Die beliebte „Let’s Dance“-Profitänzerin Renata Lusin steht kurz vor der zweiten Geburt. Zwischen Babybauch-Glück und Show-Rummel spricht die 38-Jährige offen über Ängste, die selbst viele ihrer Fans überraschen.
Kurz vor der Geburt spricht Renata Lusin plötzlich über ihre größten Ängste

Es dauert nicht mehr lange, dann wird Renata Lusin zweifache Mutter sein. Nach außen wirkt die „Let’s Dance“-Profitänzerin oft fröhlich, stark und voller Vorfreude. Doch jetzt zeigt sie eine ganz andere, sehr ehrliche Seite von sich. Kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes macht sich die 38-Jährige offenbar viele Gedanken – und spricht offen über die Sorgen, die sie aktuell beschäftigen.
Auf Instagram teilte sie dazu einen sehr persönlichen Beitrag. Darauf ist Renata in einem hellen Kleid mit Rosenmuster zu sehen, wie sie mit ihrer deutlich sichtbaren Babykugel über eine Wiese an einem See spaziert. Das Bild wirkt ruhig, fast friedlich. Doch der Text dazu zeigt: Hinter dieser idyllischen Szene arbeitet es in ihr gewaltig. Denn genau jetzt, kurz vor dem großen Moment, kommen Fragen hoch, die viele Mütter nur zu gut kennen dürften.
Die Natur beruhigt sie – doch im Kopf kreisen die Sorgen weiter

In ihrem Beitrag beschreibt Renata Lusin sehr offen, wie zwiegespalten sie sich gerade fühlt. Einerseits versucht sie, Kraft zu sammeln und die letzten Wochen der Schwangerschaft bewusst zu genießen. Andererseits melden sich ihre Ängste immer wieder zurück – offenbar auch dann, wenn sie eigentlich zur Ruhe kommen möchte.
So schreibt sie: „Die Natur gibt mir Kraft, aber die Sorgen kommen immer wieder in den Kopf: Werde ich dem Baby und Kleinkind gerecht werden?“ Genau dieser Satz trifft einen wunden Punkt. Denn mit einem zweiten Kind verändert sich vieles – und offenbar fragt sich auch Renata, ob sie beiden Kindern in Zukunft gleichermaßen gerecht werden kann. Gerade diese Unsicherheit scheint sie im Moment besonders zu beschäftigen. Und damit nicht genug: Auch an den Alltag nach der Geburt denkt sie schon jetzt mit gemischten Gefühlen.
Schlaflose Nächte, Wochenbett, Erschöpfung: Die Zweifel werden konkreter
Renata macht kein Geheimnis daraus, dass sie nicht nur an die Geburt selbst denkt, sondern auch an die Zeit danach. Vor allem die körperliche und emotionale Belastung scheint ihr Sorgen zu bereiten. Sie fragt sich, ob sie die schlaflosen Nächte noch einmal so durchstehen kann – besonders, weil sie nach eigenen Worten in den vergangenen zwei Jahren kaum einmal wirklich durchgeschlafen habe.
Hinzu kommt die Angst, dass sie sich nach der Entbindung nicht ausreichend erholen kann. Der Grund dafür ist ihre Tochter Stella, die sie natürlich weiterhin braucht. Stella kam am 21. März 2024 zur Welt und ist inzwischen ein Jahr alt. Renata bringt diesen Zwiespalt klar auf den Punkt: Sie weiß, dass ihr Körper nach der Geburt Ruhe brauchen wird – gleichzeitig ist da ein Kleinkind, das Aufmerksamkeit, Nähe und Fürsorge braucht. Genau dieser Spagat scheint sie schon jetzt unter Druck zu setzen.
Noch etwas belastet sie besonders: die Angst vor der Geburt selbst
Neben allen Gedanken an den Alltag danach spricht Renata Lusin auch über eine Angst, die viele Frauen nur allzu gut kennen: die Panik vor den Schmerzen der Geburt. Gerade weil sie diese Erfahrung bereits gemacht hat, ist ihre Sorge offenbar nicht abstrakt, sondern sehr konkret.
Sie schreibt offen, dass sie die starken Schmerzen noch immer präsent habe. „Ich habe sie immer noch im Kopf“, gesteht sie. Dieser Satz zeigt, wie tief die erste Geburt offenbar nachwirkt. Es geht also nicht nur um allgemeine Nervosität, sondern um echte Angst vor etwas, das sie schon erlebt hat und das sie nun erneut durchstehen muss. Dazu kommt noch ein weiterer belastender Gedanke, der direkt mit ihrer ersten Entbindung zusammenhängt.
Auch die Erinnerung an Komplikationen lässt sie nicht los
Renata denkt nicht nur an Schmerzen, sondern auch an mögliche körperliche Folgen nach der Geburt. Besonders die Sorge vor einer erneuten Organsenkung beschäftigt sie offenbar stark. Sie fragt sich, ob sich diese Komplikation wiederholen könnte – oder ob es diesmal besser verlaufen wird als nach der Geburt ihrer ersten Tochter.
Gerade diese Offenheit macht ihren Beitrag so eindringlich. Denn sie spricht nicht in schönen Floskeln über Schwangerschaft und Vorfreude, sondern benennt sehr konkret, was ihr Angst macht. Damit zeigt sie eine Seite, die viele vielleicht nicht erwarten würden: verletzlich, nachdenklich und erschöpft. Trotzdem versucht sie, sich von diesen Gedanken nicht völlig überwältigen zu lassen. Denn am Ende ihres Beitrags schlägt sie einen Ton an, der zeigt, dass sie trotz allem nach vorn blickt.
Trotz aller Sorgen will sie die letzten Wochen bewusst genießen
Am Ende versucht Renata Lusin, sich selbst ein wenig Ruhe zu geben. Sie weiß, dass sie nicht alles kontrollieren kann – weder die Geburt noch die Zeit danach. Genau deshalb formuliert sie am Schluss ihres Beitrags fast wie ein kleines Mantra: „Es wird, wie es wird. Stimmt’s? Erst mal so gut es geht die letzten Wochen mit meiner mittlerweile schon großen Kugel genießen.“
Diese Worte wirken wie der Versuch, zwischen Angst und Vorfreude einen Weg zu finden. Unterstützung bekommt sie dabei nicht nur von ihrem Ehemann Valentin Lusin, sondern auch von ihren Fans. In den Kommentaren machen ihr viele Mut und versuchen, ihr die Sorgen zu nehmen. Einer schreibt zum Beispiel: „Es wird alles gut gehen und beim zweiten läuft alles wie von selbst.“ Ob das wirklich so kommt, weiß natürlich niemand. Aber eines ist klar: Renata zeigt kurz vor der Geburt eine Ehrlichkeit, die berührt – gerade weil sie nichts beschönigt.