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Einbruch bei Felix Lobrecht: Das Detail sorgt für Sprachlosigkeit

05.08.2026, 14:25 Uhr

Comedian Felix Lobrecht (37) kam an einem ganz normalen Abend gegen 22.30 Uhr nach Hause. Was ihn dort erwartete, hätte er sich selbst nicht ausgemalt – und am Ende wurde daraus eine kleine Verfolgungsjagd.

Zwölf Polizisten in der Wohnung

Als Felix Lobrecht die Tür zu seiner Wohnung öffnete, stand ihm bereits ein Polizist gegenüber. Drinnen bot sich ihm ein ungewohntes Bild: Zwölf Polizisten, in Zivil und in Uniform, standen mitten in seiner Wohnung. „Ich dachte: Das kann nicht sein“, erinnert sich der Comedian. Das erzählte er nun in einer aktuellen Folge seines Podcasts „Gemischtes Hack“, wie die Bild-Zeitung berichtet. Lobrecht war Opfer eines Einbruchs geworden.

Einbrecher stiegen über Baugerüst ein

Die Kriminalpolizisten klärten ihn auf: Die Täter waren über ein Baugerüst und anschließend durch ein Fenster in die Wohnung eingestiegen. Fliehen konnten sie zunächst unbemerkt. Lobrecht bemerkte sofort einen verbrannten Geruch in der Wohnung – die Einbrecher hatten offenbar versucht, seinen Safe mit einer Flex, also einem Winkelschleifer, zu öffnen. Dabei entstand so viel Rauch, dass der Rauchmelder ansprang und die Diebe in die Flucht schlug. „Den Safe haben sie aber glücklicherweise nicht aufbekommen“, so Lobrecht.

Symbolbild eines nächtlichen Einbruchs über ein Baugerüst und ein Fenster
Symbolbild: Einbrecher steigen häufig über Baugerüste oder Fenster in Wohnungen ein. (KI-generiertes Symbolbild)

Nachbarn filmten die Flucht

Die Polizei zeigte Lobrecht anschließend Videos von den Tätern auf der Flucht, die Nachbarn aufgenommen hatten. „Kennen Sie die?“, fragten die Beamten. Die Gesichter waren dem Comedian fremd – die Rucksäcke der Täter dagegen nicht. Sie gehörten ihm, einer davon stammte von Louis Vuitton. Erst später fiel Lobrecht auf, dass auch seine AirPods gestohlen worden waren.

AirPods verraten den Standort

„Die kann man orten“, so Lobrecht über seine Kopfhörer. Die Ortung führte zunächst nach Treptow. Noch am selben Abend kam erneut eine Streife vorbei, um mit ihm dorthin zu fahren – ohne Ergebnis. Am nächsten Morgen weckte ihn dann ein Anruf der Polizei Berlin. Er traf sich noch einmal mit den Kriminalbeamten, um die Kopfhörer weiter zu suchen. Lobrecht erinnerte sich, dass die AirPods auch Töne abspielen können. Gemeinsam mit den Beamten schmiedete er einen Plan, Verstärkung wurde gerufen. Dann bewegte sich der Standort plötzlich: Die Kopfhörer waren in Neukölln. Der Polizei-Lobrecht-Konvoi folgte dem Signal.

Felix Lobrecht bei der Enthüllung seiner Wachsfigur im Madame Tussauds Berlin
Felix Lobrecht bei der Enthüllung seiner Wachsfigur im Madame Tussauds Berlin, 20.08.2025. Foto: IMAGO / Gartner

Verdächtiger polizeibekannt – doch er schweigt

Bald rückte ein Auto in den Fokus der Ermittler. Die Kennzeichenabfrage ergab: Der Halter war der Polizei bereits bekannt – wegen Diebstählen und Einbrüchen. „Wir hatten da einen ziemlich heißen Lachs in der Pfanne“, beschreibt Lobrecht die Situation. Es kam zur Kontrolle, die Kopfhörer wurden im Kofferraum gefunden.

„Wir hatten da einen ziemlich heißen Lachs in der Pfanne.“

Felix Lobrecht in seinem Podcast „Gemischtes Hack“

Laut Lobrecht teilte ihm die Polizei mit, inzwischen ziemlich sicher nachweisen zu können, dass der Kontrollierte einer der beiden Einbrecher ist. Geredet habe der Mann trotzdem nicht. Der Komplize und der Großteil der Beute blieben bis heute verschwunden.

Fort Knox statt offenes Fenster

Für Felix Lobrecht war der Einbruch Anlass genug, seine Wohnung deutlich besser zu sichern. „Die ist wie Fort Knox“, sagt er inzwischen über sein Zuhause. Kameras und eine Alarmanlage wurden installiert.

Aspekt Details
Tatzeit Ca. 22.30 Uhr, bei Lobrechts Rückkehr bereits im Gange
Tatort Wohnung von Felix Lobrecht in Berlin
Vorgehen Einstieg über ein Baugerüst und ein Fenster
Diebesgut Rucksäcke (u. a. von Louis Vuitton), AirPods
Besonderheit Safe blieb dank Rauchmelder-Alarm unversehrt
Ermittlungsstand Ein Verdächtiger identifiziert, schweigt aber; Komplize und Beute weiter flüchtig

Der Fall im Überblick

  • 22.30 Uhr: Lobrecht kommt heim, die Polizei ist bereits mit zwölf Beamten vor Ort.
  • Kripo-Erkenntnis: Täter stiegen über ein Baugerüst und ein Fenster ein.
  • Ein Rauchmelder-Alarm durch die Flex am Safe schlägt die Einbrecher in die Flucht.
  • Nachbarn filmen die Flucht, Lobrecht erkennt seine eigenen Rucksäcke im Video.
  • Die Ortung der gestohlenen AirPods führt erst nach Treptow, dann nach Neukölln.
  • Eine Fahrzeugkontrolle führt zu einem polizeibekannten Verdächtigen – die Kopfhörer werden im Kofferraum gefunden.

Wie es mit den Ermittlungen weitergeht, ist offen. Felix Lobrecht selbst nimmt die Geschichte inzwischen mit einer gewissen Gelassenheit – nicht zuletzt, weil sein wertvollster Besitz, der Inhalt seines Safes, am Ende unangetastet blieb.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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