Kaum wiederzuerkennen: So sah „Bergretter“-Star Sebastian Ströbel früher wirklich aus

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Sebastian Ströbel hat in fast drei Jahrzehnten Fernsehkarriere nicht nur beeindruckende Rollen, sondern ebenso auffällige Style-Stationen durchlaufen. Seine Fans lieben den „Bergretter“ für Mut und Charme – doch kaum jemand erkennt ihn auf den ältesten Fotos wieder.

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Ein Gesicht, das Millionen kennen

Image: IMAGO / Stephan Wallocha
Image: IMAGO / Stephan Wallocha

Für viele Zuschauer ist Sebastian Ströbel untrennbar mit einer Rolle verbunden: Seit 2014 verkörpert er in der ZDF-Erfolgsserie Die Bergretter den charismatischen Markus Kofler. Kaum ein anderer Schauspieler steht so sehr für alpine Dramatik, Teamgeist und emotionale Grenzsituationen. Doch Ströbel kann mehr als Bergpanorama und Rettungseinsätze. Am Dienstag, 20. Januar, um 20.15 Uhr zeigt er auf RTL eine ganz andere Facette von sich – und überrascht damit selbst langjährige Fans. Statt Bergretter ist er plötzlich Sozialarbeiter, der gezwungen wird, selbst zu ermitteln, als einer seiner Schützlinge unter Mordverdacht gerät.

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Vom Helfer zum Ermittler – mit Hund an der Seite

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
Image: IMAGO / BREUEL-BILD

In „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu“ wechselt Sebastian Ströbel das Genre – und bleibt doch ganz bei sich. Als engagierter Sozialarbeiter gerät seine Figur in einen moralischen Ausnahmezustand, der ihn tief hinein in einen Kriminalfall zieht. Dabei ist er nicht allein: Hund Gwena begleitet ihn auf Schritt und Tritt. Für Ströbel ist diese Konstellation kein Neuland, denn sowohl Ermittlerrollen als auch tierische Partner kennt er aus früheren Projekten nur zu gut. Gerade dieser Mix aus Emotionalität, Verantwortung und Spannung macht den Reiz der neuen Rolle aus – und zeigt, wie wandelbar der Schauspieler auch nach Jahrzehnten im Geschäft geblieben ist.

Ein Debüt mit Kultstatus

Image: IMAGO / teutopress
Image: IMAGO / teutopress

Seinen ersten Auftritt vor der Kamera hatte Ströbel bereits 1998 – und zwar in der österreichischen Kultserie Kommissar Rex. In der Episode „Tod eines Schülers“ sammelte der damalige Schauspielstudent erste TV-Erfahrungen. Optisch kaum wiederzuerkennen: Statt langer, blonder Haare trug er damals einen kurzen, braunen Schnitt. Geboren wurde Ströbel 1977 in Karlsruhe. Nach seinem Debüt folgte rasch die nächste Krimirolle in Die Neue – Eine Frau mit Kaliber. 1999 schloss er schließlich seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg ab – der Startschuss für eine kontinuierliche Karriere.

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Der lange Weg zur ersten Hauptrolle

Image: IMAGO / United Archives
Image: IMAGO / United Archives

Nach dem Studium folgten zahlreiche Auftritte in Fernsehfilmen und Serien. Ströbel arbeitete sich Stück für Stück nach vorn, bis er 2001 in der ARD-Vorabendserie Powder Park seine erste Hauptrolle übernahm. Von da an ging es stetig bergauf. Mittlerweile blickt der Schauspieler auf mehr als 60 TV- und Filmproduktionen zurück. Trotz dieser beeindruckenden Bilanz ist Routine für ihn ein Fremdwort. Im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau erklärte er: „Als Schauspieler liebe ich die Auseinandersetzung mit Rollen. Rollen haben ihr eigenes Leben, ihre eigenen Entwicklungsprozesse.“ Ein Satz, der viel über seine Haltung zum Beruf verrät.

Warum Stillstand für ihn keine Option ist

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
Image: IMAGO / STAR-MEDIA

Ströbel macht klar, dass er Rollen nicht einfach „verwaltet“. „Ich könnte eine Rolle niemals ‚verwalten‘. Für mich ist das ein Widerspruch in sich“, betont er. Und weiter: „In jenem Moment, in dem ich keine Fantasie mehr habe für eine Rolle, würde ich damit aufhören.“ Genau diese Fantasie scheint ihn bei „Die Bergretter“ auch nach über zehn Jahren nicht verlassen zu haben. Sieben Monate im Jahr pendelt er für die Dreharbeiten zwischen seiner Wahlheimat Hamburg und Ramsau in Österreich. Ein Kraftakt – aber einer, der sich für ihn lohnt. „Ich liebe ‚Die Bergretter‘ und kann mir vorstellen, das noch eine ganze Weile zu machen.“

Geduld für neue Abenteuer

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Ganz so schnell kehren Markus Kofler und sein Team allerdings nicht auf die Bildschirme zurück. Zwar laufen die Dreharbeiten zur 18. Staffel bereits, doch traditionell meldet sich die Serie erst im Herbst mit neuen Folgen zurück. Für Fans heißt das: warten – aber mit Aussicht auf Nachschub. Und bis dahin lohnt sich ein Blick auf Ströbels andere Rollen, die zeigen, dass er weit mehr ist als „nur“ der Bergretter. Genau diese Vielseitigkeit ist es, die seine Karriere seit Jahrzehnten trägt – und warum viele Zuschauer ihm bis zur letzten Minute treu bleiben.

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