Monatelang hat Jürgen Vogel geschwiegen. Jetzt hat sich der „Jenseits der Spree“-Star in einem Facebook-Video zum Tod seiner Serien-Tochter Luna Jordan geäußert – und erklärt, warum er so lange nichts gesagt hat. Seine Worte gehen unter die Haut.
Monatelanges Schweigen – und der Grund dafür
Seit Mitte Mai trauert die deutsche Film- und Fernsehbranche um eine ihrer großen Nachwuchshoffnungen. Jürgen Vogel (58), der mit Luna Jordan jahrelang vor der Kamera stand, hatte sich seitdem nicht öffentlich geäußert. Wie unter anderem t-online, Promiflash und web.de berichten, hat der Schauspieler sein Schweigen nun in einem Video auf Facebook gebrochen.
Zur Begründung sagt Vogel, er finde, „dass viele Dinge auch privat sind und etwas, was nicht so einfach ist, darüber zu sprechen“. Gleichzeitig wollte er ein Missverständnis ausräumen:
„Ich wollte aber auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir das alles so aus unserem Herzen und unserem Leben streichen. Das ist auf keinen Fall der Grund.“
Jürgen Vogel in seinem Facebook-Video (zitiert nach Promiflash und t-online)
Laut t-online betont Vogel außerdem, dass jeder Mensch auf seine eigene Weise trauere.
„Sechs Jahre“ als Vater und Tochter vor der Kamera
Seit dem Start der ZDF-Krimireihe „Jenseits der Spree“ im Jahr 2021 spielt Vogel den Ermittler Robert Heffler, Luna Jordan verkörperte dessen Tochter Stella. In seinem Video spricht Vogel ausdrücklich nicht nur für sich, sondern für das ganze Team:
„Ich möchte nur sagen, und da glaube ich, spreche ich für alle, die mit Luna zusammengearbeitet haben, dass wir natürlich alle Luna ganz doll vermissen. Von Herzen.“
Jürgen Vogel auf Facebook (zitiert nach Promiflash und t-online)
Den Verlust beschreibt er als riesigen Einschnitt für alle Beteiligten – „vor allem weil wir ja nun mal sechs Jahre mit Luna verbringen durften“.

Luna Jordan starb mit nur 25 Jahren
Luna Jordan starb am 13. Mai 2026 im Alter von nur 25 Jahren. Ihre Berliner Agentur Players teilte damals im Namen der Familie mit, dass die Schauspielerin „plötzlich und unerwartet“ gestorben sei. Eine Todesursache wurde nicht öffentlich gemacht. Schlagerplanet hatte im Mai über den Tod der Schauspielerin berichtet.
So verabschiedet sich „Jenseits der Spree“ von Stella
Vogels Video erschien rund um den Start der neuen Staffel. Die Auftaktfolge „Kontrollverlust“ lief am Freitag, 16. Oktober 2026, im ZDF und begann mit der Widmung „In liebevoller Erinnerung an Luna Jordan“. In der Folge ist sie ein letztes Mal als Stella zu sehen: Die Figur bricht zu einer Reise nach Südamerika auf und verlässt so die Serie – ein stiller Abschied. Laut web.de laufen acht neue Folgen jeweils freitags um 20.15 Uhr im ZDF.
Ihr letzter großer Auftritt steht noch bevor
Für viele Fans wird der Abschied damit noch nicht ganz abgeschlossen sein. In der sechsteiligen ZDF-Serie „Wake Up“ ist Luna Jordan ein letztes Mal zu sehen. Laut TV Movie handelt es sich um eine Near-Future-Dramaserie: Jordan spielt Emilia, die während einer Angsttherapie eine ungewöhnliche Erfahrung macht – ihre nach einem Skiunfall im Koma liegende Schwester Clara (Alicia von Rittberg) zieht in ihren Körper ein.
| Projekt | Rolle | Stand |
|---|---|---|
| „Jenseits der Spree“ (ZDF) | Stella, Tochter von Robert Heffler | Letzter Auftritt in „Kontrollverlust“, 16.10.2026 |
| „Wake Up“ (ZDF/ZDFneo) | Emilia | Ab 23.10.2026 in der ZDF-Mediathek, ab 28.10.2026 um 21.45 Uhr auf ZDFneo |
| „Hamburg Days“ (ZDF/BBC) | Vorgesehen als Fotografin Astrid Kirchherr | Rolle hat Lea Drinda übernommen |
Diese Rollen bleiben in Erinnerung
Trotz ihres jungen Alters hinterlässt die gebürtige Berlinerin ein beachtliches Werk. Zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen:
- „Fuchs im Bau“ – dafür erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Nebenrolle
- „Euphorie“ – Coming-of-Age-Serie nach israelischer Vorlage
- „Polizeiruf 110“
- „Run Me Wild“ – gezeigt beim Filmfestival Max Ophüls Preis
- „Jenseits der Spree“ – an der Seite von Jürgen Vogel

Mit seinem Video macht Jürgen Vogel deutlich: Das lange Schweigen war kein Vergessen. Er und das Team von „Jenseits der Spree“ vermissen Luna Jordan – oder, wie er es selbst sagt: „Von Herzen.“