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Eurovision Song Contest 2026: Bulgarien gewinnt – Deutschland Drittletzter

17.05.2026, 01:40 Uhr

Emotionen, politische Spannungen und ein überraschender Triumph – der Eurovision Song Contest sorgte auch im Jubiläumsjahr für große Schlagzeilen.

In der Wiener Stadthalle kämpften in diesem Jahr 25 Länder beim Eurovision Song Contest 2026 um den begehrten Titel. Von schrillen Inszenierungen bis hin zu emotionalen Balladen bot der Wettbewerb ein vielseitiges Musikprogramm für Millionen Zuschauer weltweit.

Unter dem Motto „United By Music“ feierte der ESC gleichzeitig ein besonderes Jubiläum: 70 Jahre Eurovision Song Contest. Nachdem JJ 2025 mit seinem Song Wasted Love den Sieg nach Österreich geholt hatte, durfte Wien erneut Gastgeber sein – nach 1967 und 2015 bereits zum dritten Mal.

 

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Bulgarien triumphiert mit „Bangaranga“

Um Punkt 01.01 Uhr stand der Gewinner fest: Dara holte mit dem Song Bangaranga den Sieg für Bulgarien.

Mit insgesamt 516 Punkten überzeugte die Sängerin sowohl die internationalen Jurys als auch das Publikum. Von beiden Seiten erhielt sie jeweils die höchste Wertung.

Der Titel „Bangaranga“ steht laut Berichten für Selbstbewusstsein und innere Stärke – offenbar genau die Botschaft, die Europa in diesem Jahr begeisterte.

IMAGO / photonews.at

Enttäuschung für Deutschland

Für Deutschland lief der Abend dagegen ernüchternd. Sarah Engels trat mit ihrem Song Fire an und sorgte mit viel Pyrotechnik und einer energiegeladenen Performance für Aufmerksamkeit.

Trotz eines professionellen Auftritts reichte es am Ende jedoch nur für Platz 23. Besonders bitter: Vom Publikum gab es null Punkte. Von den Jurys erhielt sie lediglich acht Punkte.

Ihre Enttäuschung ließ sich die Sängerin dennoch kaum anmerken. Als das Ergebnis verkündet wurde, lächelte sie in die Kamera und schwenkte eine Deutschlandfahne.

Auch für die Schweiz verlief der Wettbewerb enttäuschend. Nachdem das Land im vergangenen Jahr noch den ESC ausrichten durfte, schaffte es der Schweizer Beitrag diesmal nicht einmal ins Finale.

Zusätzlich sorgten politische Spannungen für Diskussionen rund um den Wettbewerb. Spanien, Irland, Slowenien, Island und die Niederlande boykottierten den ESC 2026 aufgrund der Teilnahme Israels.

Bereits in den Vorjahren hatte die Teilnahme Israels wegen des Nahostkonflikts und des Gaza-Krieges massive Proteste ausgelöst.

Große ESC-Party zum 70. Jubiläum

Neben dem Wettbewerb selbst stand vor allem das Jubiläum im Mittelpunkt. Seit mittlerweile 70 Jahren begeistert der Eurovision Song Contest Fans in ganz Europa – und darüber hinaus.

Zu diesem Anlass performten zahlreiche Künstler bekannte ESC-Hits aus der Vergangenheit. Auch Max Mutzke gehörte zu den Stars des Abends.

Insgesamt gab es in der Geschichte des ESC bereits 1.789 Songs. Der Titel von Dara reiht sich nun offiziell in die Liste der Siegersongs ein.

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