Emotionales Comeback, Tränen auf der Bühne und großes Lob von Dieter Bohlen – doch viele Fans wittern einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Am Dienstagabend kehrte Menowin Fröhlich auf die Bühne von Deutschland sucht den Superstar zurück – und sorgte sofort für Gesprächsstoff.
Mit seinem Auftritt bewegte der Sänger nicht nur die Jury, sondern auch sich selbst. Nach seiner Performance konnte Fröhlich die Emotionen nicht mehr zurückhalten und brach in Tränen aus. Für viele Zuschauer war es ein bewegender TV-Moment – für andere jedoch ein äußerst umstrittener.

Dieter Bohlen schwärmt in höchsten Tönen
Besonders begeistert zeigte sich Dieter Bohlen. Der Chefjuror lobte Fröhlich nach dessen Darbietung überschwänglich.
„Du bist eine 11 von 10! Du gehörst eindeutig zu den Gewinnern des Abends“, erklärte Bohlen nach dem Auftritt.
Fröhlich sang den Titel I’d Rather Go Blind von Etta James und machte deutlich, dass er diesmal vieles anders machen wolle.
Der Sänger erklärte, er habe inzwischen neue Stärke gefunden.
„Ich habe inzwischen auch Gott dabei und meine Frau.“
Musik sei für ihn mehr als nur Unterhaltung: „einfach DAS, womit ich meine Gefühle ausdrücken kann.“
Diese Aussagen und seine Tränen auf der Bühne sorgten bei vielen Zuschauern für Mitgefühl – gleichzeitig aber auch für Skepsis.

Fans wittern Bevorzugung
Auf dem offiziellen Instagram-Kanal der Show machten zahlreiche Zuschauer ihrem Ärger Luft. Einige empfanden die starke Inszenierung von Menowin Fröhlich als unfair gegenüber den anderen Kandidaten.
Ein Kommentar lautete: „So unfair den anderen gegenüber, der wird so krass gepusht. Die anderen haben gar keine Chance auf den Sieg.“
Viele Fans sehen in Fröhlich bereits jetzt einen klar bevorzugten Kandidaten.
Zusätzlichen Zündstoff lieferte der ungewöhnliche Start seiner Teilnahme. Ursprünglich war Fröhlich nur mit seiner Tochter zum Casting erschienen, um sie zu begleiten. Erst auf Wunsch der Jury sang er selbst – und kam weiter, während seine Tochter ausschied.
Das sorgte für neue Spekulationen. Ein Nutzer schrieb: „Alles abgekartert! Vorab alles geplant.“
Darauf reagierte RTL öffentlich und stellte klar: „Alle Kandidaten haben die gleichen Chancen im Wettbewerb. Wer der nächste Superstar wird, entscheidet allein ihr durch eure Votings in den Liveshows.“

Auch Pietro Lombardi kritisiert die Teilnahme
Nicht nur Fans äußerten Zweifel. Auch Pietro Lombardi, selbst ehemaliger DSDS-Gewinner, meldete sich kritisch zu Wort.
Im Podcast Patchwork Boys mit Oliver Pocher sagte er:
„Eigentlich gibt es die Regel ganz klar: Wenn du einmal bei DSDS in der Liveshow warst, darfst du nie wieder mitmachen.“
Damit stellte auch er offen infrage, ob Fröhlichs Comeback gerecht ist.