Tierschutz: Schlagerstars zeigen Engagement für Tiere

Weltttierschutztag

Manche Stars kennen wir als musikalische Stimmungskanonen. Dabei haben viele auch eine ernsthafte Seite und sorgen sich um Tiere und Tümpel. Einige dieser Stars wollen wir am Welttierschutztag vorstellen.

Schlagerstar Stefanie Hertel hat ein großes Herz für Tiere.

Stefanie Hertel, Hansi Hinterseer, Monika Martin, Udo Lindenberg und Olaf Henning: Auf den Bühnen werden sie geliebt und von ihren Fans gefeiert. Doch sie erheben nicht nur im musikalischen Sinne ihre Stimme. Sie haben sich dem Wohl der Tiere verschrieben und engagieren sich fernab der großen Bühne für Vierbeiner. Am heutigen Welttierschutztag, dem 4. Oktober, wollen wir einige dieser tierlieben Stars vorstellen.

Olaf Henning

Wenn Olaf Henning nicht gerade auf der Bühne steht und als beliebter Entertainer seine Fans begeistert, dann hilft er dem Tierschutz. Der Musiker setzt sich „aktiv sowie passiv mit Geldspenden für die Natur ein.“

So möchte er zum Beispiel „geschützte Vogelrassen“ erhalten, um beispielsweise dem Habicht seinen natürlichen Lebensraum zu gewähren. Diese Vögel werden „trotz Verbot gejagt und getötet, weil irgendwelche geldsüchtigen Deppen ihn als Trophäe platzieren wollen in irgendeinem Zimmer und stolz darauf sind zu morden“, entrüstet sich der Sänger Medien gegenüber. So ist es kein Wunder, dass Olaf Henning aktiv Mitglied beim Naturschutzbund Deutschland e.V. ist. Der Verband hilft auch, „Nistplätze“ zu bauen, um „für Kleinvögel“ Brutplätze zu garantieren. Ihm sei es außerdem wichtig, die Natur gut zu erhalten und zu schützen, soweit er helfen könne, betont der Sänger.

Tierschutz ist bedeutend, meint Olaf: Es ist schlimm genug, dass ein Wort wie Tierschutz überhaupt erfunden werden musste. Tierschutz geht weiter als zum Beispiel Futter zu spenden“, sagt er. Viele „Tiere leben in Gefangenschaft und können einem nur noch leid tun. Pelzträger sind für mich Abschaum.“ Was ihn auch fassungslos macht, sind Menschen, die „geil auf Elfenbein“ sind. „Warum?“, fragt sich der Sänger. „Muss es sein?“

Olaf Henning vertritt die Meinung: Tiere sind eben die besseren Menschen.“ Und wir Menschen könnten beim Umgang mit den Tieren sogar lernen, wie wir mit den Schwächeren umgehen müssten, meint der Sänger. Dabei sei es wichtig, dass Aufklärung schon bei Kindern anfange. „Man sollte und muss den Kindern die Wertigkeit der Natur früh nah bringen und erklären“, sagt der Partysänger. Und es sollten „mehr Spendengeldern“ vor allem „in örtliche Tierheime oder Auffangstationen fließen“. Darum: „Schrei für den Tierschutz“ und halte die „Massentierhaltung ab sofort per Gesetz“ an, appelliert er. Das Problem: „Dafür ist unser Deutschland leider zu langsam und desorientiert.“

Hansi Hinterseer

Auch Kitzbüheler Hansi Hinterseer hat sich dem Tierschutz verschrieben. Schon als Kind erlebte der Musiker die Natur hautnah, was sein Leben und sein Empfinden gegenüber des Tierreichs prägte. „Meine Kindheit habe ich auf der Alm verbracht und bin dort mit den Hoftieren und den Jahreszeiten aufgewachsen.“ In seiner Jugend lernte er so die Natur richtig zu schätzen: Meine Kindheit habe ich auf der Alm verbracht und bin dort mit den Hoftieren und den Jahreszeiten aufgewachsen. Hansi Hinterseer sieht es als Teil seiner Aufgabe die Menschen für die Bedürfnisse der Natur und der Tiere zu sensibilisieren.

„Mit meiner Musik und den vielen Aufnahmen, die ich über 20 Jahre für meine Filme und Sendungen in Naturschutzgebieten zu Biosphärenreservaten, Tieren und Pflanzen, aber auch an wunderschönen Orten ‚gleich vor der Haustür‘ gemacht habe, möchte ich die Menschen für die Natur sensibilisieren.“ Jeder Mensch solle zumindest etwas Engagement für die tierische Welt zeigen. „Die Erde ist nur geliehen, jeder sollte darauf achten, sorgsam mit ihr umzugehen, um sie für unsere Kinder und spätere Generationen zu erhalten.“

Stefanie Hertel

Seit ihrem 17. Lebensjahr ist Stefanie Hertel Vegetarierin. Die naturverbundene und sehr tierliebe Sängerin engagiert sich zudem bereits seit einigen Jahren für die Tierschutzorganisation PETA. 2013 ließ sich Stefanie Hertel in „einem frechen Dirndl aus Weißkohlblättern“, wie es in einer Pressemitteilung hieß, ablichten, um für eine pflanzliche Ernährungsweise zu werben. „Ich liebe Tiere einfach viel zu sehr, als dass ich sie essen könnte“, schrieb Stefanie Hertel auf ihrer Facebookseite. Mit ihrem eigenen Verein „Stefanie Hertel hilft e. V.“ unterstützt die Sängerin und Moderatorin zudem eine Reihe von sozialen Projekten und will sich laut „Bunte“ in Zukunft für ausgewählte Tierschutzprojekte in Griechenland einsetzen. Seit 2006 ist Stefanie Hertel Botschafterin des Deutschen Tierschutzbundes.

Auch abseits der offiziellen Projekte zeigt Stefanie Hertel immer wieder Mitgefühl für Tiere. Beim diesjährigen Urlaub in Griechenland nahmen sie, ihr Mann Lanny und ihre Tochter Johanna eine Hündin mit, die scheinbar im Gebirge ausgesetzt wurde. Mittlerweile hat sich das Tier bei der Familie „revanchiert“ und sie mit vier süßen Welpen bereichert. So viel Herz für Tiere macht die Vogtländerin enorm sympathisch!

Monika Martin

Seit einigen Jahren engagiert sich Monika Martin für den Verein „Kleine Wildtiere in großer Not“. Wichtig war es der Musikerin vor allem dem Tierschutz regional unter die Arme zu greifen. Der Verein setzt sich zum Beispiel für kleine Vögel ein, die sich in hilfloser Situation befinden. In ehrenamtlichem Engagement werden kleine Tiere aufgepäppelt: „Ich finde es auch für Tiere sehr wichtig, dass man auf diese achtet, denn ich bin davon überzeugt, dass nicht nur Menschen eine Seele haben, sondern auch Tiere.“

Um ihre Fans ebenfalls zum Engagement für den Tierschutz zu bewegen, appellierte die Grazerin an ihre Fans: Zu ihrem 50. Geburtstag rief sie dazu auf, auf die eine oder andere Blume als Geschenk zu verzichten und stattdessen einen kleinen Geldbetrag zu spenden. „Die brauchen wirklich jeden Cent, denn sie arbeiten alle ehrenamtlich.“

Udo Lindenberg

Panikrocker Udo Lindenberg hat bekanntlich eine raue Schale und einen weichen Kern. Der Sänger engagiert sich seit Jahren für Aktionen von PETA, beispielsweise gegen Wildtiere in Zirkussen oder gegen Hundetötungen in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012. Auch mit Charity-Auktionen für Tierheime und Tierschutz-Vereine setzt sich Udo Lindenberg für Samtpfoten & Co. ein.

Tierschutz in Deutschland

Unsere Nation setzt sich durchaus für Tierschutz ein. Es gibt einige Verbände, die für das Recht der Tiere kämpfen:

  • Bundesverband Tierschutz e.V
  • Deutscher Tierschutzbund e.V.
  • Tierschutzverband der Tierversuchsgegner e.V.
  • Landesschutzverband
  • Tierschutzverein München
  • PETA
  • Welttierschutzgesellschaft e.V.
  • SOKO Tierschutz e.V. München
  • Vier Pfoten

Für weitere Infos und Interessenten haben die ausgewählten Tierschutzvereine auch einen Online-Auftritt. Einfach mal googeln und informieren!