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Sarah Engels spricht vor dem ESC offen über Bodyshaming und Selbstliebe

15.05.2026, 11:08 Uhr

Für Sarah Engels geht es beim Eurovision Song Contest um weit mehr als nur um Punkte und Platzierungen. Die Sängerin möchte mit ihrem Song „Fire“ vor allem Mut machen – und spricht dabei offen über Bodyshaming, Schönheitsideale und Selbstakzeptanz.

Am Samstag steht die 33-Jährige für Deutschland auf der großen ESC-Bühne. Doch schon vor dem Finale sorgt ihr Auftritt für hitzige Diskussionen im Netz.

Mehr Glitzer und mehr Haut sorgen für Kritik

Für ihre ESC-Performance hat Sarah Engels nicht nur intensiv trainiert, sondern auch ihr Bühnenoutfit noch einmal angepasst. Mehr Gold, mehr Glitzer und etwas mehr nackte Haut gehören nun zu ihrem finalen Look.

Genau dafür bekommt die Sängerin allerdings zahlreiche Kommentare in den sozialen Medien. Immer wieder wird ihr Körper öffentlich bewertet und kritisiert.

Doch Sarah Engels lässt sich davon nicht einschüchtern.

IMAGO / Sven Simon

Sarah Engels setzt klares Zeichen gegen Bodyshaming

Im Gespräch mit „Bild“ erklärt die Sängerin deutlich, worum es ihr bei ihrem ESC-Auftritt wirklich geht.

„Mir geht es in meinem Song um die Botschaft, dass wir Frauen uns und unsere Kurven zeigen dürfen, wie sie sind.“

Deshalb wolle sie sich auch genau so präsentieren, wie sie sich selbst wohlfühlt.

„Perfekte Brüste gibt es nicht“

Besonders offen spricht Sarah Engels über den Druck, den Frauen durch Schönheitsideale und Social Media erleben. Die Sängerin macht deutlich, dass sie sich von negativen Kommentaren nicht mehr beeinflussen lassen möchte.

„Manch einer mag dann sagen, die Brüste sind zu klein, der Po ist zu dick, aber das ist mir egal.“

Für sie sei entscheidend, sich selbst akzeptieren zu können.

„Ich möchte mich wohlfühlen in meinem Körper und mich dabei auch sexy fühlen dürfen.“

Auch zum Thema Brustgröße findet Sarah klare Worte:

„Brüste unterliegen doch keinem Punktesystem wie beim ESC.“

Und weiter:

„Perfekte Brüste gibt es nicht.“

Sarah Engels spricht stolz über ihren Körper

Die Sängerin betont, dass sie heute bewusst zu ihrem Körper steht – auch wegen ihrer Erfahrungen als Mutter.

„Ich stehe zu meinen Brüsten und habe zwei wundervolle Kinder damit ernährt.“

Genau dieses Selbstbewusstsein wolle sie auch anderen Frauen vermitteln und ihnen Mut machen, sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen unter Druck setzen zu lassen.

Nach ihrem gefeierten Auftritt im ersten Halbfinale fragen sich viele Fans bereits, wie groß ihre Chancen beim ESC-Finale stehen.

Sarah Engels selbst beschäftigt das aktuell allerdings kaum.

„Ich habe keine Ahnung. Ehrlicherweise ist die Platzierung etwas, womit ich mich aktuell gar nicht so wirklich beschäftige. Mir ist meine Botschaft wichtiger.“

Damit macht die Sängerin deutlich, dass ihr persönliches Statement für sie wichtiger ist als ein möglicher Sieg.

IMAGO / STEINSIEK.CH

Nino de Angelo glaubt nicht an einen deutschen ESC-Triumph

Während viele Fans Sarah Engels nach ihrem Halbfinal-Auftritt feiern, sieht Schlagersänger Nino de Angelo Deutschlands Chancen eher kritisch.

Der Musiker stand selbst bereits 1989 auf der ESC-Bühne und kennt den Wettbewerb daher genau.

Seine Einschätzung fällt deutlich aus:

„Der Song ist einfach nicht gut genug.“

Trotzdem lobt er Sarah Engels ausdrücklich für ihren Auftritt.

„Trotz einer wunderbaren Sarah Engels in einem atemberaubenden Kleid, denke ich, dass Deutschland wieder auf den hinteren Plätzen landen wird.“

Ob Sarah Engels mit „Fire“ am Ende doch überraschen kann, entscheidet sich am Samstagabend beim großen ESC-Finale.

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