„Hatte unglaubliche Schmerzen“: Carolin Kebekus über ihre schwierige Zeit nach der Geburt

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Carolin Kebekus öffnet das privateste Kapitel ihres Lebens – und enthüllt, wie sehr Mutterglück und Schmerz manchmal Hand in Hand gehen.

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Schmerzen, die niemand sah

Bild: IMAGO / Rene Traut
Bild: IMAGO / Rene Traut

Kaum jemand ahnte, welche Qualen die Comedy-Queen unmittelbar nach der Geburt ihres ersten Kindes im Januar 2024 erleiden musste. Ein Kaiserschnitt, der nicht verheilte, Wundwassereinlagerungen und der permanente Druck, sofort „funktionieren“ zu müssen, rissen sie regelrecht zu Boden. Die Kölnerin gesteht heute: „Ich konnte mich nicht einmal aufrichten.“

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Trotz Millionenpublikum fühlte sie sich allein mit einer Realität, die völlig anders aussah als das glamouröse Bühnenlicht. Der Körper geschunden, die Erwartungen hoch – und nirgendwo ein Handbuch für diese neue Rolle.

Lass uns tiefer in ihre härtesten Stunden eintauchen …

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Wochenbett zwischen Angst und Albtraum

Bild: IMAGO / Rene Traut
Bild: IMAGO / Rene Traut

Im Interview mit der FAZ nennt Kebekus das Wochenbett „die Hölle“. Stillen bedeutete, dem Baby die Brust „wie ein Butterbrot“ hinzuhalten, während ihr ganzer Rumpf vor Schmerz bebte. Jeder Atemzug erinnerte daran, dass Muttersein körperlich und mental Grenzen sprengt.

Gleichzeitig mischte sich unbändige Liebe ins Chaos: Mitten in der Nacht kicherte ihr Kind „Mama… Hahaha… Aua“ – ein Moment, so skurril, dass er sie an ihre Bühnenprogramme erinnerte. Humor wurde Überlebensstrategie, doch der Weg zurück ins Rampenlicht war steinig.

Doch wie fand Carolin zurück ins Licht?

Comedy als Lebensretter

Image: AI
Image: AI

Nur wenige Monate später stand sie wieder auf der Bühne – ein Schritt, den viele für waghalsig hielten. „Meine Arbeit gehört zu meinem Wohlbefinden“, erklärt sie, denn jede Pointe half ihr, die Schmerzen in Kunst zu verwandeln. Das Solo-Programm „Shesus“ und die Rückkehr ihrer TV-Show zeigten eine Künstlerin, die ihre Verletzlichkeit in Stärke verwandelte.

Doch unter der Oberfläche tobte der nächste Konflikt: Social-Media-Mütterpolizei, Still-Statistiken, Leistungsdruck. „Plötzlich rauscht du in eine Bewertungsmaschine“, erzählt sie.

Privat wartet aber schon der nächste Schockmoment …

Kerzen-Schreck am ersten Geburtstag

Image: AI
Image: AI

Beim ersten Kindergeburtstag griff ihr Nachwuchs in eine brennende Kerze – und die Kamera lief mit. Kebekus erinnert sich: „War ich komplett doof? Das Video zeigt die Sekunde, in der es lernte, was ‚heiß‘ wirklich bedeutet.“ Glück im Unglück: keine Verletzung, aber ein Schrei, der ihr Mark und Bein erschütterte.

Der Clip kursiert mittlerweile in der Familie, ein Paradebeispiel für ihr Mantra „Tragik plus Zeit ist Comedy“. So wird sogar ein Schreckmoment zum Stoff für die Bühne – und zum Ausgangspunkt ihres nächsten Projekts.

Was bedeutet dieser Crashkurs fürs Muttersein für ihr neues Buch?

„8000 Arten, als Mutter zu versagen“ – das Buch

Bild: IMAGO / BREUEL-BILD
Bild: IMAGO / BREUEL-BILD

Am 6. November erscheint ihr ehrliches Werk, in dem sie schonungslos abrechnet: perfekte Instagram-Mütter, fehlende staatliche Unterstützung, das Schweigen über Geburtsverletzungen. Kapitel für Kapitel setzt sie dem Idealbild der Supermom eine Realität entgegen, die nach Kaiserschnitt-Narben riecht und nach kaltem Kaffee schmeckt.

Gleichzeitig hält sie ein Plädoyer für mehr Solidarität: „Ich habe Geld, Familie und einen fähigen Vater – wie schaffen es andere ohne dieses Netz?“

Zum Schluss erhebt die Komikerin ihre Stimme noch lauter …

Klarer Weckruf an Politik und Publikum

Image: AI
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Kebekus fordert gesetzlich garantierte Wochenbett-Hilfe, mehr Hebammen und eine Elternzeit, die den Namen verdient. „Die Gesellschaft erwartet, dass Mütter alles aushalten, weil sie es immer schon getan haben – das ist gewagt“, warnt sie. Ihr Aufruf: Schluss mit Heldinnenerzählungen, her mit echter Unterstützung.

Und sie liefert den Cliffhanger selbst: Auf ihrer nächsten Tour will sie live zeigen, wie viel Comedy im Chaos steckt – und warum Offenheit der stärkste Punchline-Booster ist.

Bleiben wir gespannt, welche Tabus Carolin Kebekus als Nächstes sprengt.

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