Axel Fischer: Bereits im Kreißsaal musikalisch

Vorgestellt!

Axel Fischer sang bereits im Kreißsaal. Mit den Jahren hat sich seine Musik aber vom Baby-Geschrei hin zu gut gelaunter Party-Musik entwickelt. Auf den Stationen dorthin hat er bereits viel erlebt.

Alex Fischer gründete mit zehn Jahren seine erste Band.

Das Gesicht des 23-jährigen sah so mancher vermutlich erstmals, als er in der Nachmittagserie „Abschlussklasse“ einen Rockmusiker mimte. Dabei war Axel Fischer mit seiner Leidenschaft für Musik bereits lange vor der Sendung aktiv. 2002 gewann er einen großen Musik-Contest und tourte daraufhin mit Jeanette Biedermann durch Deutschland. Über die Jahre hinweg blieb er der Musik treu. Mit dem Cover-Song „Amsterdam“ lieferte er alsbald einen der am meisten gespielten Songs der Schlagerszene. Wie er die verschiedenen Stationen seiner Karriere erlebt hat, erzählt er Euch auf SchlagerPlanet.

SchlagerPlanet: Seit wann machen Sie Musik?

Axel Fischer: „Ich mache Musik seit ich das Licht der Welt im Kreißsaal erblickt habe - damals war es eher noch Geschrei. Mit zehn Jahren habe ich meine erste Band Enjoy it gegründet. Nebenbei habe ich mir auch das Gitarre- und Keyboard-spielen beigebracht. Mit 15 wurde ich schließlich Mitglied der Boygroup Boys Voice. Meine Solo-Karriere begann dann nach meinem Abitur, als ich 19 war. Zwischendurch kam dann ja auch noch das Schlager-Duo-Projekt Neue Zeiten.

SP: Wie sind Sie zur deutschsprachigen Musik gekommen?

AF: „Deutschsprachige Musik war schon immer das Größte für mich. Während meiner Schulzeit habe ich, zur Aufbesserung meines Kontostandes und um auf den Führerschein zu sparen Musik auf Hochzeiten, Geburtstagen und so weiter gemacht. Hier habe ich viele Schlagertitel gesungen und auch als DJ gespielt. Natürlich habe ich damals am Wochenende schon privat zu dieser Musik gefeiert. Als meine allererste Solo-Single ‚Mädchen mach dich frei’ erschienen ist, konnte ich meinen Namen dann das erste Mal selbst auf den vielzähligen Schlager-CD-Kopplungen wieder entdecken - das war natürlich der absolute Wahnsinn.
Mein erster großer TV-Auftritt folgte mit dem selbst geschriebenen Titel ‚Der Eskimo-Tanz’ bei Minus 20 Grad Open Air in St. Anton, das passte irgendwie zum Song. Es folgten viele spannende Jahre, bis mir mit ‚Amsterdam’ dann der ganz große Durchbruch geglückt ist. Unfassbar!“

SP: Wie würden Sie Ihre eigene Musik beschreiben?

AF: „Gute-Laune-Musik, die sich irgendwo zwischen Party, Pop und Schlager einordnet.“

SP: Wie würden Sie sich selbst als Person in drei Sätzen beschreiben?

AF: „Sich selber zu beschreiben ist immer schwer. Aber andere sagen über mich, dass ich sehr zielstrebig und ehrgeizig bin. Zudem soll ich ein witziger, bodenständiger und ehrlicher Mensch sein. Und schon sind die drei Sätze vorbei...“

SP: Auf welchen Ihrer Erfolge sind Sie besonders stolz?

AF: „Nachdem ich nach dem Abitur das Popstar-Casting von Radio Antenne Aachen gewonnen habe, durfte ich im Vorprogramm von Jeanette Biedermann vor 2.000 Zuschauern auftreten. Das war für mich der absolute Wahnsinn und ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas noch einmal erleben oder sogar toppen könnte. Als ich dann kurze Zeit später meinen ersten Plattenvertrag unterschrieb, konnte ich es selbst noch gar nicht glauben. Mittlerweile war ich bei nahezu jeder großen Plattenfirma Deutschlands unter Vertrag und bin stolz, nun mit meinem eigenen Label selbst die Fäden in der Hand halten zu können.
Zu den unvergesslichen Momenten in meiner Karriere zählen sicher der DJ-Hitparaden-Weltrekord, als ich über 200 Wochen mit ‚Amsterdam’ in den Top 100 war, und der YouTube-Rekord, den ich ebenfalls mit ‚Amsterdam’ aufgestellt habe. In besonderer Erinnerung geblieben ist mir natürlich auch meine erste TV-Rolle in der Pro7 und VIVA-Soap ‚Abschlussklasse’. Das Drehen hat mir unfassbar viel Spaß gemacht!“

SP: Welche anderen Sänger haben Sie inspiriert?

AF: „Robbie Williams, ein Grund, warum ich öfters mal ‚Angels’ am Ende meiner Show spiele.“

SP: Mit welchem Star würden Sie gerne mal auftreten oder ein Lied aufnehmen?

AF: „Zur WM 2014 habe ich mir einen echten Traum erfüllen können und konnte zusammen mit den internationalen Superstars Right Said Fred den Fußball-Hit ‚Stand up for the champions’ gemeinsam neu aufnehmen. Ich glaube nicht, dass das noch zu toppen ist. Es sei denn, Robbie oder Rihanna rufen an! Der Wahnsinn wäre natürlich ein Duett mit Helene Fischer... der Nachname passt auf jeden Fall schon mal!“

SP: Welche Auftritte beziehungsweise Events stehen bei Ihnen dieses Jahr noch an?

AF: „Neben vielen Auftritten in Deutschland bin ich natürlich auch nahezu jede Woche im Bierkönig auf Mallorca. Die Auftritte dort sind immer etwas ganz Besonderes. Die Termine poste ich regelmäßig auf meiner Facebook-Seite. Schaut doch gerne mal vorbei und besucht mich dort!“

SP: Bei welcher Gelegenheiten und welchem Ort würden Sie gerne noch auftreten?

AF: „Da ich bereits bei so vielen tollen und großen Gelegenheiten auftreten durfte, bin ich mehr als glücklich darüber und habe mir eigentlich schon alle Wünsche erfüllen können.
Hierzu zählen vor allem die Auftritte vor etwa eine Millionen Zuschauern am Brandenburger Tor sowie die Auftritte bei ‚Oberhausen Olé’, in der Kölner Lanxess Arena und in der Dortmunder Westfalenhalle. Aber auch die vielen kleinen Zeltfeste, bei denen die Stimmung wirklich übergekocht ist, werde ich nie vergessen. Ebenso wie den TV-Auftritt bei Florian Silbereisen!“