gesichtsverhüllung steckt eine besondere Geschichte, die eng mit ihrer Karriere verbunden ist.
Unter dem Namen „Fröken Snusk“ wurde sie zum Star
Schon lange vor ihrer Teilnahme am Eurovision Song Contest war Felicia Eriksson in Schweden keine Unbekannte. Unter dem Künstlernamen Fröken Snusk auf Deutsch etwa „Fräulein Dreck“ feierte sie bereits große Erfolge in der Musikszene.
Damals trat sie allerdings nie ohne ihre markante rosafarbene Sturmhaube auf. Laut der schwedischen Zeitung „Aftonbladet“ war ihr sogar vertraglich untersagt, ihre wahre Identität öffentlich preiszugeben.
Die Maske wurde dadurch zu ihrem Markenzeichen und machte sie gleichzeitig geheimnisvoll und unverwechselbar.
Plötzlicher Bruch mit ihrem Produzenten
Doch hinter den Kulissen kam es offenbar zum Streit. Produzent Rasmus Gozzi ersetzte Eriksson schließlich durch eine andere Sängerin, die ebenfalls anonym blieb.
Für Felicia Eriksson bedeutete das einen kompletten Neustart. Statt weiter hinter einer Kunstfigur zu verschwinden, entschied sie sich dazu, künftig unter ihrem echten Namen Musik zu machen.
Ein mutiger Schritt der sich offenbar ausgezahlt hat
Mit „My System“ direkt zum ESC 2026
Mit ihrem Song „My System“ gewann Felicia Eriksson den schwedischen Vorentscheid Melodifestivalen und sicherte sich damit das Ticket für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien.
Trotz ihres Neustarts bleibt die Maske weiterhin Teil ihres öffentlichen Auftretens
inzwischen jedoch freiwillig und als Symbol ihrer Vergangenheit.
Für viele Fans macht genau das ihren besonderen Reiz aus: eine Künstlerin, die zwischen Anonymität, Neuanfang und ESC-Bühne ihre eigene Geschichte erzählt.